Verdeckte Gewinnausschüttung – und der Zufluss beim Gesellschafter

2. September 2016 | Körperschaftsteuer
Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten

Für das Vorliegen einer verdeckten Gewinnausschüttung i.S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG ist der Zufluss des Bezugs beim Gesellschafter unbeachtlich.

Die vGA setzt lediglich die Eignung der bei der Körperschaft eingetretenen Unterschiedsbetragsminderung voraus, beim Gesellschafter einen sachlich korrespondierenden Bezug i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG auszulösen1.

Davon zu unterscheiden und nicht mehr von Relevanz für den vGA-Tatbestand ist die Frage, ob und in welcher Höhe ein solcher Bezug dem Gesellschafter zufließt2.

Bundesfinanzhof, Beschluss vom 7. Juni 2016 – I B 6/15

  1. BFH, Urteile vom 26.06.2013 – I R 39/12, BFHE 242, 305, BStBl II 2014, 174; vom 07.08.2002 – I R 2/02, BFHE 200, 197, BStBl II 2004, 131
  2. BFH, Urteil vom 22.02.1989 – I R 44/85, BFHE 156, 177, BStBl II 1989, 475; vgl. auch BFH, Beschluss vom 21.07.2011 – I B 27/11, BFH/NV 2011, 2116

 
Weiterlesen auf der Rechtslupe

Weiterlesen auf der Rechtslupe:

Themenseiten zu diesem Artikel: , ,
Weitere Beiträge aus diesem Rechtsgebiet: Steuerrecht | Einkommensteuer | Körperschaftsteuer

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar zu diesem Artikel:

 
Zum Seitenanfang
Do NOT follow this link or you will be banned from the site!