Verlustvortrag – und der Grundfreibetrag

18. Mai 2016 | Einkommensteuer
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In der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs ist geklärt, dass Verluste nach § 10d Abs. 2 Satz 1 EStG auch in solche Veranlagungszeiträume vorzutragen sind, in denen der Steuerpflichtige ein Einkommen unterhalb des Grundfreibetrags nach § 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG hat1.

Ob zugunsten des Steuerpflichtigen eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung ausgestellt worden ist, spielt keine Rolle. Denn diese dient der Abstandnahme vom Steuerabzug (§ 44a Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EStG; vgl. BFH, Beschluss vom 15.05.2013 – VI R 33/12, BFHE 241, 203, BStBl II 2014, 238, unter Rz 21; Schmidt/Weber-Grellet, EStG, 35. Aufl., § 44a Rz 5 f.).

Bundesfinanzhof, Beschluss vom 14. April 2016 – IX B 138/15

  1. vgl. BFH, Beschluss vom 11.02.2009 – IX B 207/08, BFH/NV 2009, 920, m.w.N.

 
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