Finanz-Horizonte
Rechtslupe » Steuerrecht » Einkommensteuer » Einkommensteuer (Betrieb) » Steuerrecht

Steuerrecht

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Wertpapiere im Betriebsvermögen eines Arztes

23. September 2011 | Einkommensteuer (Betrieb), Steuerrecht

In das Betriebsvermögen eines Arztes können Wertpapiere eingelegt werden, so der Bundesfinanzhof in dem hier entschiedenen Fall, wenn ihre Anschaffung, das Halten und ihr Verkauf ein Hilfsgeschäft der freiberuflichen Tätigkeit darstellen, z.B. in Form eines verbindlich vereinbarten Finanzierungskonzepts für den ärztlichen Betrieb. Ihre Einlage mindert den Betrag der Überentnahmen i.S. des § 4 Abs. 4a [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Nachhilfeunterricht umsatzsteuerfrei

22. September 2011 | Umsatzsteuer

Auch ohne absolviertes Hochschulstudium kann sich eine Nachhilfelehrerin, die lese-, rechtschreib- oder rechenschwachen Schülern selbständig Nachhilfeunterricht erteilt, grundsätzlich unmittelbar auf die Steuerfreiheit ihrer Leistungen gem. Art. 132 Abs. 1 Buchst. j MwStSystRL berufen. Es handelt sich bei der hierfür vorgesehenen Bescheinigung der zuständigen Landesbehörde i.S. des § 4 Nr. 21 Buchst. a Doppelbuchst. bb UStG [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kraftfahrzeugsteuer nach Insolvenzeröffnung

22. September 2011 | Verbrauchssteuern

Die nach Insolvenzeröffnung entstandene Kraftfahrzeugsteuer ist eine Masseverbindlichkeit i.S. von § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO, wenn das Fahrzeug, für dessen Halten die Kraftfahrzeugsteuer geschuldet wird, Teil der Insolvenzmasse ist. So hat der Bundesfinanzhof jetzt in dem hier vorliegenden Fall entschieden. Als Vermögensverwalter ist der Insolvenzverwalter Steuerpflichtiger (§ 33 Abs. 1 AO) und richtiger [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die Schenkungsteuer und das Widerspruchsrecht des Schenkers

22. September 2011 | Erbschaftsteuer

Obwohl gegenüber dem Schenker, der Schenkungssteuer zahlen soll, der Bescheid über die gesonderte Feststellung des Werts des zugewendeten Grundstücks keine bindende Wirkung entfaltet, kann er nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes diesen an den Bedachten ergangenen Bescheid anfechten. So ist gemäß § 350 AO nur befugt, Einspruch einzulegen, wer geltend macht, durch einen Verwaltungsakt oder dessen [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Stromsteuerbefreiung für kleine Anlagen

21. September 2011 | Steuerrecht

Zum Begriff der Nennleistung einer Stromerzeugungsanlage hat nun im Rahmen eines Rechtsstreits über die Stromsteuerbefreiung für kleine Anlagen der Bundesfinanzhof Stellung genommen: Nach den stromsteuerrechtlichen Vorgaben sind kleine Stromerzeugungsanlagen mit einer Nennleistung bis zu 2 Megawatt von der Stromsteuer befreit, sofern der erzeugte Strom in räumlichem Zusammenhang zu dieser Anlage entnommen und vom Betreiber der [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Klageerhebung per E-Mail

21. September 2011 | Steuerrecht

Die wirksame Erhebung einer Klage per E-Mail bei einem Finanzgericht (hier: Finanzgericht Hamburg) erfordert die Beifügung einer qualifizierten digitalen Signatur, wenn das betreffende Bundesland diese Signatur in einer Verordnung vorgeschrieben hat. Seit dem Jahr 2005 sieht die Finanzgerichtsordnung vor, dass Klagen bei Finanzgerichten elektronisch eingereicht werden können. Es bleibt den Bundesländern überlassen, Art und Weise [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Zensus 2011

21. September 2011 | Steuerrecht

Bei dem standardmäßigen Fragebogen für die Gebäude- und Wohnungszählung gemäß § 6 des Zensusgesetzes 2011 und für die Haushaltsstichprobe gemäß § 7 des Zensusgesetzes 2011 handelt es sich jeweils nicht um einen Verwaltungsakt. Erst wenn der Fragebogen nicht oder unvollständig beantwortet wird, ist es Aufgabe der mit der Durchführung der Befragung beauftragten Behörden, den Auskunftspflichtigen [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Einhaltung von Steuerrichtlinien

21. September 2011 | Steuerrecht

Das Steuerrecht ist im Grundgesetz verankert (Art. 104a ff. GG). Durch das Steueraufkommen wird ein großer Teil des Finanzbedarfs des Gemeinwesens gedeckt. Dabei entfallen inzwischen mehr als zwei Drittel der gesamten Steuereinnahmen auf die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer. Nicht nur als Privatperson sondern auch als Unternehmer kommt man um das komplexe Thema Steuern nicht herum. [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kindergeld und Arbeit in den Niederlanden

19. September 2011 | Einkommensteuer (privat)

Ein Anspruch auf Kindergeld kann auch bei zwei Arbeitsstellen gegeben sein, wenn sich je eine Arbeitstelle im Innland und eine im Ausland (im entschiedenen Fall in den Niederlanden) befindet. Nach Auffassung des Finanzgerichts Köln ist dieser Kindergeldanspruch nicht aufgrund von gemeinschaftsrechtlichen Vorschrif­ten der EU ausgeschlossen. Es besteht zwar aufgrund der Beschäftigung der Klägerin in den [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Unterhaltsleistungen des verheirateten Kindes

15. September 2011 | Einkommensteuer (privat)

Bei der Jahresgrenzbetragsberechnung nach § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG können Unterhaltsleistungen des verheirateten Kindes an dessen Ehegatten nicht, solche an dessen eigenes Kind im Grundsatz allenfalls in hälftiger Höhe Einkünfte mindernd berücksichtigt werden. Nach § 32 Abs. 6 Satz 1 EStG wird bei der Veranlagung zur Einkommensteuer für jedes nach den Absätzen 3 [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Arbeitslohn bei der Veräußerung von GmbH-Anteilen

15. September 2011 | Einkommensteuer (privat)

Vorteile werden “für” eine Beschäftigung gewährt, wenn sie durch das individuelle Dienstverhältnis des Arbeitnehmers veranlasst sind. Das ist der Fall, wenn der Vorteil mit Rücksicht auf das Dienstverhältnis eingeräumt wird und sich die Leistung im weitesten Sinne als Gegenleistung für das Zurverfügungstellen der individuellen Arbeitskraft des Arbeitnehmers erweist; nicht aber wenn der Vorteil Entgelt für [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Örtliche Zuständigkeit für einen Abrechnungsbescheid

15. September 2011 | Steuerrecht

Für den Erlass eines Abrechnungsbescheids ist die Finanzbehörde zuständig, die den Anspruch aus dem Steuerschuldverhältnis, um dessen Verwirklichung gestritten wird, festgesetzt hat. Nachträgliche Änderungen der die örtliche Zuständigkeit für die Besteuerung begründenden Umstände –wie z.B. ein Wohnsitzwechsel des Steuerpflichtigen– führen nicht zu einem Wechsel jener Zuständigkeit. Nach § 218 Abs. 2 AO wird über Streitigkeiten, [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Antrag auf schlichte Änderung eines Steuerbescheides

15. September 2011 | Einkommensteuer (privat)

Die Finanzbehörden dürfen sich bei einem Antrag auf schlichte Änderung, der nach Beendigung des Einspruchsverfahrens, jedoch noch während der Klagfrist gestellt worden ist, zur Begründung einer erneuten Sachprüfung auf die Gründe der ersten Einspruchsentscheidung beziehen, wenn der Steuerpflichtige weder neue Tatsachen, noch neue Beweismittel noch neue rechtliche Gesichtspunkte vorbringt. Nach § 172 Abs. 1 Satz [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung eines Angehörigen

14. September 2011 | Einkommensteuer (privat), Im Brennpunkt

Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung eines Angehörigen können steuerlich als außergewöhnliche Belastungen steuerlich zu berücksichtigen sein. Anders als bei typischen Unterhaltsaufwendungen kommt ein Abzug aber nur in Betracht, soweit die außergewöhnlichen Belastungen den Betrag der zumutbaren Belastung überschreiten. In dem jetzt vom Bundesfinanzhof entschiedenen Fall hatte das Sozialamt die Klägerin auf Erstattung von 1.316 € [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Rentenanpassung und Einkommensteuerpflicht

14. September 2011 | Einkommensteuer (privat)

Regelmäßige Rentenanpassungen in der gesetzlichen Sozialversicherung sind zu 100% einkommensteuerpflichtig; Im hier vom Finanzgericht Baden-Württemberg zu entscheidenden Fall klagte eine Rentnerin, das Finanzamt habe nicht beachtet, dass es sich bei ihr um ein einheitliches Rentenstammrecht handele, das grundsätzlich auf der Basis 2005 zu versteuern sei, weil die Rente vor 2005 begonnen habe. Nach § 22 [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kinderbeförderung zur Schule

14. September 2011 | Einkommensteuer (privat)

Fahrtaufwendungen für die Kinderbeförderung zur Schule sind keine Werbungskosten der Eltern und auch keine außergewöhnliche Belastung. Nach einer aktuellen Entscheidung des Finanzgerichts Rheinhland-Pfalz in Neustadt können Fahrtaufwendungen, die dadurch entstanden sind, dass die Eltern ihre Kinder mit dem Kraftfahrzeug zur Schule gebracht hatten, weder als Werbungskosten der Eltern noch als außergewöhnliche Belastungen steuerlich berücksichtigt werden. [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Körperschaftsteuerliche Sanierungsklausel

9. September 2011 | Körperschaftsteuer

Verstößt die Sanierungsklausel des § 8c Abs. 1a KStG gegen europäisches Unionsrecht? Das Finanzgericht Münster jedenfalls hat erhebliche Zweifel, ob die sog. Sanierungsklausel des § 8c Abs. 1a KStG tatsächlich – wie die Europäische Kommission festgestellt hat – als unzulässige Beihilfe anzusehen ist. Das Finanzgericht hat daher in einem jetzt vom ihm entschiedenen Streitfall die [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Hinzurechnungsbetrag und Veräußerungsgewinn beim Ausscheiden eines Gesellschafters

8. September 2011 | Einkommensteuer (Betrieb)

Der in dem Jahr des Ausscheidens eines Gesellschafters hinsichtlich des auf ihn entfallenden Anteils gemäß § 5a Abs. 4 Satz 3 Nr. 3 EStG dem Gewinn hinzuzurechnende Unterschiedsbetrag nach § 5a Abs. 4 Satz 1 EStG führt nicht zu einem nach den §§ 16, 34 EStG steuerbegünstigten Veräußerungsgewinn. Nach § 5a EStG ist der auf [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Berufsausbildungskosten und die spätere Tätigkeit im Ausland

8. September 2011 | Einkommensteuer (privat)

Aufwendungen einer erstmaligen Berufsausbildung können als vorab entstandene Werbungskosten anzuerkennen sein. § 12 Nr. 5 EStG lässt ebenso wie § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG den Vorrang des Werbungskostenabzugs und Betriebsausgabenabzugs unberührt. Allein die Möglichkeit, dass diese Berufstätigkeit später auch im Ausland ausgeübt werden könnte, begründet noch keinen unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang i.S. des § [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Bilanzierung eines „Bearbeitungsentgelts“ für einen Kredit

7. September 2011 | Einkommensteuer (Betrieb)

Ein bei Vertragsschluss zu leistendes einmaliges Entgelt (“Bearbeitungsentgelt”) für ein betriebliches Darlehen kann nur dann sofort in voller Höhe steuermindernd abgesetzt werden, wenn der Darlehensnehmer das gezahlte Entgelt nicht zurückverlangen könnte, falls der Darlehensvertrag vorzeitig beendet wird. Anders ist es aber, wenn die besagte vorzeitige Vertragsbeendigung ganz unwahrscheinlich ist, etwa weil vereinbart wurde, dass der [...]



Zum Seitenanfang