Finanz-Horizonte
Rechtslupe » Aufenthaltserlaubnis

Beiträge zum Stichwort ‘ Aufenthaltserlaubnis ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Sperrwirkung offensichtlich unbegründeter Asylanträge

25. August 2009 | Verwaltungsrecht

Die gesetzliche Sperre für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis, die durch die Ablehnung eines Asylantrags als offensichtlich unbegründet ausgelöst wird, greift nach zwei heute verkündeten Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts nicht ein, wenn die Asylablehnung vor dem 1. Januar 2005 bestandskräftig geworden ist. Nach § 10 Abs. 3 Satz 2 AufenthG darf einem Ausländer vor der Ausreise keine [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Aufenthaltserlaubnis für Kurden aus Syrien

10. August 2009 | Verwaltungsrecht

Hat sich die Ausländerbehörde im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs verpflichtet, einem im syrischen Ausländerregister eingetragenen Kurden, eine längerfristige Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG zu erteilen, kann die Einstellung der Zwangsvollstreckung angeordnet werden, wenn nunmehr auf Grund des deutsch-syrischen Rückübernahmeabkommens vom 14. Juli 2008, die Möglichkeit einer Rückkehr in das Heimatland nicht mehr ausgeschlossen [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Ehegattennachzugs

7. August 2009 | Verwaltungsrecht

§ 39 Nr. 3 2. Alt. AufenthV ist grundsätzlich nicht anwendbar, wenn ein Ausländer mit einem Schengen-Visum für kurzfristige Aufenthalte unter Verschweigung des beabsichtigten Daueraufenthalts einreist. Ausreichende Deutschkenntnisse im Sinne des § 28 Abs. 1 Satz 5 in Verbindung mit § 30 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AufenthG müssen daher bereits vor der Einreise [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis für das volljährige Kind

7. August 2009 | Verwaltungsrecht

Die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104 Abs. 4 AufenthG an das volljährige ledige Kind eines Ausländers, bei dem bis zum Inkrafttreten des Gesetzes das Vorliegen der Voraussetzungen des § 51 Abs. 1 AuslG unanfechtbar festgestellt worden ist, erfordert eine positive Prognose über die zu erwartende Integration. Dies gilt nach § 8 Abs. 1 AufenthG [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Aufenthaltserlaubnis nach § 104a AufenthG

31. Juli 2009 | Verwaltungsrecht

Ist einem Ausländer im Jahr 2007 eine Aufenthaltserlaubnis auf Probe (§ 104a Abs. 1 Satz 1 und 3 AufenthG) erteilt worden und nimmt er im Oktober 2008 eine Erwerbstätigkeit auf, so folgt daraus kein Anspruch auf eine unverzügliche Umwandlung der Aufenthaltserlaubnis in eine solche nach § 23 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. § [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Aufenthaltsrecht des geschiedenen Ehegatten

10. Juni 2009 | Verwaltungsrecht

Einem ausländischen Ehegatten steht im Falle der Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft gemäß § 31 Abs. 1 AufenthG eine Aufenthaltserlaubnis als eigenständiges, vom Zweck des Familiennachzugs unabhängiges Aufenthaltsrecht zu, wenn (neben weiteren Voraussetzungen) die eheliche Lebensgemeinschaft seit mindestens zwei Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet bestanden hat. Von der Voraussetzung des zweijährigen rechtmäßigen Bestandes der ehelichen Lebensgemeinschaft im [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Aufenthaltserlaubnis nach offensichtlich unbegründetem Asylantrag

5. Juni 2009 | Verwaltungsrecht

Einem Ausländer, dessen Asylantrag unanfechtbar abgelehnt worden ist oder der seinen Asylantrag zurückgenommen hat, darf vor der Ausreise ein Aufenthaltstitel gemäß § 10 Abs. 3 AufenthG nur unter bestimmten, einschränkenden Bedingungen erteilt werden. Sofern der Asylantrag als offensichtlich unbegründet abgelehnt wurde (§ 30 Abs. 3 AsylVfG), darf (außer bei besonderen bestehenden Ansprüchen auf einen Aufenthaltstitel [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Aufenthaltserlaubnis nach der Altfallregelung

2. Juni 2009 | Verwaltungsrecht

Hat bereits ein Elternteil eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104 a AufenthG erhalten, darf die Aufenthaltserlaubnis für die minderjährigen Kinder und den anderen Elternteil nicht mit der Begründung abgelehnt werden, dass keine Perspektive der Lebenunterhaltssicherung bestehe und deshalb ein atypischer Fall vorliege, der ein Abweichen von der Soll-Regelung rechtfertige. Denn § 104 a AufenthG ist – [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Mündlicher Antrag auf Aufenthaltserlaubnis und die Erlaubnisfiktion

22. Mai 2009 | Verwaltungsrecht

Der Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis kann auch mündlich oder durch konkludentes Verhalten bei der Ausländerbehörde gestellt werden. Die Verwendung eines amtlichen Antragsformulars ist in § 81 Abs. 1 AufenthG nicht vorgeschrieben, sodass die Erlaubnisfiktion des § 81 Abs. 3 Satz 1 AufenthG nicht erst mit Eingang eines schriftlichen Antrages bei der Ausländerbehörde zugunsten des [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Aufenthaltserlaubnis bei inhaltlich unzutreffender Vaterschaftsanerkennung

6. Mai 2009 | Verwaltungsrecht

Hat ein Kind auf Grund einer nicht mehr anfechtbaren Vaterschaftsanerkennung gem. § 4 Abs. 3 StAG die deutsche Staatsangehörigkeit erworben, hat die Mutter einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG, auch wenn der Anerkennende nachweislich nicht der biologische Vater des Kindes ist. Eine Aufenthaltserlaubnis nach den Bestimmungen über den Familiennachzug [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kein Aufenthaltsrecht für Terroristen

30. April 2009 | Verwaltungsrecht

Nach terroristischen Aktivitäten in der Türkei besteht für Deutschland kein Aufenthaltsrecht mehr. So hat heute das Bundesverwaltungsgericht im Falle eines Aktivisten des “Kalifatstaats” entschieden, dass sein Aufenthaltsrecht erloschen ist und ihm keine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden darf. Der Kläger, ein türkischer Staatsangehöriger, kam 1981 im Alter von 14 Jahren zu seinen Eltern nach Deutschland und erhielt [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Ehegattennachzug nur bei gesichertem Lebensunterhalt

30. April 2009 | Verwaltungsrecht

Der Ehegattennachzugs kann bei fehlender Sicherung des Lebensunterhalts versagt werden. So hat heute das Bundesverwaltungsgericht heute entschieden, dass die Ausländerbehörde einer türkischen Staatsangehörigen die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Nachzug zu ihrem Ehemann zu Recht verweigert hat, weil ihr Lebensunterhalt in Deutschland nicht gesichert ist. Der Entscheidung lag der Fall einer 53-jährigen türkischen Staatsangehörigen zugrunde, deren [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Beschäftigung illegaler Einwanderer

19. Februar 2009 | Arbeitsrecht

Mit großer Mehrheit hat das Europäische Parlament heute die “Richtlinie über Sanktionen gegen Personen, die Drittstaatsangehörige ohne legalen Aufenthalt beschäftigen”, verabschiedet. Dem Kompromiss mit dem Ministerrat hatte das Europäische Parlament bereits auf seiner vergangenen Tagung zugestimmt, die Schlussabstimmung jedoch auf den 19. Februar verschoben. Grund für die Verschiebung war die Forderung des EP nach einer [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Sozialhilfe im Alter als Einbürgerungshindernis

19. Februar 2009 | Verwaltungsrecht

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, unter welchen Voraussetzungen die Inanspruchnahme von Sozialhilfe (bzw. Grundsicherung im Alter nach dem SGB XII wegen zu geringer Altersrente) der Einbürgerung eines Ausländers nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz (§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG) entgegenstehen kann. Der 1942 geborene Kläger stammt aus dem Kosovo und ist im [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Asylrecht in der EU

18. Februar 2009 | Verwaltungsrecht

Wer “subsidiären Schutz” – die EU-Umschreibung für die Gewährung von Asyl – beantragt, brauch nach einem jetzt veröffentlichten Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften nicht notwendig zu beweisen, dass er in seinem Herkunftsland aufgrund seiner persönlichen Situation spezifisch bedroht ist. Der Grad willkürlicher Gewalt, der im Herkunftsland des Antragstellers besteht, kann ausnahmsweise für die Feststellung [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kindergeldberechtigung für ausländische Mitbürger

3. Februar 2009 | Einkommensteuer (privat)

Gemäß § 62 Abs. 2 Nr. 3 EStG setzt die Gewährung von Kindergeld voraus, dass der Antragsteller sich seit 3 Jahren rechtmäßig, gestattet oder geduldet in Deutschland aufhält (§ 62 Abs. 2 Nr. 3a EStG) und einer erlaubten Erwerbstätigkeit nachgeht oder laufend Geldleistungen nach dem Sozialgesetzbuch bezieht oder Elternzeit in Anspruch nimmt. Diese Regelung ist [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Aufenthaltsrecht durch Täuschung der Eltern?

30. Januar 2009 | Verwaltungsrecht

In einem Verfahren, das insbesondere in Niedersachsen seit Jahren öffentliche Aufmerksamkeit findet, hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute darüber zu entscheiden, ob die Ausländerbehörde einem Ausländer, der hier aufgewachsen ist, den weiteren Aufenthalt zu Recht verweigert hat, weil sich nunmehr herausgestellt hat, dass seine Eltern das Bleiberecht durch falsche Angaben über ihre Staatsangehörigkeit erwirkt haben. [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Keine Niederlassungserlaubnis ohne gesicherten Lebensunterhalt

28. Oktober 2008 | Verwaltungsrecht

Eine zum Daueraufenthalt berechtigende Niederlassungserlaubnis nach § 26 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz darf nach einer jetzt veröffentlichten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts nicht erteilt werden, wenn der Lebensunterhalt des Ausländers nicht gesichert ist. Dies gilt auch dann, wenn eine Ausländerin wegen der Pflege eines kranken Ehemannes und eines schwerbehinderten Sohnes an einer eigenen Erwerbstätigkeit gehindert ist. Das hat [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kindergeldanspruch von Staatenlosen

2. April 2008 | Einkommensteuer (privat)

Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs ergibt sich weder aus Art. 24 noch aus Art. 29 des Staatenlosenübereinkommens (StlÜbk) ein Anspruch auf Kindergeld für Staatenlose. Dies gilt zumindest dann, wenn die Eltern nicht im Besitz einer gültigen Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsberechtigung sondern nur einer Aufenthaltsbefugnis sind. Damit führt der BFH die bisherige Rechtsprechung zu den gleichlautenden Bestimmungen der [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kein Kindergeld bei ausländerrechtlicher Duldung

9. Mai 2007 | Einkommensteuer (privat)

Nach einem jetzt veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs haben ausländische Staatsangehörige keinen Anspruch auf Kindergeld für den Zeitraum, in dem ihr Aufenthalt in Deutschland ausländerrechtlich nur geduldet wird. Aufgrund der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts waren die Voraussetzungen, unter denen Kindergeld für Ausländer gewährt wird, geändert worden. Die Änderung ist am 1. Januar 2006 in Kraft getreten und [...]



Zum Seitenanfang