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Beiträge zum Stichwort ‘ Einspruch ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe USt-Jahreserklärung und der Einspruch gegen einen USt-Vorauszahlungsbescheid

29. März 2012 | Umsatzsteuer

Wird eine Umsatzsteuer-Jahreserklärung, die gemäß § 168 Satz 1 AO als Steuerfestsetzung unter dem Vorbehalt der Nachprüfung wirkt, während eines Einspruchsverfahrens gegen die abgelehnte Änderung der Herabsetzung eines Umsatzsteuer-Vorauszahlungsbescheids abgegeben, wird gemäß § 365 Abs. 3 AO der Umsatzsteuer-Jahresbescheid zum Gegenstand des Einspruchsverfahrens. Ergeht während des Verfahrens über den Einspruch gegen einen Umsatzsteuer-Vorauszahlungsbescheid ein Umsatzsteuer-Jahresbescheid, [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Terminsbestimmung “für den Fall des Einspruchs”

26. Januar 2011 | Zivilrecht

Das Gericht darf einen Termin zur mündlichen Verhandlung über den Einspruch gegen ein Versäumnisurteil erst nach dem Eingang des Einspruchs bestimmen. Vor diesem Zeitpunkt ist die Bestimmung eines Termins auch dann unzulässig, wenn sie in einer verkündeten Entscheidung “für den Fall des Einspruchs” erfolgt. Die ordnungsgemäße Terminsbestimmung ist Voraussetzung für die Säumnis der im Termin [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Ich, der Rechtsanwalt

17. November 2010 | Zivilrecht

Allein die Verwendung der “Ich-Form” in einem Einspruchsschriftsatz eines Rechtsanwalts lässt grundsätzlich keine Zweifel daran aufkommen, dass der Rechtsanwalt in seiner Eigenschaft als Prozessbevollmächtigter seiner Partei für diese den Einspruch einlegen will. An der grundsätzlich geltenden Vermutung, dass ein Rechtsanwalt im Zweifel prozessuale Erklärungen für seine Partei abgeben will, ändert der Umstand nichts, dass er [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verjährungsbeginn in der Steuerberaterhaftung

16. November 2010 | Steuerrecht

Legt ein Steuerberater gegen einen Sammelbescheid mit mehreren selbständig anfechtbaren Regelungsgegenständen einen Einspruch ein, der eindeutig auf einen Teil des angefochtenen Sammelbescheides beschränkt ist, so beginnt die Verjährung eines hieraus folgenden Schadensersatzanspruchs mit dem Ablauf der Einspruchsfrist, selbst wenn zwischen dem Mandanten und dem Finanzamt später Streit über den Umfang der Anfechtung entsteht. Wenn der [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Einspruchsstatistik der Finanzämter

10. Juli 2009 | Steuerrecht

Das Bundesfinanzministerium hat auch für das Jahr 2008 wieder aus den Statistiken der einzelnen Bundesländer eine Übersicht über die Einspruchsverfahren in den Finanzämtern erstellt: Unerledigte Einsprüche am 1.1.2008 6.938.338 Eingegangene Einsprüche — (Veränderung gegenüber Vorjahr: +5,2 %) 5.279.463 Erledigte Einsprüche — (Veränderung gegenüber Vorjahr: +44,1 %) 5.536.353 davon erledigt durch: – Rücknahme des Einspruchs 1.166.402 [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verböserungshinweis bei Änderung während des Einspruchsverfahrens

3. Juni 2009 | Steuerrecht

Ein Steuerbescheid kann im Einspruchsverfahren gemäß § 367 Abs. 2 Satz 2 AO auch zum Nachteil des Einspruchsführers geändert werden, wenn dieser auf die Möglichkeit einer verbösernden Entscheidung unter Angabe von Gründen hingewiesen und ihm Gelegenheit gegeben worden ist, sich hierzu zu äußern. Andererseits kann ein Steuerbescheid, der unter dem Vorbehalt der Nachprüfung steht, vom [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kein Teileinspruchsbescheid wegen Vorläufigkeitsvermerken

9. Mai 2008 | Steuerrecht

Das Niedersächsische Finanzgerichts hat in einem jetzt veröffentlichten Urteil einen Teil-Einspruchsbescheid zu einzelnen Punkten des einkommensteuerlichen Vorläufigkeitsvermerks aufgehoben. Daneben hat das FG den im Einkommensteuerbescheid aufgeführten Vorläufigkeitsvermerk als “nicht hinreichend bestimmt, nicht hinreichend verständlich, nicht hinreichend umfassend formuliert” gekennzeichnet. Hiermit werde nicht der verfassungrechtlich garantierte effektive Steuerrechtsschutz vermittelt. Dem Verfahren lag folgender Sachverhalt zugrunde: Das [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Klagefrist bei unvollständiger Einspruchsentscheidung

21. November 2007 | Steuerrecht

Fehlt eine Seite der Einspruchsentscheidung und wird dies vor Ablauf der regulären Klagefrist gerügt, so endet die Klagefrist erst einen Monat nach Bekanntgabe auch der fehlenden Seite.



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Aussetzung von Gewerbesteuerverfahren

22. August 2007 | Gewerbesteuer

Einspruchs- und Klageverfahren im Bereich der Gewerbesteuer müssen nicht wegen Vorlage des Niedersächsischen Finanzgerichts zur Verfassungsmäßigkeit der Gewerbeertragsteuer ausgesetzt werden. Eine Aussetzung des Verfahrens nach § 74 FGO im Hinblick auf das beim BVerfG anhängige Normenkontrollverfahren zur Verfassungsmäßigkeit der Gewerbeertragsteuer (vgl. Vorlagebeschluss des Niedersächsischen FG vom 21. April 2004 – 4 K 317/91, EFG 2004, [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Einspruch gegen Vollabhilfebescheid

27. Juni 2007 | Steuerrecht

Auch gegen einen im Einspruchsverfahren erlassenen Änderungsbescheid, mit dem dem Antrag des Steuerpflichtigen voll entsprochen wird (Vollabhilfebescheid), ist der Einspruch statthaft.



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Berücksichtigung von Rechtsprechungsänderungen

16. Mai 2007 | Steuerrecht

Nach § 176 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AO muss sich die Rechtsprechung eines obersten Gerichtshofs des Bundes bereits bei Erlass des Änderungsbescheides zulasten des Steuerpflichtigen geändert haben. Ändert sich die höchstrichterliche Rechtsprechung erst während des Einspruchsverfahrens, ist es dem Finanzamt nicht verwehrt, die Einspruchsentscheidung darauf zu stützen.



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Einspruchs-Statistik

8. Mai 2007 | Steuerrecht

Das Bundesfinanzministerium hat aus den statistischen Daten der Fnanzverwaltungen der Bundesländer für das Jahr 2006 eine Übersicht über die Einspruchsverfahren zusammengestellt.



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Änderungsanträge

4. April 2007 | Steuerrecht

Ein wirksamer Antrag auf “schlichte” Änderung nach § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO 1977 zugunsten des Steuerpflichtigen muss das verfolgte Änderungsbegehren innerhalb der Einspruchsfrist seinem sachlichen Gehalt nach zumindest in groben Zügen zu erkennen geben. Angaben zur rein betragsmäßigen Auswirkung der Änderung auf die Steuerfestsetzung (z.B.: “die Steuer auf … [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Änderung des Änderungsbescheides

24. Januar 2007 | Steuerrecht

Die Bestandskraft eines nach § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2a AO 1977 ergangenen Steueränderungsbescheids steht nach einem jetzt veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs einer erneuten Änderung der Steuerfestsetzung nach dieser Vorschrift unter Berufung auf die vorausgegangene Zustimmung bzw. den vorausgegangenen Antrag entgegen. Die Ersetzungsregelung des § 365 Abs. 3 AO 1977 findet keine analoge [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Ende der Zwangsruhe

10. Januar 2007 | Steuerrecht

Ein Einspruchsverfahren gegen einen Steuerbescheid ruht kraft Gesetzes, wenn der Einspruch auf eine Rechtsfrage gestützt wird, wegen der ein Verfahren bei dem Europäischen Gerichtshof, dem Bundesverfassungsgericht oder einem obersten Bundesgericht anhängig ist (§ 363 Absatz 2 Satz 2 Abgabenordnung). Ein solches gemäß § 363 Abs. 2 Satz 2 AO 1977 kraft Gesetzes ruhendes Einspruchsverfahren kann [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verböserung nach Teilabhilfebescheid

20. Dezember 2006 | Steuerrecht

Das FA ist auch dann noch zum Erlass einer verbösernden Einspruchsentscheidung gemäß § 367 Abs. 2 Satz 2 AO 1977 berechtigt, wenn es zuvor einen Änderungsbescheid erlassen hat, in dem es dem Einspruchsbegehren teilweise entsprochen, jedoch nicht in voller Höhe abgeholfen hat (sog. Teilabhilfebescheid).




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verböserungshinweis

10. Mai 2006 | Steuerrecht

Will ein Finanzamt den Steuerbescheid im Einspruchsverfahren zum Nachteil des Steuerpflichtigen ändern, muss es den Steuerpflichtigen hierauf zunächst hinweisen, der diese Verböserung dann notfalls noch durch eine Rücknahme des Einspruchs verhindern kann. Auf diesen Verböserungshinweis darf das Finanzamt nur in ganz engen Ausnahmefällen verzichten, wie der Bundesfinanzhof nun nochmals festgestellt hat:



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Vorbehalt der Nachprüfung im Einspruchsverfahren

29. März 2006 | Steuerrecht

Die Verwertung von Prüfungsfeststellungen, die ohne wirksame Prüfungsanordnung getroffen worden sind, ist nach Ansicht des Bundesfinanzhofs nicht generell unzulässig. Das gilt jedenfalls dann, wenn die Feststellungen im Rahmen eines erstmaligen Steuerbescheids oder einer Änderung gemäß § 164 Abs. 2 AO 1977 verwertet werden. Ist in einem Steuerbescheid die Anordnung des Vorbehalts der Nachprüfung versehentlich unterblieben, [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Europäisches Mahnverfahren

23. Februar 2006 | Europarecht, Zivilrecht

Der europäische Rat der Justizminister hat heute den Vorschlag für eine Verordnung zur Einführung eines Europäischen Mahnverfahrens in den Mitgliedstaaten beschlossen. Hiermit sollen auch Zahlungsansprüche, die aus grenzüberschreitenden Geschäften entstehen, möglichst einfach durchsetzbar sein. Das neue Verfahren wird allerdings nur für grenzüberschreitende Forderungen verpflichtend, während es für die Durchsetzung von Zahlungsansprüchen innerhalb Deutschlands bei dem [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Zustellung eines Steuerbescheides

18. Januar 2006 | Steuerrecht

Wird ein Steuerbescheid mit einfacher Post übersandt, gilt er drei Tage nach Aufgabe zur Post als zugegangen, zu diesem Zeitpunkt beginnt dann auch die einmonatige Einspruchsfrist. Wie der Bundesfinanzhof bereits im Oktober 2003 entschieden hat, kann diese 3-Tages-Frist allerdings nicht an einem Samstag, Sonntag oder Feiertag ablaufen, die Zustellung wird in diesen Fällen vielmehr erst [...]



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