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Rechtslupe » Halbeinkünfteverfahren

Beiträge zum Stichwort ‘ Halbeinkünfteverfahren ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe EK-Umgliederung beim Übergang vom Anrechnungsverfahren zum Halbeinkünfteverfahren

2. Dezember 2011 | Allgemeines

Die durch das JStG 2010 getroffenen Regelungen zur Umgliederung der Teilbeträge des vEK in ein Körperschaftsteuerguthaben sind nach Ansicht des Bundesfinanzhofs mit dem GG vereinbar. Das betrifft auch die in § 36 Abs. 4 KStG 1999 i.d.F. des StSenkG angeordnete und insoweit fortgeltende Verrechnung von negativem nicht belastetem vEK mit belastetem vEK. Diese gesetzliche Anordnung [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Anwendung des Halbabzugsverbots im Verlustfall

29. Juli 2011 | Einkommensteuer (Betrieb)

Werden bei der Anteilsveräußerung i.S. von § 17 EStG veräußerungsbedingte Einnahmen (Veräußerungspreis) erzielt, sind Halbeinkünfteverfahren (§ 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG) und Halbabzugsverbot (§ 3c Abs. 2 EStG) auch im Verlustfall anzuwenden. Gemäß § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG ist die Hälfte des Veräußerungspreises im Sinne von § 17 [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kein Halbabzugsverbot bei lediglich symbolischem Kaufpreis

29. Juli 2011 | Einkommensteuer (Betrieb)

Halbeinkünfteverfahren und Halbabzugsverbot sind nicht anzuwenden, wenn objektiv wertlose Anteile aus buchungstechnischen Gründen zu einem symbolischen Kaufpreis (z.B. von 1,- €) veräußert werden. Gemäß § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG ist die Hälfte des Veräußerungspreises i.S. von § 17 Abs. 2 EStG steuerfrei. Die hiermit in wirtschaftlichem Zusammenhang stehenden Aufwendungen sind nur [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Pachtminderung in der Betriebsaufspaltung

18. April 2011 | Einkommensteuer (Betrieb)

Betriebsausgaben, die bei der Verpachtung von Grundbesitz im Rahmen einer Betriebsaufspaltung anfallen, sind gemäß § 3c Abs. 2 EStG a.F. anteilig nur zur Hälfte zu berücksichtigen, soweit die vertraglich vereinbarte Pacht gegenüber der Betriebsgesellschaft herabgesetzt bzw. erlassen wird. In dem hier vom Finanzgericht Münster entschiedenen Streitfall verpachtete der Kläger Grundstücke an eine von ihm beherrschte [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Besteuerung von Destinatszahlungen einer Stiftung

8. Dezember 2010 | Einkommensteuer (privat)

Destinatszahlungen, die eine nicht von der Körperschaftsteuer befreite Stiftung des bürgerlichen Rechts im Jahre 2001 ausgeschüttet hat, sind bei einem unbeschränkt steuerpflichtigen Destinatär –unter Anwendung des Halbeinkünfteverfahrens– als sonstige Leistungen zu besteuern. Die im Streitjahr 2001 nach § 22 Nr. 1 Satz 1, Satz 2 Halbsatz 2 Buchst. a EStG steuerpflichtigen Destinatszahlungen waren nach § [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Pauschalierte Abzugsverbote für Betriebsausgaben beim Teileinkünfteverfahren

18. November 2010 | Körperschaftsteuer

Das pauschalierte Abzugsverbot für Betriebsausgaben nach § 8b Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 Satz 1 KStG ist nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts verfassungsgemäß. Inhalt[↑]Halbeinkünfteverfahren und § 8b KStGDie GesetzgebungshistorieDas AusgangsverfahrenDie Entscheidung des BundesverfassungsgerichtsDer allgemeine Gleichheitsgrundsatz im SteuerrechtBesteuerung nach LeistungsfähigkeitGrundsatz der FolgerichtigkeitTypisierungs- und Pauschalierungsbefugnis des GesetzgebersVereinfachungseffektBeseitigung steuerlicher MissbrauchsmöglichkeitenKeine SonderregelungenNur Geringfügiger Pauschalierungseffekt Halbeinkünfteverfahren und [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe 1 € kann zu teuer sein

20. September 2010 | Einkommensteuer (Betrieb)

Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs ist der steuerliche Abzug von Verlusten aus der Beteiligung an einer GmbH dann nicht auf die Hälfte des Verlustes begrenzt, wenn der Beteiligte keinerlei Einnahmen aus der Beteiligung erzielt hat. Das Finanzgericht Düsseldorf hat nun jedoch in Anwendung dieser Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs eine Begrenzung des Verlustabzugs jedoch dann angenommen, wenn [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Halbabzugsverbot bei Auflösungsverlust

31. März 2010 | Einkommensteuer (privat)

“Es ist geklärt, dass Erwerbsaufwand im Zusammenhang mit Einkünften aus § 17 Abs. 1 und Abs. 4 EStG nicht nach § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG nur begrenzt abziehbar ist, wenn dem Steuerpflichtigen keinerlei durch seine Beteiligung vermittelten Einnahmen zugehen.” Mit diesen klaren Worten hat der Bundesfinanzhof auf einen neuerlichen Nichtanwendungserlass des Bundesministeriums der [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Private Veräußerungsgeschäfte 2001

24. Februar 2010 | Einkommensteuer (privat)

Werden Anteile an einer im Jahr 2001 gegründeten unbeschränkt steuerpflichtigen GmbH im Jahr 2001 veräußert und fließen dem Anteilseigner hieraus gemäß § 22 Nr. 2 i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG steuerbare Einnahmen im Jahr 2002 zu, so unterliegen diese (erstmalig) dem Halbeinkünfteverfahren. Bundesfinanzhof, Urteil vom 11. November 2009 – IX [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verfassungswidrige Umstellung auf das Halbeinkünfteverfahren

19. Februar 2010 | Körperschaftsteuer

Die Regeln für den Übergang vom Anrechnungs- zum Halbeinkünfteverfahren bei der Körperschaftsteuer sind nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgericht mit dem Gleichheitssatz nicht vereinbar und damit verfassungswidrig. Dieses Verdikt der Verfassungswidrigkeit betrifft allerdings nicht das Halbeinkünfteverfahren (oder das jetzige Teileinkünfteverfahren) selbst, sondern lediglich die Übergangsvorschriften der § 36 Abs. 3 und 4 KStG, also die [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Teilabzugsverbot bei fehlenden Beteiligungseinkünften

17. Februar 2010 | Einkommensteuer (Betrieb)

Zu den einkommensteuerpflichtigen Einkünften aus Gewerbebetrieb gehört auch der Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, wenn der Veräußerer innerhalb der letzten fünf Jahre am Kapital der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 1 Prozent beteiligt war, § 17 Abs. 1 EStG. Allerdings sind diese Einkünfte nur zu 60% der Einkommensteuer zu unterwerfen, [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Volle Anschaffungskosten trotz Einführung des Halbeinkünfteverfahrens

22. Dezember 2009 | Einkommensteuer (privat)

Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf besteht eine Gesetzeslücke, die es erlaubte, im Jahr 2000 die Anschaffungskosten von Aktien in voller Höhe als Betriebsausgaben abzusetzen, auch wenn im Jahr 2001 – nach Einführung des sogenannten Halbeinkünfteverfahrens – die Veräußerungserlöse nur zur Hälfte als Betriebseinnahmen versteuert wurden. In dem vom Finanzgericht Düsseldorf entschiedenen Rechtsstreit streiten die [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kirchensteuer auf steuerfreie Einkünfte

9. September 2009 | Einkommensteuer

Die Hinzurechnung von nach dem sog. Halbeinkünfteverfahren steuerfreien Einkünften zur Bemessungsgrundlage der in Baden-Württemberg erhobenen Kirchensteuer gemäß § 5 Abs. 2 KiStG BW i.V.m. § 51a Abs. 2 Satz 2 EStG kann nicht durch Verrechnung mit im betreffenden Veranlagungszeitraum nicht verbrauchten Verlustvorträgen neutralisiert werden, entschied jetzt der Bundesfinanzhof. Das Fehlen einer Verrechnungsmöglichkeit verstößt, so der [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Besteuerung einer Garantiedividende als Veräußerungsgewinn

8. September 2009 | Einkommensteuer (privat)

Wie sind Garantiedividenden zu versteuern, die auf steuerverstrickte Anteile entfallen? In einem jetzt vom Niedersächsischen Finanzgericht entschiedenen Fall war strittig, auf diese als einbringungsgeboren steuervertrickten Anteile entfallenden Garantiedividenden nach dem Halbeinkünfteverfahren zu versteuern sind (mit der Folge, dass nur die Hälfte der bezogenen Dividende der Einkommensteuer unterliegt) oder aber für diese Einkünfte zumindest die Steuerermäßigung [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fehlende Beteiligungseinkünften und das Halbabzugsverbot

2. September 2009 | Einkommensteuer (privat)

Im Verhältnis von Anteilseigner und Kapitalgesellschaft gilt das sogenannte Halbeinkünfteverfahren (bzw. ab dem Veranlagungsjahr 2008 das Teileinkünfteverfahren): Um die Einnahmen des Anteilseigners nicht doppelt zu besteuern, wird deren Vorbelastung mit Körperschaftsteuer bei der Kapitalgesellschaft dadurch berücksichtigt, dass sie nur zur Hälfte bei dem Gesellschafter erfasst werden. Wenn man nur eine Hälfte steuerlich berücksichtigt, ist die [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Hinzurechnungsbesteuerung nach dem Halbeinkünfteverfahren

6. Mai 2009 | Doppelbesteuerung

Inländische Gesellschafter einer ausländischen Kapitalgesellschaft haben unter bestimmten Voraussetzungen den bei der ausländischen Kapitalgesellschaft erzielten Gewinn in Deutschland der Einkommensbesteuerung zu unterwerfen. Jedenfalls im Veranlagungszeitraum 2001 findet nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs auf diesen Hinzurechnungsbetrag i.S. des § 10 AStG noch das sog. Halbeinkünfteverfahren Anwendung. Der Hinzurechnungsbetrag gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1 [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Veräußerung von GmbH-Anteilen an beteiligungsidentische GmbH

6. August 2008 | Steuerrecht

Die Veräußerung von GmbH-Anteilen an eine von den Gesellschaftern der GmbH neu gegründete, beteiligungsidentische GmbH ist nicht deshalb rechtsmissbräuchlich i.S. des § 42 AO, weil die Anteile zu einem Zeitpunkt veräußert wurden, als die Veräußerung noch nicht dem Halbeinkünfteverfahren unterlag, oder weil sich die Tätigkeit der neu gegründeten GmbH auf das Halten der veräußerten Anteile [...]



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