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Rechtslupe » Insolvenzverfahren

Beiträge zum Stichwort ‘ Insolvenzverfahren ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Unrichtige Schuldnerangaben während des laufenden Insolvenzverfahrens

24. Januar 2012 | Zivilrecht

Die Restschuldbefreiung kann dem Schuldner auf Antrag eines Insolvenzgläubigers auch dann versagt werden, wenn er vorsätzlich oder grob fahrlässig in der Zeit zwischen Eröffnung des Insolvenzverfahrens und Schlusstermin schriftlich unrichtige oder unvollständige Angaben über seine wirtschaftlichen Verhältnisse macht, um einen Kredit zu erhalten, Leistungen aus öffentlichen Mitteln zu beziehen oder Leistungen an öffentlichen Kassen zu [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der Insolvenzplan und die Darstellung begangener Insolvenzstraftaten

23. Januar 2012 | Zivilrecht

Werden in den darstellenden Teil des Insolvenzplans die vom Schuldner begangenen Insolvenzstraftaten (§§ 283 bis 283c StGB) nicht aufgenommen, ist die Bestätigung des Plans nur zu versagen, wenn der Plan auf eine Unternehmensfortführung abzielt. Der Mindestinhalt des darstellenden Teils eines Insolvenzplans ist nicht in das freie Belieben des Planverfassers gestellt. Ob zu den nach § [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Unternehmerische Tätigkeit des Insolvenzschuldners

13. Januar 2012 | Umsatzsteuer

Nutzt der Insolvenzschuldner unberechtigt einen zur Masse gehörenden Gegenstand für seine nach Insolvenzeröffnung aufgenommene Erwerbstätigkeit, ist die durch sonstige Leistungen des Insolvenzschuldners begründete Umsatzsteuer jedenfalls dann keine Masseverbindlichkeit, wenn die Umsätze im Wesentlichen auf dem Einsatz seiner persönlichen Arbeitskraft und nicht im Wesentlichen auf der Nutzung des Massegegenstandes beruhen. Durch einen an den Insolvenzverwalter gerichteten [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das Dienstverhältnis des Insolvenzschuldners

21. November 2011 | Zivilrecht

Erfüllt der Insolvenzverwalter ein Dienstverhältnis des Schuldners weiter, so kann gegen die Entgeltforderung der Masse nicht mit einer Insolvenzforderung aufgerechnet werden. Ein Dienstverhältnis des Schuldners besteht nicht mit Wirkung für die Insolvenzmasse fort, wenn die Dienstleistung nur durch Begründung erheblicher Masseschulden erbracht werden kann. In Rechtsprechung und Schrifttum wird mit Recht der anerkannte Grundsatz vertreten, [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Sperrfrist bei Rücknahme des Insolvenzeröffnungsantrags

14. November 2011 | Zivilrecht

Ist in einem Insolvenzverfahren dem Schuldner wegen eines Verstoßes gegen § 290 Abs. 1 Nr. 5 InsO die Kostenstundung versagt worden, und er nimmt daraufhin seinen Antrag auf Verfahrenseröffnung und Kostenstundung zurück, kann er erst nach Ablauf einer dreijährigen Sperrfrist einen neuen Antrag auf Restschuldbefreiung stellen. So die Entscheidung des Bundesgerichtshofs. Nach der Rechtsprechung gilt [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Versorgungsausgleich in der Insolvenz des ausgleichspflichtigen Ehegatten

10. November 2011 | Zivilrecht

Der Anspruch aus schuldrechtlichem Versorgungsausgleich stellt ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des ausgleichspflichtigen Ehegattens eine Insolvenzforderung dar. So hat der Bundesgerichtshof in dem hier vorliegenden Fall entschieden. Hier ist der Schuldner geschieden und verpflichtet, seiner Ehefrau hinsichtlich der Betriebsrenten eine Ausgleichsrente zu zahlen und seine Versorgungsansprüche insoweit an sie abzutreten; die Ausgleichsrente sollte [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Zusätzliche Vergütung des Verwalters beim Inolvenzverfahren

8. November 2011 | Zivilrecht

Eine zusätzliche Vergütung, wenn es nach Aufhebung des Verfahrens einen Massezufluss gegeben hat, kann nur bei einer Nachtragsverteilung festgesetzt werden. So hat der Bundesgerichtshof in dem hier vorliegenden Fall entschieden. Zwar hat der hier fragliche Massezufluss bei Erstellung der Schlussrechnung noch nicht sicher festgestanden und dass die Rechtskraft des Vergütungsfestsetzungsbeschlusses der nachträglichen Geltendmachung von Umständen [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Einzugsermächtigung des Gläubigers beim Insolvenzverfahren

8. November 2011 | Zivilrecht

Im Einzugsermächtigungsverfahren kann die Genehmigung einer Lastschrift nicht gegenüber dem Lastschriftgläubiger erklärt werden. Wird die Lastschrift durch den Lastschriftgläubiger im Einzugsermächtigungsverfahren eingereicht, ist der Widerspruch des Schuldners für die Schuldnerbank als Zahlstelle auch dann beachtlich, wenn der Schuldner zugunsten des Gläubigers einen Abbuchungsauftrag erteilt hatte. Wird eine Belastungsbuchung vom Schuldner widersprochen, ist dieser Widerspruch unwiderruflich. [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Mehrkosten einer Mangelbeseitigung

20. Oktober 2011 | Zivilrecht

Durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Schuldners wird ein Verfahren auf Ermächtigung zur Ersatzvornahme nach § 887 ZPO nicht nach § 240 ZPO unterbrochen, wenn der zu vollstreckende Anspruch eine Insolvenzforderung darstellt. Die Zwangsvollstreckung wird vielmehr nach § 89 InsO unzulässig. Auch wenn das Werk grundsätzlich den zur Zeit der Abnahme anerkannten [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Zwangshypothek und die Eröffnung des Insolvensverfahrens

21. September 2011 | Zivilrecht

Es bedarf zur Löschung der Zwangshypothek einer Löschungsbewilligung des Gläubigers gem. § 19 GBO und der Zustimmung des Eigentümers durch den Verfügungsbefugten gem. § 27 Satz 1 GBO in der Form des § 29 GBO, wenn eine zu Gunsten eines Insolvenzgläubigers im Grundbuch eingetragene Zwangshypothek mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgrund der Rückschlagsperre des § [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die Gläubigerversammlung und die Aufhebung der Eigenverwaltung

24. August 2011 | Zivilrecht

Der Beschluss der Gläubigerversammlung, die Aufhebung der Eigenverwaltung zu beantragen, kann nicht im Verfahren nach § 78 Abs. 1 InsO angefochten werden. Gegen den Beschluss der Gläubigerversammlung, nach § 272 Abs. 1 Nr. 1 InsO die Aufhebung der Eigenverwaltung zu beantragen, steht dem überstimmten Gläubiger weder ein Rechtsmittel zu, noch kann er die Aufhebung des [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Nichtige Beschlüsse der Gläubigerversammlung

19. August 2011 | Zivilrecht

Das Beschlussaufhebungsverfahren findet bei nichtigen Beschlüssen der Gläubigerversammlung nicht statt. In der Insolvenzordnung finden sich keine Regelungen zur Feststellung der Nichtigkeit eines Beschlusses der Gläubigerversammlung und zur Beschwerdemöglichkeit bei Ablehnung dieser Feststellung. Die Norm des § 78 InsO findet unmittelbar keine Anwendung, weil sie die Wirksamkeit des Beschlusses der Gläubigerversammlung voraussetzt, der aufgehoben werden soll. [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Zweites Insolvenzverfahren

20. Juli 2011 | Zivilrecht

Hat der Insolvenzverwalter erklärt, das Vermögen aus der selbständigen Tätigkeit des Schuldners gehöre nicht zur Insolvenzmasse, kann auf Antrag eines Neugläubigers ein auf dieses Vermögen beschränktes zweites Insolvenzverfahren eröffnet werden. Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs haben die Neugläubiger auch dann, wenn der nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens selbständig tätige Schuldner die daraus herrührenden Verbindlichkeiten nicht erfüllen [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der Insolvenzvermerk im Grundbuch

21. Juni 2011 | Zivilrecht

Ein Insolvenzvermerk ist auch dann in das Grundbuch einzutragen, wenn das Grundstück im Eigentum einer Erbengemeinschaft steht und das Insolvenzverfahren über das Vermögen eines der Miterben eröffnet wird. Ein Insolvenzvermerk ist gemäß § 32 Abs. 1 InsO auch dann in das Grundbuch einzutragen, wenn das Grundstück (teilweise) im Eigentum einer – nicht rechtsfähigen – Erbengemeinschaft [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Vorsteuerberichtigungsanspruch als Masseverbindlichkeit

16. Juni 2011 | Umsatzsteuer

Ein Vorsteuerberichtigungsanspruch des Finanzamts nach § 15a UStG, der dadurch entsteht, dass der Insolvenzverwalter ein Wirtschaftsgut abweichend von den für den ursprünglichen Vorsteuerabzug maßgebenden Verhältnissen verwendet, gehört nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs zu den Masseverbindlichkeiten und kann vom Finanzamt durch Steuerbescheid gegenüber dem Insolvenzverwalter geltend gemacht werden. Im Falle einer Insolvenz können die Insolvenzgläubiger [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fehlerhafte Rechtswegverweisung bei insolventen Arbeitgebern

15. Juni 2011 | Arbeitsrecht

Hat das Arbeitsgericht mit der Begründung, mit der Klage würden in die Zuständigkeit des Insolvenzgerichts fallende Einwendungen nach § 89 Abs. 2 InsO geltend gemacht, die Vollstreckungsgegenklage fehlerhaft an das Amtsgericht verwiesen, so ist die unanfechtbar gewordene Verweisung hinsichtlich des Rechtswegs bindend. Eine Zuständigkeit des Insolvenzgerichts wird hierdurch jedoch nicht begründet. Nach ständiger Rechtsprechung des [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Private Altersvorsorge in der Insolvenz

10. Juni 2011 | Zivilrecht

Der mit dem Gesetz zum Pfändungsschutz der privaten Altersvorsorge eingeführte Schutz bestimmter privater, zur Altersvorsorge abgeschlossener Versicherungen erstreckt sich nur auf das vom Versicherungsnehmer aufgebaute Deckungskapital und die nach Eintritt des Versicherungsfalls zu erbringenden Leistungen, nicht jedoch auf die für die Einzahlung erforderlichen Mittel des Schuldners. § 851c Abs. 2 ZPO schützt in dem dort [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Insolvenzanfechtung und die Abtretung des Rückgewähranspruchs

6. Juni 2011 | Zivilrecht

Der aus Insolvenzanfechtung folgende Rückgewähranspruch kann abgetreten werden. Der insolvenzrechtliche Anfechtungsanspruch ist als schuldrechtlicher Anspruch auf Rückführung des anfechtbar weggegebenen Vermögensgegenstandes zur Insolvenzmasse ausgestaltet. Gemäß § 143 Abs. 1 InsO ist dasjenige, was durch eine anfechtbare Handlung aus dem Vermögen des Schuldners veräußert, weggegeben oder aufgegeben ist, zur Insolvenzmasse zurückzugewähren. Der Anfechtungsanspruch unterliegt dem Verfügungsrecht [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verlängerung der Verfahrenskostenstundung

6. Juni 2011 | Zivilrecht

Über eine Verlängerung der Verfahrenskostenstundung wird nur auf Antrag entschieden. Nach Bestätigung des Insolvenzplans und Aufhebung des Insolvenzverfahrens kommt eine weitere Stundung der Verfahrenskosten nicht in Betracht. Keine Verfahrenskostenstundung von Amts wegen Das Insolvenzgericht hat nicht von Amts wegen über eine Verlängerung der Verfahrenskostenstundung zu entscheiden. Dies ergibt sich zwar nicht aus dem Wortlaut des [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das Körperschaftsteuerguthaben im Insolvenzverfahren

3. Juni 2011 | Körperschaftsteuer

Einer Aufrechnung des Finanzamtes gegen den Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens während eines vor dem 31. Dezember 2006 eröffneten Insolvenzverfahrens steht das Aufrechnungsverbot des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO entgegen. In dem hier vom Bundesfinanzhof entschiedenen Fall lagen die in §§ 387 ff. BGB angeführten allgemeinen Voraussetzungen einer Aufrechnung, die nach § 226 [...]



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