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Rechtslupe » Kinder

Beiträge zum Stichwort ‘ Kinder ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Beratungshilfe für Eltern und Kinder

8. März 2012 | Sozialrecht

Das Grundgesetz verbürgt in Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Art.20 Abs. 1 und 3 GG den Anspruch auf grundsätzlich gleiche Chancen von Bemittelten und Unbemittelten bei der Durchsetzung ihrer Rechte auch im außergerichtlichen Bereich, somit auch im Hinblick auf die Beratungshilfe nach dem Beratungshilfegesetz. Die Auslegung und Anwendung des Beratungshilfegesetzes obliegt in erster [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Niederlassungserlaubnis für Ausländerin mit deutschen Kindern

17. August 2011 | Verwaltungsrecht

Einer Ausländerin darf die Erlaubnis zum Daueraufenthalt zur Ausübung der Personensorge für ihre minderjährigen deutschen Kinder (Niederlassungserlaubnis) auch dann erteilt werden, wenn sie aus ihren Einkünften zwar den eigenen Lebensunterhalt sichern kann, das Einkommen aber nicht vollständig den Unterhaltsbedarf ihrer Kinder abdeckt. Dieser jetzt verkündeten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts lag der Fall einer iranischen Staatsangehörigen zugrunde, [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das verwahrloste Haus – oder: wenn Kinder zündeln

4. Juli 2011 | Zivilrecht

Wer ein fremdes Wohnhaus anzündet, haftet dem Eigentümer für den entstandenen Schaden. Wenn jedoch Kinder zündeln und das Haus seit Jahren verwahrlost ist, kann der Eigentümer auf einem Teil des Schadens sitzen bleiben, weil ihn insoweit ein Mitverschulden trifft. So in einem aktuell vom Oberlandesgericht Koblenz entschiedenen Rechtsstreit: Weil die Eigentümerin Haus und Grundstück über [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der Weg zum Kindergarten – und seine Folgen

31. Mai 2011 | Zivilrecht

Bei Kindern bestimmt sich das Maß der gebotenen Aufsicht nach Alter, Eigenart und Charakter, insgesamt danach, was verständige Eltern vernünftigerweise in der konkreten Situation an erforderlichen und zumutbaren Maßnahmen treffen müssen. Die Aufsichtspflicht kann nicht dahingehend ausgeweitet werden, dass ein Elternteil permanent die Lenkstange des Kinderrades hält. In einem vom Amtsgericht München entschiedenen Rechtsstreit fuhr [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kinderlärm

27. Mai 2011 | Im Brennpunkt, Verwaltungsrecht

Kinderlärm von Spielplätzen oder Kindertagesstätten muss künftig von Anwohnern toleriert werden. Das hat der Bundestag gestern beschlossen. Die Abgeordneten votierten einstimmig für zwei gleichlautende und daher zusammengeführte und der Bundesregierung. Danach ist Kinderlärm “im Regelfall” keine “schädliche Umwelteinwirkung”. Damit sollen Klagen von Anwohnern praktisch ausgeschlossen werden. Das jetzt beschlossene Gesetz sieht vor, das Bundesimmissionsschutzgesetz so [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Klagen gegen Kinderlärm

21. März 2011 | Verwaltungsrecht

Gegen Kinderlärm in Wohngebieten soll künftig in Deutschland fast nicht mehr geklagt werden können – jedenfalls dann nicht mehr, wenn ein jetzt von den Regierungsfraktionen in das Gesetzgebungsverfahren eingebrachter Entwurf eines “Zehnten Gesetzes zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes” so beschlossen wird. Hintergrund der Initiative ist, dass es in jüngerer Zeit wegen des Lärms von Kindertageseinrichtungen, Kinderspielplätzen [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kinder im Taxi

3. September 2010 | Zivilrecht

Eine Gefährdungshaftung für Kinder gibt es nicht. Erbricht sich ein Kind in einem Taxi und verunreinigt dieses dadurch, haften die Eltern nur dann, wenn sie die Übelkeit ihres Kindes erkennen konnten und trotzdem nichts unternehmen, die Verunreinigung zu vermeiden. Eltern haften nicht immer für ihre minderjährigen Kinder. Eine Haftung kommt zum einen in Betracht, wenn [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe UN-Kinderrechtekonvention ohne Vorbehalte

6. Mai 2010 | Im Brennpunkt, Verwaltungsrecht

Im “Übereinkommen über die Rechte des Kindes”, der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, sind die Rechte von Kindern umfassend und mit weltweitem Geltungsanspruch verankert. Die Konvention wurde am 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen und trat am 5. April 1992 in Kraft. Bei der Ratifizierung der Konvention hatte die Bundesrepublik Deutschland 1989 [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe UN-Kinderrechtskonvention ohne Vorbehalte

26. März 2010 | Familienrecht

Der Bundesrat begrüßt in einer heute gefassten Entschließung die beabsichtigte Rücknahme der deutschen Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention. Die bei der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1992 von der Bundesrepublik Deutschland abgegebene Vorbehaltserklärung hat von Anfang an lediglich kleine Teilbereiche der deutschen Rechtsordnung betroffen und hat sich durch zwischenzeitliche Gesetzesreformen erübrigt. So wurden etwa durch das Kindschaftsrechtsreformgesetz [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Gefährdung des Kindeswohls und die Begutachtung der Mutter

22. März 2010 | Familienrecht

Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die Gefahr abzuwenden, so hat das Familiengericht gemäß § 1666 BGB die Maßnahmen zu treffen, die zur Abwendung der Gefahr erforderlich sind. In diesem Verfahren nach § 1666 BGB kann ein [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kinder vor dem Familiengericht

4. Februar 2010 | Familienrecht

Minderjährige Kinder sind in allen ihre Person betreffenden Verfahren Beteiligte gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 1 FamFG. Sind beide Eltern in einem die Person des Kindes betreffenden Verfahren selbst Beteiligte, können sie bei gegensätzlichen Interessen ein Kind im selben Verfahren nicht gesetzlich vertreten Als Beteiligte müssen sie in diesen Verfahren gesetzlich vertreten sein. Sind [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Trennungskinder und das Betreuungs-Wechselmodell

21. Januar 2010 | Familienrecht

Oberlandesgericht Koblenz entscheidet zum familienrechtlichen Betreuungs-Wechselmodell Das Oberlandesgericht Koblenz hat in einem familienrechtlichen Umgangsverfahren entschieden, dass Ein Betreuungs-Wechselmodell setzt die Bereitschaft und Fähigkeit der Eltern voraussetzt, miteinander zu kooperieren und zu kommunizieren. Das Modell ist dagegen nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz mit dem Kindeswohl nicht vereinbar, wenn das Kind durch den ständigen Wechsel belastet [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das Kind, das Fahrrad und der Falschparker

26. Oktober 2009 | Zivilrecht

Ist ein PKW ordnungswidrig und verkehrsbehindernd geparkt und ein radfahrendes 7-jähriges Kind verursacht deswegen einen Schaden an dem Auto, haftet dieses nicht. Auch die Eltern haben keine Aufsichtspflicht verletzt, insbesondere müssen sie ihr Kind nicht zum Absteigen auffordern. Dieses kinderfreundliche Urteil fällte jetzt das Amtsgericht München auf die Klage eines Münchener Falschparkers: Im Juli 2008 [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das Kind im Strassenverkehr

23. Juli 2009 | Zivilrecht

Der Geschädigte, der sich darauf beruft, hat nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs darzulegen und erforderlichenfalls zu beweisen, dass sich nach den Umständen des Falles die typische Überforderungssituation des Kindes durch die spezifischen Gefahren des motorisierten Verkehrs bei einem Unfall nicht realisiert hat. Nach den maßgeblichen Grundsätzen des BGH zum Anwendungsbereich des § 828 Abs. [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe 7½ Jahre

5. Mai 2009 | Zivilrecht

Und noch ein zweites Mal hat sich der Bundesgerichtshof mit der Frage einer Haftung wegen Verletzung der elterlichen Aufsichtspflicht befassen müssen. Sein Urteil bei einem 7 1/2 Jahre alten Kind: Normal entwickelten Kindern im Alter von 7½ Jahren ist im Allgemeinen das Spielen im Freien auch ohne Aufsicht gestattet, wenn die Eltern sich über das [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe 5 ½ Jahre – alle 30 Minuten

5. Mai 2009 | Zivilrecht

Ein Aufsichtspflichtiger muss dafür sorgen, dass ein Kind im Alter von 5½ Jahren auf einem Spielplatz in regelmäßigen Abständen von höchstens 30 Minuten kontrolliert wird. Diesen Maßstab zur (elterlichen) Aufsichtspflicht setzt der Bundesgerichtshof in einem von zwei heute zu diesem Themenkomplex veröffentlichten aktuellen Urteilen, die beide das gleiche Schadensereignis betrafen: zwei Kinder im Alter von [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kinder im Kaufhaus

20. März 2009 | Zivilrecht

Wird in einem Kaufhaus ein Kleinkind durch seine Eltern nicht lückenlos beaufsichtigt, haften diese für einen Unfall selbst. Das Kaufhaus muss nicht vorhersehen, dass die Eltern nicht aufpassen und muss dafür keine, über die normale Verkehrssicherungspflicht hinausgehende Vorkehrungen treffen. In einem jetzt vom Amtsgericht München entschiedenen Fall hielten sich die Eltern einer zweijährigen Tochter am [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Studiengebühr während der Kindererziehung

4. Februar 2009 | Verwaltungsrecht

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat jetzt den Klagen mehrerer Studentinnen gegen die Universität Duisburg – Essen auf Befreiung von der Studiengebühr stattgegeben. Die Studentinnen hatten bei der Universität wegen der Pflege und Erziehung ihrer minderjährigen Kinder einen Antrag auf Befreiung von den Studiengebühren gestellt. Diesen lehnte die Universität ab, weil die Klägerinnen bereits einen berufsqualifizierenden Abschluss [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe 7jährige und die Aufsichtspflicht

24. November 2008 | Zivilrecht

Wenn Kinder etwas angestellt haben, sind nicht immer die Eltern Schuld. Haben sie alles ihnen Zumutbare unternommen, um Schäden durch ihre Kinder zu verhindern, haften sie selbst dann nicht, wenn es um weit mehr als eingeworfene Fensterscheiben geht. Das zeigt ein Fall, der jetzt die Justiz in Coburg und Bamberg beschäftigt hat, bei dem ein [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das Sparbuch der Kinder

5. Juni 2008 | Einkommensteuer (privat)

In einem aktuellen Urteil hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz zu der nicht seltenen Frage Stellung genommen, wem erzielte Einkünfte aus Sparbüchern steuerlich zuzuordnen sind, die von den Eltern auf den Namen ihres Kindes angelegt wurden. Für die Jahre 1993 bis 1998 hatte bei den Klägern (Eltern) eine steuerliche Außenprüfung stattgefunden. Es wurde dabei festgestellt, dass die [...]



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