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Rechtslupe » Kirchen

Beiträge zum Stichwort ‘ Kirchen ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Autobahn statt Kapelle

10. April 2012 | Verwaltungsrecht

Eine Kapelle ist kein im Außenbereich privilegiert zulässiges, der Landwirtschaft dienendes Bauvorhaben. Es zählt vielmehr zu den im Gesetz so bezeichneten „sonstigen“ Vorhaben im unbebauten Außenbereich und ist dort nur genehmigungsfähig, wenn es keine öffentlichen Belange beeinträchtigt. Mit dieser Begründung hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in dem hier vorliegenden Fall, in dem ein Landwirt die Baugenehmigung [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die nicht-kirchliche Nutzung eines Pfarrsaals

16. März 2012 | Verwaltungsrecht

Wurde ein Pfarrsaal in der Baugenehmigung als “Saal” genehmigt, haben Anwohner später keinen Anspruch auf Unterbindung einer nicht-kirchlichen, kommerziellen Nutzung. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe die Klage einer Nachbarin auf Verpflichtung der Stadt Rastatt, der ortsansässigen Pfarrgemeinde die Nutzung des Gemeindesaals der Pfarrkirche zu anderen als kirchlichen Zwecken zu untersagen, abgewiesen. Die Klägerin [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die Predigt als Tatsachenbehauptung

30. August 2011 | Verwaltungsrecht

Die religiöse Äußerungsfreiheit genießt, auch soweit es um eine Predigt geht, keinen absoluten Vorrang vor den Belangen des Persönlichkeits- und Ehrenschutzes. Bei der gebotenen Abwägung des religiösen Äußerungsrechts mit den widerstreitenden Belangen sind die insbesondere in der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung zum Ausgleich von Meinungsfreiheit und allgemeinem Persönlichkeitsrecht entwickelten Gesichtspunkte heranzuziehen, die Kriterien und Vorzugsregeln für die [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kündigungsschutzklage eines Rabbiners

20. Mai 2011 | Arbeitsrecht

Für die Klage eines Rabbiners gegen seine Kündigung durch die jüdische Gemeinde ist der Rechtsweg zu den staatlichen Gerichten und damit auch zu den Gerichten für Arbeitssachen nicht eröffnet, soweit die Religionsgemeinschaft im Rahmen ihres Selbstbestimmungsrecht gem. Art. 140 GG i. V. mit Artikel 137 Absatz III WRV für Streitigkeiten mit dem Rabbiner die Zuständigkeit [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Photovoltaikanlage auf denkmalgeschützter Kirche

12. April 2011 | Verwaltungsrecht

Die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach einer unter Denkmalschutz stehenden Kirche aus dem vorigen Jahrhundert verstößt gegen das (hier: Bayerische) Denkmalschutzgesetz und ist daher unzulässig. Dies entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof auf die Klage einer Pfarrkirchenstiftung, die eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis zum Einbau der Photovoltaikanlage beantragt, aber nicht erhalten hatte. Nach Auffassung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs bestehen [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der eigenmächtig handelnde Pfarrer

7. Februar 2011 | Zivilrecht

In der eigenmächtigten Verwendung von Kirchengeldern ohne vorherige Zustimmung der zuständigen Gremien der Kirchengemeinde kann eine Veruntreuung liegen, selbst wenn die Mittel (ganz oder teilweise) für die Kirchengemeinde verwendet wurden. So hat jetzt das Oberlandesgericht Oldenburg die (zivilrechtliche) Verurteilung eines ehemaligen Pfarrers und Vorsitzenden des Kirchenausschusses einer Kirchengemeinde in Cloppenburg zur Zahlung von Schadensersatz bestätigt. [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kirchliche Stiftungen und die Stiftungsaufsicht

19. Januar 2011 | Verwaltungsrecht

Auch eine kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts kann der Kirche zuzuordnen sein, mit der Folge, dass Ordnung und Verwaltung der Stiftung durch die Kirche deren durch Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 3 WRV geschütztem Selbstbestimmungsrecht unterfallen und vor staatlicher Einflussnahme geschützt sind. Von Kirchenbehörden getroffene stiftungsaufsichtliche Maßnahmen gegenüber einer kirchlichen Stiftung bürgerlichen Rechts [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kirche mit Krypta im Industriegebiet

18. November 2010 | Verwaltungsrecht

Ist eine Krypta in einer in einem Industriegebiet gelegenen Kirche bauplanungsrechtlich zulässig oder ist eine solche Krypta mit dem Charakter eines Industriegebiets gebietsunverträglich? Mit dieser Frage hatte sich jetzt das Bundesverwaltungsgericht zu beschäftigen: Die Klägerin des jetzt vom Bundesverwaltungsgerichts entschiedenen Rechtsstreits ist eine Pfarrgemeinde der Syrisch-Orthodoxen Kirche mit Sitz in Kirchardt. Ihren Antrag auf Genehmigung [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Mitgliedschaft in der jüdischen Gemeinde

24. September 2010 | Verwaltungsrecht

Eine Mitgliedschaft in der jüdischen Gemeinde kann auch für zugezogene Juden nicht ohne eine eindeutige Willensbekundung begründet werden. So entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, dass die jüdische Gemeinde in Frankfurt ein aus Frankreich zugezogenes Ehepaar jüdischen Glaubens nicht mit Wirkung für das staatliche Recht als Mitglied behandeln darf. Damit entfällt für die jüdische Gemeinde in [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kirchliches Hausverbot

27. April 2010 | Verwaltungsrecht

Das von einer Kirchengemeinde gegenüber einem Kirchenmitglied wegen einer Störung des Gottesdienstes ausgesprochene und auf kirchenrechtliche Bestimmungen gestützte Hausverbot unterliegt nicht der Kontrolle staatlicher Gerichte. Sofern im Rahmen des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts eine derartige Maßnahme ergriffen wird, liegt kein Akt der öffentlichen Gewalt vor, der einer verwaltungsgerichtlichen Kontrolle zugänglich wäre. Nach dem kirchenpolitischen System des Grundgesetzes [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Ist die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers noch christlich?

12. April 2010 | Verwaltungsrecht

Für die Forderung, dass sich die Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers nicht (mehr) als “christlich” bezeichnet, fehlt es an einer Klagebefugnis, urteilte jetzt das Verwaltungsgericht Hannover. Dort hatten die Kläger am 14. Oktober 2009 Klage erhoben mit dem Ziel, es der beklagten Hannoveranischen Landeskirche gerichtlich untersagen zu lassen, sich länger „christlich“ zu nennen. Die Kläger tragen vor, [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Darf sich die katholische Kirche “christlich” nennen?

11. Februar 2010 | Verwaltungsrecht

Das Verwaltungsgericht Freiburg hat gestern die gegen das Erzbistum Freiburg gerichtete Klage von 6 Personen abgewiesen, die erreichen wollten, dass der katholischen Kirche untersagt wird, sich „christlich” zu nennen. Die Kläger sind nach eigenen Angaben die Vorstände der Glaubensgemeinschaft „Das Universelle Leben Aller Kulturen Weltweit”. Mit Schreiben vom 19.08.2009 hatten sie die 27 Bischöfe der [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der nichtgläubige Theologieprofessor

18. Februar 2009 | Beamtenrecht

Die Verfassungsbeschwerde eines nicht mehr bekennenden Theologieprofessors gegen seinen Ausschluss aus der Theologenausbildung blieb jetzt vor dem Bundesverfassungsgericht erfolglos. Der Beschwerdeführer ist seit 1983 Professor an der Theologischen Fakultät einer niedersächsischen Universität und war ursprünglich für das Fach “Neues Testament” in Lehre, Forschung und Weiterbildung verpflichtet. Nachdem er sich vom christlichen Glauben öffentlich losgesagt hatte, [...]



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