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Rechtslupe » Kommunalabgaben

Beiträge zum Stichwort ‘ Kommunalabgaben ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der versteckte Gebührenbescheid

23. Oktober 2009 | Verwaltungsrecht

Ein Gebührenbescheid darf nicht in Rechnung “versteckt” werden. Öffentlich-rechtliche Gebühren und privatrechtliche Entgelte dürfen von den Gemeinden und ihren Stadtwerken nicht in einer Weise geltend gemacht werden, die dem Bürger die Wahrung seiner Rechte erschwert. Mit dieser Begründung hat jetzt der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim einer Grundstückseigentümerin den Weg zu einer Überprüfung der von der [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Straßenreinigungskosten und der Selbstbehalt der Gemeinde

16. Oktober 2009 | Verwaltungsrecht

Eine Straßenreinigungs- und Gebührensatzung muss einen Eigenanteil der Gemeinde an den Straßenreinigungskosten vorsehen. So hat das Verwaltungsgericht Leipzig jetzt einen angefochtenen Straßenreinigungsgebührenbescheid der Stadt Wurzen für das Jahr 2005 aufgehoben und damit der Klage eines Bürgers stattgegeben: die der Gebührenforderung zugrunde liegende Satzung – StRGS – und die Gebührensatzung über die Straßenreinigung vom 15.12.2004 nichtig [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der Straßenausbau und seine Fertigstellung

22. September 2009 | Verwaltungsrecht

Eine Erschließungsanlage ist endgültig hergestellt und damit von der Gemeinde gegenüber den Anliegern abrechenbar, wenn sie die nach dem satzungsmäßigen Teileinrichtungsprogramm und dem Bauprogramm erforderlichen Teileinrichtungen aufweist und diese Teileinrichtungen dem jeweils für sie aufgestellten Ausbauprogramm entsprechen. Bei einer Teileinrichtung handelt es sich um einen vom äußeren Erscheinungsbild her abgrenzbaren, eine bestimmte Funktion erfüllenden Teil [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Straßenausbaubeitrag bei Verkehrsberuhigung

14. September 2009 | Verwaltungsrecht

Die Straßenanlieger müssen in Niedersachsen im Regelfall nicht den Ausbau einer herkömmlichen Straße zu einer verkehrsberuhigten Mischfläche über einen Straßenausbaubeitrag finanzieren. Der Ausbau einer herkömmlichen Straße mit dem Ziel der Verkehrsberuhigung stellt im Einzelfall keine Verbesserung im Sinne des § 6 Abs. 1 Satz 1 Nds. KAG dar, wenn die auf einer Breite von 6 [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Stuttgarter Erschließungsbeiträge

20. August 2009 | Verwaltungsrecht

Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart wollte mit einer Änderung Ihrer Erschießungsbeitragssatzung ihren Eigenanteil auf 5% der jeweils anfallenden Erschließungskosten absenken. Zu Unrecht, wie jetzt das Verwaltungsgericht Stuttgart entschied, dass jetzt die Satzung der Landeshauptstadt Stuttgart über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen vom 07.12.2006 auf Grund einer fehlenden Abwägungsentscheidung des Gemeinderates zur Festlegung des gemeindlichen Eigenanteils insgesamt als [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Beitrag für die erstmalige Herstellung eines Niederschlagswasserkanals

21. Juli 2009 | Verwaltungsrecht

Grundstückseigentümer müssen nicht erst dann einen Beitrag für die erstmalige Herstellung eines Niederschlagswasserkanals zahlen, wenn sie ihr Grundstück an die Entwässerungseinrichtung tatsächlich angeschlossen haben. Für die Beitragspflicht genügt nach einer aktuellen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz in Koblenz bereits die Anschlussmöglichkeit. In dem jetzt vom Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz entschiedenen Rechtsstreit hat die beklagte Verbandsgemeinde Birkenfeld im Zuge [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Keine Sex-Steuer ohne ministerielle Genehmigung

18. Juni 2009 | Verbrauchssteuern

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat heute in fünf Berufungsverfahren entschieden, dass die Erhebung einer Vergnügungssteuer auf “sexuelle Vergnügungen jeder Art in Bars, Bordellen, Swinger-Clubs oder ähnlichen Einrichtungen” in der Stadt Gelsenkirchen nicht rechtmäßig ist. Eine solche Vergnügungssteuer darf nach dem Kommunalabgabengesetz NRW nur erhoben werden, wenn sie bei ihrer erstmaligen Erhebung in einer Gemeinde des Landes [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Straßenreinigungsgebühren für Weinbergsflächen

16. Juni 2009 | Verwaltungsrecht

Für Weinbergsflächen entstehen keine Straßenreinigungsgebühren. Diese wegweisende Erkenntnis verdanken wir dem Verwaltungsgericht Mainz, dass sich mit einem entsprechenden Problemfall aus Worms zu befassen hatte: Die Eigentümerin einer in unmittelbarer Nähe der Liebfrauenkirche in Worms gelegenen, ca. 3,8 Hektar großen Weinbergsfläche der Lage “Liebfrauenmilch” (Antragstellerin) muss vorerst für diese Fläche keine Straßenreinigungsgebühren an die Stadt Worms [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Erschließungsbeitrag für die Neubau-/Anbaustraße

3. Juni 2009 | Verwaltungsrecht

Ein “echter”, die Erhebung von Erschließungsbeiträgen ausschließender Erschließungsvertrag (§ 124 I BauGB) liegt nicht vor, wenn die Gemeinde einem Dritten die Durchführung der Erschließung wie einem Generalunternehmer überträgt. Eine erschließungsbeitragsfreie Sammelstraße (§ 127 Abs. 1 Nr. 3 BauGB) ist nicht gegeben, wenn eine Straße zwar die einzige Zufahrt zu einem Neubaugebiet bildet, selbst aber auf [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Weniger Abwassergebühren bei Gartenbewässerung

11. Mai 2009 | Verwaltungsrecht

Kann ein Grundstückseigentümer mithilfe eines Wasserzählers nachweisen, dass ein Teil des bezogenen Wassers für die Gartenbewässerung verwendet wurde und nicht in die Kanalisation gelangt ist, darf die Gemeinde ihn – wenn sie die Abwassergebühren aufgrund ihrer Satzung nach dem Frischwassermaßstab bemisst – für diese Wassermenge nicht zu Abwassergebühren heranziehen. Eine Abwassersatzung, die solche Wassermengen erst [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Thüringer Kommunalabgabengesetz

24. April 2009 | Verwaltungsrecht

Auf Initiative der Thüringer Landesregierung hatte der Thüringer Landtag eine teilweise Neuregelung des kommunalen Abgabenrechts beschlossen: Im Bereich der Wasserversorgung dürfen neben den Gebühren keine Beiträge mehr erhoben werden (§ 7 Abs. 2 ThürKAG). Im Bereich der Abwasserentsorgung wird der Zeitpunkt der Fälligkeit von Beiträgen verschoben und die Grundlage der Beitragserhebung für übergroße und unbebaute [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Straßennutzungsgebühren und Privatnutzung

9. November 2005 | Einkommensteuer (Betrieb)

Übernimmt der Arbeitgeber die Straßenbenutzungsgebühren (Vignetten, Mautgebühren) für die mit einem Firmenwagen unternommenen Privatfahrten seines Arbeitnehmers, liegt darin die Zuwendung eines geldwerten Vorteils, der nicht von der Abgeltungswirkung der 1 v.H.-Regelung erfasst wird.



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