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Rechtslupe » Verlustvortrag

Beiträge zum Stichwort ‘ Verlustvortrag ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Körperschaftsteuerliche Sanierungsklausel

9. September 2011 | Körperschaftsteuer

Verstößt die Sanierungsklausel des § 8c Abs. 1a KStG gegen europäisches Unionsrecht? Das Finanzgericht Münster jedenfalls hat erhebliche Zweifel, ob die sog. Sanierungsklausel des § 8c Abs. 1a KStG tatsächlich – wie die Europäische Kommission festgestellt hat – als unzulässige Beihilfe anzusehen ist. Das Finanzgericht hat daher in einem jetzt vom ihm entschiedenen Streitfall die [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verlustvorträge bei der Unternehmensveräußerung

26. Mai 2011 | Körperschaftsteuer

Das Finanzgricht Hamburg sieht in der derzeitigen Regelung des § 8c KStG einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz und hat diese Vorschrift daher dem Bundesverfassungsgericht im Rahmen einer Richtervorlage zur Prüfung ihrer Verfassungsmäßigkeit vorgelegt. § 8c KStG regelt die Folgen der Veräußerung von Unternehmen bzw. Anteilen an Unternehmen, bei denen Verluste entstanden sind, die grundsätzlich steuerlich [...]




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verlustvortrag und der Gesellschafterwechsel

17. März 2011 | Körperschaftsteuer

Das Verbot des § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG, in bestimmten Fällen des Erwerbes von Gesellschaftsanteilen nicht genutzte Verluste aus Vorjahren von Gewinnen abzuziehen, gilt nach einem Urteil des Finanzgerichts Münster nur beschränkt. Es erfasst den Verlustabzug von Gewinnen, die zeitlich nach einem schädlichen Beteiligungserwerb entstanden sind, aber – anders als die Finanzverwaltung meint [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verfassungsrechtliche Zweifel an der Mindestbesteuerung

27. Oktober 2010 | Einkommensteuer (Betrieb)

Der Bundesfinanzhof hat in einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes verfassungsrechtliche Zweifel an der sogenannten Mindestbesteurung geäußert. Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs kann die Mindestbesteuerung in bestimmten Situationen zu einer verfassungsrechtlich unangemessenen Besteuerung führen. Es ist ernstlich zweifelhaft, ob die sog. Mindestbesteuerung gemäß § 10d Abs. 2 Satz 1 EStG 2002 n.F. verfassungsrechtlichen Anforderungen auch dann standhält, [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verlustvortrag in der doppelstöckigen Personengesellschaft

9. Juni 2010 | Gewerbesteuer

Nach § 10a Satz 1 GewStG wird der Gewerbeertrag um die Fehlbeträge gekürzt, die sich bei der Ermittlung des maßgebenden Gewerbeertrags für die vorangegangenen Erhebungszeiträume ergeben haben, soweit die Fehlbeträge nicht bei der Ermittlung des Gewerbeertrags für vorangegangene Erhebungszeiträume berücksichtigt worden sind. Die Höhe der hiernach noch nicht ausgenutzten –vortragsfähigen– Fehlbeträge ist gemäß § 10a [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Berücksichtigung von Auslandsverlusten

7. April 2010 | Doppelbesteuerung

Ein in Österreich im Jahr 2003 erzielter Verlust ist, wie jetzt der Bundesfinanzhof entschied, nicht aus europarechtlichen Gründen ohne Durchführung eines Verfahrens nach § 10d Abs. 4 Satz 1 EStG im Rahmen der deutschen Einkommensteuerveranlagung für das Jahr 2004 zu berücksichtigen. Die deutsche Einkommensteuer ist eine Jahressteuer (§ 2 Abs. 7 Satz 1 und 2 [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Übergang von Verlustabzügen bei “Abwärtsverschmelzung”

17. März 2010 | Körperschaftsteuer

Wurde im Jahr 1998 eine Holdinggesellschaft auf ihre bisherige einzige Tochtergesellschaft verschmolzen, so ist ein bei ihr bestehender verbleibender Verlustabzug nicht auf die Tochtergesellschaft übergegangen. Die Feststellung eines im Rahmen einer Verschmelzung auf die Übernehmerin übergegangenen vortragsfähigen Gewerbeverlustes muss inhaltlich an die Verlustfeststellung für die übertragende Gesellschaft anknüpfen. Nach § 12 Abs. 3 Satz 1 [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe EU-Kommission prüft deutsche Sanierungsklausel

24. Februar 2010 | Körperschaftsteuer

Die Europäische Kommission wird die deutsche Steuervergünstigung für notleidende Unternehmen, deren Beteiligungsstruktur sich erheblich geändert hat, auf der Grundlage der EU-Beihilferegeln förmlich prüfen. Dies gab die EU-Kommission heute in Brüssel bekannt. Die deutsche Bundesregierung ist der Ansicht, dass diese Sanierungsklausel, nicht unter die Beihilfevorschriften fällt. Die EU-Kommission hegt hieran jedoch Zweifel, da die Maßnahme notleidende [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Übergang des Verlustabzugs bei Verschmelzung

21. Oktober 2009 | Körperschaftsteuer

Ob ein Betrieb im Anschluss an eine Verschmelzung “in einem vergleichbaren Umfang fortgeführt” wird, ist nach dem Gesamtbild der wirtschaftlichen Verhältnisse zu beurteilen. Maßstab für die notwendige Vergleichsbetrachtung sind die Verhältnisse des Verlustbetriebs am Verschmelzungsstichtag. Bundesfinanzhof, Urteil vom 25. August 2009 I R 95/08




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kein Verlust ohne Verlust-Feststellungsbescheid

15. Juli 2009 | Einkommensteuer (privat)

Wie das Niedersächsische Finanzgericht in einem aktuellen Urteil deutlich macht, kann ein vom Steuerpflichtigen geltend gemachte Verlust aus Veräußerungsgeschäften im Jahr 2001 bei der Veranlagung für ein späteres Kalenderjahr (im Fall des Nds. FG: des Jahres 2005) nicht berücksichtigt werden. Es bedarf hierzu eines gesonderten Feststellungsverfahrens. Auf die Feststellung des Verlustes des Jahres 2001 kann [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verlustverrechnung bei Verschmelzung von Kapitalgesellschaften

15. Juli 2009 | Körperschaftsteuer

Nach § 12 Abs. 3 Satz 2 UmwStG 1995 i.d.F. des UntStRFoG geht ein verbleibender Verlustvortrag auch dann auf die übernehmende Körperschaft über, wenn nicht diese, sondern ein anderes Unternehmen den Verlustbetrieb fortführt. Ein auf den Schluss des Verschmelzungsjahres festgestellter verbleibender Verlustvortrag ist unter den Voraussetzungen des § 12 Abs. 3 Satz 2 UmwStG 1995 [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Wechsel von unmittelbarer zu mittelbarer Beteiligung an einer atypisch stillen Gesellschaft

1. April 2009 | Gewerbesteuer

Mit dem Ausscheiden des stillen Gesellschafters aus einer atypisch stillen Gesellschaft geht der Verlustvortrag verloren, soweit der Fehlbetrag auf den ausscheidenden Gesellschafter entfällt. Dies gilt auch dann, wenn der ausscheidende stille Gesellschafter über eine andere Personengesellschaft (Obergesellschaft) mittelbar weiterhin an der atypisch stillen Gesellschaft (Untergesellschaft) beteiligt ist. Scheidet der stille Gesellschafter während des Erhebungszeitraums aus [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Steuerberaterhaftung und der bestehende Verlustvortrag

23. März 2009 | Wirtschaftsrecht

Bei der Haftung eines Steuerberaters für eine Falschberatung stellt sich teilweise das zusätzliche Problem, dass der Mandant die angefallenen Steuern tatsächlich nicht gezahlt, sondern mit einem bestehenden Verlustvortrag verrechnet hat. Der Verbrauch des Verlustvortrages hat mithin nicht zu einem gegenwärtigen Schaden des Mandanten geführt. Der Verlustvortrag kann nur in der Weise eingesetzt werden, wie hier [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fehlende Feststellung eines verbleibenden Verlustvortrags

4. März 2009 | Einkommensteuer

Hat das Finanzamt den verbleibenden Verlustvortrag nur für bestimmte Einkunftsarten gesondert festgestellt, ist eine fehlende Feststellung für eine weitere Einkunftsart nicht in einem Ergänzungsbescheid nachzuholen. Gemäß § 179 Abs. 3 AO ist eine notwendige Feststellung in einem Ergänzungsbescheid nachzuholen, soweit diese Feststellung in einem Feststellungsbescheid unterblieben ist. Eine notwendige Feststellung ist unterblieben, wenn sie hätte [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verlustvortrag bei privaten Veräußerungsgeschäften

4. Februar 2009 | Einkommensteuer (privat)

Ein verbleibender Verlustvortrag für Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften ist auch dann erstmals gemäß § 10d Abs. 4 Satz 1, § 23 Abs. 3 Satz 9 zweiter Halbsatz EStG 2007 gesondert festzustellen, wenn im Einkommensteuerbescheid für das Verlustentstehungsjahr Veräußerungsverluste in geringerer Höhe als tatsächlich erzielt ausgewiesen sind.



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Feststellungsfrist für Verlustfeststellungsbescheid

3. Dezember 2008 | Einkommensteuer

Der Beginn der Feststellungsfrist für einen Verlustfeststellungsbescheid nach § 10d EStG bestimmt sich nach § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, § 181 Abs. 1 Satz 1 AO.




Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verlustvortrag trotz rechtskräftigen Einkommensteuerbescheid

3. Dezember 2008 | Einkommensteuer

Ein verbleibender Verlustvortrag ist auch dann erstmals gemäß § 10d Abs. 4 Satz 1 EStG gesondert festzustellen, wenn der Einkommensteuerbescheid für das Verlustentstehungsjahr zwar bestandskräftig ist, darin aber keine nicht ausgeglichenen negativen Einkünfte berücksichtigt worden sind. Dies hat jetzt der Bundesfinanzhof geurteilt und damit seine bisherige Rechtsprechung geändert.



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kein Verlustrücktrag?

5. November 2008 | Einkommensteuer

Der Antrag, ganz oder teilweise von einem Verlustrücktrag abzusehen, kann nur bis zum Eintritt der Bestandskraft des Bescheids über die gesonderte Feststellung des zum Schluss des Verlustentstehungsjahres verbleibenden Verlustvortrags geändert oder widerrufen werden.



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verlustvortrag und Teilbetriebsveräußerung

8. Oktober 2008 | Gewerbesteuer

Die periodenübergreifende Verlustverrechnung bei der Gewerbesteuer ist immer wieder Anlass von Rechtsstreitigkeiten vor dem BFH. Dabei hat sich eine gefestigte Rechtsprechung dahin entwickelt, dass spätere Erträge mit Verlusten nur verrechenbar sind, wenn die Unternehmens- und Unternehmeridentität fortbesteht. Wie der Bundesfinanzhof nun aktuell entschieden hat, können Verluste, die auf einen veräußerten Teilbetrieb entfallen, nicht mehr mit [...]



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verluste im Gemeindebetrieb

16. Mai 2008 | Einkommensteuer (Betrieb)

Verluste, die ein als Regiebetrieb geführter Betrieb gewerblicher Art erzielt, gelten im Verlustjahr als durch die Trägerkörperschaft ausgeglichen und führen zu einem Zugang in entsprechender Höhe im steuerlichen Einlagekonto. Der für einen Betrieb gewerblicher Art festgestellte steuerrechtliche Verlustvortrag ist nicht mit den Einkünften der Trägerkörperschaft aus Kapitalvermögen zu verrechnen. Bundesfinanzhof, Urteil vom 23. Januar 2008 [...]



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