Brandstiftung – und der Versicherungsbetrug

11. April 2016 | Strafrecht
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Der (versuchte) Betrug zum Nachteil der Versicherung, der durch die (besonders schwere) Brandstiftung ermöglicht werden sollte, stellt eine andere Straftat im Sinne des § 306b Abs. 2 Nr. 2 StGB dar1.

Dass § 306b StGB eine Strafrahmenverschiebung in minder schweren Fällen nicht vorsieht, beruht auf einer von der Rechtsprechung hinzunehmenden Entscheidung des Gesetzgebers, der sich damit innerhalb des verfassungsrechtlich zulässigen gesetzgeberischen Beurteilungsspielraums bewegt2.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 15. März 2016 – 4 StR 7/16

  1. BGH, Urteile vom 18.06.2008 – 2 StR 141/08, NStZ 2008, 571; vom 14.11.2013 – 3 StR 336/13, NStZ 2014, 404, 406
  2. vgl. BGH, Urteil vom 14.11.2013 – 3 StR 336/13, NStZ 2014, 404, 406 mwN

 
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