Der Hang – und die Beschaffungskriminalität

18. Januar 2016 | Strafrecht
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Ein symptomatischer Zusammenhang liegt vor, wenn der Hang allein oder zusammen mit anderen Umständen dazu beigetragen hat, dass der Täter eine erhebliche rechtswidrige Tat begangen hat und dies bei unverändertem Verhalten auch für die Zukunft zu erwarten ist1, mithin die konkrete Tat in dem Hang ihre Wurzel findet2.

Dieser Zusammenhang liegt bei Delikten, die begangen werden, um Rauschmittel selbst oder Geld für ihre Beschaffung zu erlangen, nahe3.

Das mag lediglich im Einzelfall dennoch auszuschließen sein4.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 25. November 2015 – 1 StR 379/15

  1. BGH, Beschlüsse vom 06.11.2013 – 5 StR 432/13; und vom 25.05.2011 – 4 StR 27/11, NStZ-RR 2011, 309
  2. vgl. BGH, Beschluss vom 28.08.2013 – 4 StR 277/13, NStZ-RR 2014, 75
  3. BGH, Urteil vom 18.02.1997 – 1 StR 693/96, BGHR StGB § 64 Abs. 1 Rausch 1; Beschluss vom 28.08.2013 – 4 StR 277/13, NStZ-RR 2014, 75
  4. vgl. BGH, Beschluss vom 06.11.2003 – 1 StR 406/03, NStZ-RR 2004, 39

 
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