Freiheitsberaubung – wenn der Schlüssel von innen steckt

25. April 2016 | Strafrecht
Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten

Eine Einsperrung im Sinne von § 239 Abs. 1 StGB muss nicht unüberwindlich sein.

Es genügt, dass die Benutzung der zum regelmäßigen Ausgang bestimmten Vorrichtungen für den Zurückgehaltenen ausgeschlossen erscheint.

Dazu kann es ausreichen, dass eine unüberwindliche psychische Schranke vor einer Flucht besteht, etwa aus Angst vor weiteren Sanktionen oder Gewalthandlungen des Einsperrenden1.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 8. März 2016 – 3 StR 417/15

  1. BGH, Beschluss vom 08.03.2001 – 1 StR 590/00, NStZ 2001, 420 mwN

 
Weiterlesen auf der Rechtslupe

Weiterlesen auf der Rechtslupe:

Themenseiten zu diesem Artikel:
Weitere Beiträge aus diesem Rechtsgebiet: Strafrecht

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar zu diesem Artikel:

 
Zum Seitenanfang
Do NOT follow this link or you will be banned from the site!