Handy-DatenRekonstruktion – und ihre Einführung ins Verfahren

9. August 2016 | Strafrecht
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Liest ein Sachverständiger mit Hilfe eines Anwendungsprogramms (gelöschte) Daten aus einem Handy oder einer SIM-Karte aus die ansonsten nicht zu ermitteln gewesen wären, verstößt die Verlesung allein des die Datengewinnung dokumentierenden Extraktionsberichts und der einzelnen aufgefundenen Daten nicht gegen den Unmittelbarkeitsgrundsatz (§ 250 StPO), auch wenn der Sachverständige selbst nicht angehört worden ist1.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 29. Juni 2016 – 2 StR 492/15

  1. vgl. Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 59. Aufl., § 250 Rn. 10

 
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