Schwerer Raub – Schläge gegen den Kopf und die Frage des Vorsatzes

19. August 2016 | Strafrecht
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§ 250 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. b StGB setzt zumindest bedingten Vorsatz des Täters in Bezug auf den Eintritt der konkreten Gefahr des Todes voraus1.

Es versteht sich indes weder von selbst, dass der Angeklagte die Möglichkeit erkannte, den Geschädigten durch die “heftigen Schläge gegen Oberkörper und Kopf” in konkrete Lebensgefahr gebracht zu haben, noch kann ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass er diese Folge seines Handelns billigend in Kauf nahm.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 14. Juni 2016 – 3 StR 196/16

  1. BGH, Beschluss vom 23.07.2004 – 2 StR 101/04, NStZ 2005, 156, 157

 
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