Verbotene Vernehmungsmethoden – und ihre späte Rüge

1. März 2016 | Strafrecht
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Die Verfahrensrüge, eine Aussage sei durch verbotene Vernehmungsmethoden zustande gekommen (§ 136a Abs. 1 StPO), kann auch dann zulässig erhoben werden, wenn der Angeklagte der Verwertung der Aussage in der Hauptverhandlung nicht widersprochen hat (§ 136a Abs. 3 StPO)1.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 3. Februar 2016 – 4 StR 561/15

  1. BGH, Beschluss vom 22.08.1995 – 1 StR 458/95; SSW-StPO/Eschelbach, 2. Aufl., § 136a Rn. 58

 
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