Wer hat die Erdbeeren gepflückt?

30. Juni 2016 | Strafrecht
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Der Sommer zieht ins Land und die ersten Früchte werden reif. Weite Erdbeerfelder und Obstbäume mit reifen Früchten verführen zum Naschen am Wegesrand. Doch Mundraub ist Diebstahl. Wenn nicht schon ein paar fehlende Früchte den Landwirt verärgern, so lässt er ein abgeerntetes Feld sicherlich nicht auf sich beruhen. Ein frei zugängliches Feld oder eine nicht eingezäunte Streuobstwiese bedeuten nicht, dass sie niemandem gehören bzw. jeder zugreifen darf.

In den letzten Jahren hat der Erntediebstahl immer mehr zugenommen. Die Folge ist, dass Landwirte und Obstbauern Ernteausfälle und Ertragseinbußen in durchaus bemerkenswerten Höhen zu verkraften haben. Denn es fallen nicht unbedingt die zwei Äpfel oder die Handvoll Erbeeren ins Gewicht, die der vorbeikommende Spaziergänger “mitnimmt”, sondern vielmehr schmerzen den Obstbauern die Täter, die mit Kisten und Körben gezielt einsammeln und zum Teil in organisierten Diebesbanden unterwegs sind.

Bis zum Jahr 1975 war der Mundraub als Verbrauchsmittelentwendung gemäß § 370 Nr. 5 StGB alter Fassung strafbar und wurde mit einer Geldstrafe bis 500,00 DM oder bis zu einer Haftstrafe bis 6 Wochen geahndet. Mit der Strafrechtsreform 1975 wurde diese Vorschrift abgeschafft. Damit ist der Mundraub allerdings nicht straffrei geworden, sondern gilt als Diebstahl gemäß § 242 StGB und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bestraft werden. Während es sich bei einem entwendeten Apfel noch um einen Diebstahl geringwertiger Sachen handelt (den der Obstbaumbesitzer meist auf sich beruhen lässt), kann das in der Nähe von Ballungsgebieten letztendlich zu leeren Obstplantagen ausarten. So kommt es immer häufiger zu leeren Erdbeerfeldern im Großraum Köln, hohem Ertragsverlust im Alten Land oder beipielsweise leeren Streuobstwiesen im Berliner Umland.

Verliert ein Obstbauer durch solch einen Diebstahl einen Teil seiner Ernte oder findet ein Landwirt lediglich noch ein abgeerntetes Feld vor, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit den bzw. die Täter anzeigen und bestraft sehen wollen. Doch meist sind die Täter unbekannt. Da bietet es sich an, die Hilfe von professionellen Detektiven in Anspruch zu nehmen. So kann mit Unterstützung einer Detektei Berlin und Umgebung von Kirschdieben befreit oder z.B. Köln die Erdbeeren erhalten werden. Wichtig ist, bei der Auswahl der Detektei auf erfahrene Mitarbeiter zu achten, die kompetent und vor Allem zielgerichtet arbeiten. Durch eine professionelle Observation sind oftmals Sachverhalte aufzuklären, die im Fall der Obstdiebe durchaus zu den Tätern führen können. So gelangt der Auftrgageber durch die Detektei in den Besitz von Informationen, die es ihm ermöglichen, nicht nur Anzeige zu erstatten, sondern auch für den Ernteausfall Schadenseratz zu verlangen. Nur durch eine lückenlose Aufklärung und qualitativ hochwertige und daher verwendbare Observationsergebnisse ist eine kompetente Detektei in der Lage, zur Identifizierung z.B. der Erntediebe beizutragen.

 
Weiterlesen auf der Rechtslupe

Weiterlesen auf der Rechtslupe:

Themenseiten zu diesem Artikel: ,
Weitere Beiträge aus diesem Rechtsgebiet: Strafrecht

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar zu diesem Artikel:

 
Zum Seitenanfang
Do NOT follow this link or you will be banned from the site!