Die Digitalisierung der Unternehmen

31. August 2016 | Wirtschaftsrecht
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Zur Förderung der Digitalisierung des Mittelstandes hat das Bundeswirtschaftsministerium1 eine neue Ausschreibung für weitere Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentren bekanntgegeben.

Unter dem Motto “Innovative Lösungen für die Digitalisierung und Vernetzung der Wirtschaft” soll die deutsche Wirtschaft gerade im mittelständischen Bereich unterstützt werden, damit sie wettbewerbsfähig bleibt und die Digitalisierung verstärkt auch im Mittelstand Einzug hält. Den Unternehmen soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Kompetenzzentren technische Entwicklungen und Schnittstellen zu Produkten auszutesten. Außerdem wird die Anwendbarkeit und der Nutzen individuell für jedes Unternehmen dargestellt. Beratung und Hilfe ist ebenfalls vorgesehen für die Bereiche Sicherheit und Kosten bei Einführung digitaler Technologien in ein Unternehmen.

Das Bundeswirtschaftsministerium hält die Förderinitiative für notwendig, da Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen größtenteils nicht über eine eigene IT-Abteilung verfügen, wie es bei Großbetrieben der Fall ist. Zeitmangel in Verbindung mit fehlender Arbeitskraft und fehlenden finanziellen Mitteln verhindern darüber hinaus den Einsatz von unternehmensfremden IT-Dienstleistern. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums geht die Digitalisierung bei kleinen und mittleren Unternehmen eher schleppend voran. Dabei ist das Tempo als auch der Grad der Digitalisierung von Branche zu Branche sehr unterschiedlich. Eine komplette und allumfassende Digitalisierung wird meist noch nicht als Bestandtteil der Unternehmensstrategie wahrgenommen. Wenn überhaupt existieren spezielle Insellösungen, die einer digitalen Vernetzung über den eigenen Betrieb hinaus eher noch entgegenstehen.

Kompetente Dienstleister bieten zur Optimierung der Produktionsprozesse bereits heute ganzheitliche Lösungen an. Durch die damit jederzeit innerhalb der Prozesskette verfügbaren Daten kann die Produktivität enorm gesteigert werden. Fertigungsmanagementsysteme bei der verschiedene Software – Module zur Erfassung, Verarbeitung und Auswertung von Produktionsdaten sowie innovative Hardwareprodukte verbunden werden, fördern die Transparenz im Produktionsprozess. Dadurch werden versteckte Potentiale nicht nur sichtbar sondern auch optimiert. Besteht bereits in Teilbereichen des Unternehmens eine Digitalisierung, ermöglicht ein modulares System die Verwendung und Integration einzelner Module. So werden die erfassten Betriebsdaten ausgewertet und zeigen die relevanten Informationen auf, die bei Umsetzung zur Optimierung und Effizienz des jeweiligen Unternehmens beitragen können. Produktionssteigerung und Gewinnwachstum sind die Folge.

  1. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Pressemitteilung vom 29.08.2016

 
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