Effektiver Jahreszins – die Summe von Zinsen und Kosten

21. September 2016 | Wirtschaftsrecht
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Beim effektiven Jahreszins, der auch als Effektivzins bezeichnet wird, handelt es sich um eine Kennzahl, welche die jährlichen Kosten eine Kredits widerspiegelt, wenn man die ganze Summe und die komplette Laufzeit berücksichtigt. Der effektive Jahreszins soll dem Kreditnehmer auf einen Blick verdeutlichen, welche zusätzlichen Kosten die Aufnahme eines Darlehens mit sich bringt. Somit hat man eine Kennzahl, mit deren Hilfe sich die verschiedenen Angebote der Banken optimal miteinander vergleichen lassen, wie dies zum Beispiel auf guenstige-kredite.com der Fall ist.

Der Unterschied zwischen effektivem Jahreszins und Sollzins

Damit man besser nachvollziehen kann, was es mit dem effektiven Jahreszins eigentlich auf sich hat, sollte man auch auf den Sollzins, der auch als Nominalzins bekannt ist, achten. Aus diesem Grund wollen wir kurz erläutern, was der Sollzins eigentlich zu bedeuten hat und worin der Unterschied zum effektiven Jahreszins besteht.

Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, möchte sie natürlich auch einen Gewinn erzielen. Der Sollzins stellt also quasi die Entschädigung für die Gewährung des Darlehens dar. Borgt man sich also 1.000 Euro und zahlt der Bank nach einem Jahr 1.050 Euro zurück, so liegen Effektivzins und Sollzins jeweils bei fünf Prozent, es gäbe also keinen Unterschied.

Da man eine Kreditsumme aber nicht komplett zurückzahlt, sondern in monatlichen Raten, muss eine andere Berechnung erfolgen. In diesem Fall teilt man den Sollzins von fünf Prozent also auf 12 Monate auf, dann hat man einen monatlichen Zinssatz von 0,417 Prozent, damit muss man die Restschuld verzinsen.

Zinseszinsen muss man auch berücksichtigen

Das ist grundsätzlich eine ganz einfache Rechnung, wenn man die Zinseszinsen außer Acht lässt. Werden diese jedoch mit berücksichtigt, muss man dem Kreditgeber etwas mehr als den vereinbarten Zinssatz zurückzahlen. Schon nach dem ersten Monat muss man Zinsen bezahlen, so bekommt die Bank ihr Geld meistens etwas früher. Sie kann das Geld nun bis zum Ende des Jahres weiter verleihen und dank des gleichen Zinssatzes somit einen zusätzlichen Gewinn erzielen.

Wenn der Sollzins also bei fünf Prozent liegt, so werden beim effektiven Jahreszins auch der genaue Zeitpunkt der Zinszahlungen und die Zinseszinsen mit eingerechnet, so dass man bei einem Prozentsatz von etwa 5,12 landet.

Weitere Kosten werden beim Effektivzins mit eingerechnet

Wenn es um die Unterschiede zwischen Soll- und Effektivzins geht, spielen auch zusätzliche Kosten und Gebühren eine Rolle. Der Sollzins gibt lediglich die Zinskosten an, während der effektive Jahreszins alles berücksichtigt. Man würde sich also 1.000 Euro leihen und einschließlich Zinsen am Ende des Jahres 1.050 Euro zurückzahlen. Würde die Bank nun 10 Euro Gebühren verlangen, dann hätte man am Ende eine Kreditsumme von lediglich 990 Euro. Der Sollzins läge dennoch bei fünf Prozent, wenn man beim effektiven Jahreszins jedoch die Gebühren mit berücksichtigt, hat man einen Wert von 6,06 Prozent, was doch deutlich höher ist.

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