Mit Immobilien Geld verdienen

12. Januar 2016 | Wirtschaftsrecht
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Die derzeitige Niedrigzinsphase bietet keinerlei Anreize, sein Geld zu sparen. Die traditionelle Art, sein Kapital durch Zinsen zu vermehren und z. B. ein Sparbuch anzulegen, trägt bei Zinsen mit einer Null vor dem Komma keinerlei Früchte.

Also muss eine Alternative her: Eine ebenfalls konservative Geldanlage stellt die Investition in eine Immobilie dar. Immobilien unterliegen keinen Kursschwankungen und sind unabhängigig von einer Inflation. Deshalb entscheiden sich Viele für eine Immobilie als Kapitalanlage. Keine Ungewissheit, geringes Risiko und – nicht zu unterschätzen – der vorhandene Sachwert der Immobilie, der ein hohes Maß an Sicherheit und Wertbeständigkeit bietet. Außerdem wird der Hausbau und auch der Kauf einer Immobilie staatlich gefördert durch Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen. Darüber hinaus besitzt nicht jeder das richtige Verständnis für Aktien und beherrscht das Börsenspiel. Anders sieht es bei Immobilien aus: Den Umgang damit traut man sich schon eher zu. Gerade in Zeiten des Internets ist es ohne größeren Aufwand möglich, sich diverse Angebote genauer zu betrachten und sich umfassend über Immobilien als Kapitalanlage beraten zu lassen. So wird z.B. auf der Seite www.estador.de/kapitalanlage/immobilien.html besonders darüber informiert, was beim Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage zu beachten ist. Ob und in welcher Höhe eine Immobilie, die als Kapitalanlage dienen soll, Früchte trägt und sogar zur Altersvorsorge beiträgt, hängt von diversen Kriterien ab. Insbesondere beeinflussen die Lage und der Zustand des Objekts in Verbindung mit der Größe und den Kosten die zukünftige Rentabilität.

In den letzten Jahren hat die Zahl der Kapitalanleger zugenommen, die sich auf eine besondere Immobilienart spezialisiert haben: der Pflegeimmobilie. Basierend auf dem demografischen Wandel bzw. der immer älter werdenden Bevölkerung erhöht sich zwangsläufig auch der Bedarf an Pflegeplätzen. Fachleute prognostizieren für die nächsten Jahrzehnte aufgrund von fehlenden Plätzen eine volle Auslastung der vorhandenen Pflegeheime, so dass es sich bei der Investition in eine Pflegeimmobilie um einen enorm wachsenden Zukunftsmarkt handelt. Im Unterschied zu einer herkömmlichen Immobilie werden meist langfristige Mietverträge mit den Betreibern der Pflegeheime abgeschlossen, die auch bei einem möglichen Leerstand einer Pflegewohnung die Zahlung der Miete garantieren. Dagegen fallen die Anfertigung der Nebenkostenabrechnung und die Instandhaltungskosten des Gebäudes weg, da üblicherweise der Betreiber des Pflegeheims dies übernimmt. Darüber hinaus kann man sich für den Fall der eigenen Pflegebedürftigkeit ein bevorzugtes Belegungsrecht in einem Heim des Betreibers zusichern lassen.

 
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