Mit Risiko Gewinne erwirtschaften

25. April 2016 | Wirtschaftsrecht
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Dieser Tage ist die Rente wieder einmal in aller Munde: So fürchtet sich über die Hälfte der Bürger vor der Altersarmut. Besonders da es mit dem derzeitigen Mindestlohn von 8,50 € nicht möglich sein wird, nach 45 Arbeitsjahren mehr als die Grundsicherung an Rente zu erhalten. Auch wer privat für seinen Lebensabend vorsorgen möchte, hat mit dem eklatant niedrigen Zinsniveau zu kämpfen.

Aufgrund dieser Situation werden immer mehr Alternativen gesucht, um Kapital gewinnbringend anzulegen. Mit dem Internet haben sich auf diesem Gebiet neue Möglichkeiten eröffnet – abhängig von der individuellen Risikobereitschaft.


Differenzkontrakte

Neben dem konservativen Aktienhandel bieten Differenzkontrakte (CFDs) die Möglichkeit, mit zuvor festgelegten Kursänderungen von Finanzprodukten Gewinne zu erzielen. So handelt man in diesem Fall nicht mit dem eigentlichen Produkt, sondern mit den fallenden oder steigenden Kursen. Es gilt: Je risikoreicher das Geschäft, desto höher kann der Gewinn – aber auch der Verlust sein. Gerade bei CFDs kann der Verlust über den ursprünglichen Einsatz hinausgehen, da sie Kursschwankungen unterliegen. Folglich ist das Verlustrisiko nicht abzuschätzen und kann deshalb auch die Einlagen enorm übersteigen, so dass von den Verlusten auch jegliches andere Vermögen betroffen sein kann. Denn wenn ein Verlust den ursprünglich investierten Betrag übersteigt, können unter Umständen weitere Einlagen erforderlich werden.

Vorteile des CFD-Handels

Im Vergleich zum herkömmlichen Aktienhandel wird beim Handel mit Differenzkontrakten kein Eigentum an dem eigentlichen Produkt erworben. Folglich fallen alle Kosten, die in Zusammenhang mit dem eigentlichen Besitz stehen, bei dieser Art des Handels weg: Weder Kontoführungsgebühren noch Broker – Kommissionen schlagen sich auf der Kostenseite nieder.

Darüber hinaus sind beim Handel mit Aktien nur Gewinne zu erzielen mit steigenden Aktienkursen. – Anders bei den Differenzkontrakten: Hier kann sowohl mit steigenden als auch mit fallenden Kursen ein Gewinn erzielt werden, vorrausgesetzt man hat genau auf diese Kursentwicklung bzw. diese Preisveränderung gesetzt.

Eine normierte Laufzeit oder eine festgelegte Kontraktgröße existiert beim Handel mit CFDs ebenfalls nicht. Über welchen Zeitraum der Handel sich erstrecken soll, kann von Kontrakt zu Kontrakt frei verhandelt werden. Eine Vorgabe oder Grenzen gibt es nicht.

Ein weiterer Vorteil beim CFD-Handel liegt in dem Handel mit Hebel. Danach ist bei Eröffnung einer Position nicht der Gesamtwert als Eigenkapital zu hinterlegen, sondern lediglich ein bestimmter Prozentsatz. So ist das zur Verfügung stehende Kapital nicht komplett gebunden und weitere Investitionen können getätigt werden. Damit ist der Kapitaleinsatz äußerst evizient.

Steuer

Werden mit Differenzkontrakten Gewinne erzielt, sind in Deutschland darauf Steuern zu zahlen. Handelt es sich bei dem jeweiligen Broker um ein internationales Unternehmen, das seinen Sitz im Ausland hat, ist der Anleger für die korrekte Versteuerung seiner Gewinne im Rahmen seiner Steuererklärung selbst verantwortlich.

Quelle : http://www.cmcmarkets.de/

 
Weiterlesen auf der Rechtslupe

Weiterlesen auf der Rechtslupe:

Themenseiten zu diesem Artikel: ,
Weitere Beiträge aus diesem Rechtsgebiet: Wirtschaftsrecht

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar zu diesem Artikel:

 
Zum Seitenanfang
Do NOT follow this link or you will be banned from the site!