Die vermeintliche eigene Sachkunde des Richters

14. April 2016 | Zivilrecht
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Der Tatrichter darf, wenn es um die Beurteilung einer Fachwissen voraussetzenden Frage geht, auf die Einholung eines Sachverständigengutachtens nur verzichten, wenn er entsprechende eigene besondere Sachkunde auszuweisen vermag.

Zudem muss das Gericht, wenn es bei seiner Entscheidung eigene Sachkunde in Anspruch nehmen will, den Parteien zuvor einen entsprechenden Hinweis erteilen1.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 8. März 2016 – VI ZR 243/14

  1. vgl. nur BGH, Beschluss vom 13.01.2015 – VI ZR 204/14, VersR 2015, 472 Rn. 5 mwN

 
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