Kommunale Schadensausgleich – als nichtrechtsfähiger Verein

19. Mai 2016 | Vereinsrecht, Zivilrecht
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Nach allgemeiner Ansicht in der Rechtsprechung und Literatur handelt es sich bei den Kommunalen Schadensausgleichen (vgl. § 3 Abs. 1 Nr. 4 VAG; § 1 Abs. 3 Nr. 3 VAG aF) typischerweise um nichtrechtsfähige Vereine1.

Da seine Tätigkeit auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, stellt er einen nicht konzessionierten (vgl. § 22 BGB) Wirtschaftsverein dar.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 21. Januar 2016 – V ZB 19/15

  1. BGH, Beschluss vom 14.07.2010 – IV ZR 250/09, VersR 2010, 1598, 1599; Urteil vom 22.10.1969 – IV ZR 635/68, VersR 1970, 25; Urteil vom 16.11.1967 – II ZR 259/64, VersR 1968, 138; Schwartze, Die Kommunalen Schadensausgleiche, 2011, S. 71 ff.; Petersen, Entstehung, Rechtsnatur und Aufgabenstellung des Kommunalen Schadensausgleichs Hannover, 1992, S. 21 ff.; Knott, Die kommunalen Haftpflichtschadenausgleiche, 1951, S. 13 ff.; Fahr/Kaulbach/Bähr, VAG, 4. Aufl., § 1 Rn. 80; Brinkmann in Püttner, Handbuch der kommunalen Wissenschaft und Praxis, Bd. 5, 2. Aufl., § 107, 2. A

 
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