Zwangsverwaltung – und die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

2. Mai 2016 | Zivilrecht
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Seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Grundstückseigentümerin ist der Insolvenzverwalter an ihrer Stelle Verfahrensbeteiligter kraft Amtes1.

Das Verfahren ist nicht nach § 240 ZPO unterbrochen.

Erfolgt die Beschlagnahme – wie hier – vor der Insolvenzeröffnung, wird das laufende Verfahren – wie § 80 Abs. 2 Satz 2 InsO, aber auch § 153b ZVG zu entnehmen ist – gegen den Insolvenzverwalter fortgesetzt2.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 11. Februar 2016 – V ZB 182/14

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 28.03.2007 – VII ZB 25/05, BGHZ 172, 16 Rn. 7; Beschluss vom 12.12 2007 – VII ZB 108/06, NJW 2008, 918 Rn. 7; Urteil vom 16.01.1997 – IX ZR 220/96, NJW 1997, 1445
  2. Braun/Diethmar/Schneider, InsO, 6. Aufl., § 165 Rn. 12; Jaeger/Windel, InsO, 2001, § 85 Rn. 69; MünchKomm-InsO/Tetzlaff, 3. Aufl., § 165 Rn. 46; Uhlenbruck/Brinkmann, InsO, 14. Aufl., 2015, § 165 Rn. 30; Haarmeyer/Wutzke/Förster/Hintzen, Zwangsverwaltung, 5. Aufl., Einl. Rn. 26; vgl. auch Mohrbutter, KTS 1956, 107, 108 sowie allgemein zu Zwangsvollstreckungsverfahren BGH, Beschluss vom 28.03.2007 – VII ZB 25/05, BGHZ 172, 16 Rn. 8 ff.; Beschluss vom 12.12 2007 – VII ZB 108/06, NJW 2008, 918 Rn. 7

 
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