Einziehung - und der Wertersatz für selbst konsumierte Betäubungsmittel

Ein­zie­hung – und der Wert­er­satz für selbst kon­su­mier­te Betäu­bungs­mit­tel

Eine Wert­er­satz­ein­zie­hung nach § 74c Abs. 1 StGB setzt vor­aus, dass dem Täter der ursprüng­lich ein­zie­hungs­be­trof­fe­ne Gegen­stand zur Zeit der Tat gehör­te oder zustand. Dies ist aber für im Inland erwor­be­ne Betäu­bungs­mit­tel nicht der Fall, weil ein Eigen­tums­er­werb hier­an gemäß § 134 BGB nicht mög­lich ist . Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 24.

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Die verwirkte Insolvenzverwaltervergütung

Die ver­wirk­te Insol­venz­ver­wal­ter­ver­gü­tung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ver­wirkt der Insol­venz­ver­wal­ter sei­nen Anspruch auf Ver­gü­tung ent­spre­chend dem der Rege­lung des § 654 BGB zugrun­de­lie­gen­den all­ge­mei­nen Rechts­ge­dan­ken, wenn er vor­sätz­lich oder grob leicht­fer­tig die ihm oblie­gen­de Treue­pflicht so schwer­wie­gend ver­letzt, dass er sich sei­nes Loh­nes als "unwür­dig" erweist. Da der Insol­venz­ver­wal­ter einen gemäß Art.

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Der Streit um die Kraftfahrzeugsteuer - und die Kfz-Abmeldung während des finanzgerichtlichen Verfahrens

Der Streit um die Kraft­fahr­zeug­steu­er – und die Kfz-Abmel­dung wäh­rend des finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens

Nach der Abmel­dung eines Kraft­fahr­zeugs wird der wäh­rend eines finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens ergan­ge­ne End­be­scheid (§ 12 Abs. 2 Nr. 3 Kraft­StG) gemäß § 68 FGO zum Gegen­stand des Ver­fah­rens. Nach der Abmel­dung der Fahr­zeu­ge sind auch die End­be­schei­de nach § 12 Abs. 2 Nr. 3 Kraft­StG gemäß § 121 Satz 1 i.V.m. § 68 Satz

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Dieselfahrverbote

Die­sel­fahr­ver­bo­te

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat ins­ge­samt neun Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen Beschlüs­se des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­berg und des Ver­wal­tungs­ge­richts Stutt­gart nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die das Ver­kehrs­ver­bot für Kraft­fahr­zeu­ge mit Die­sel­mo­to­ren unter­halb der Abgas­norm Euro 5/​V in der Umwelt­zo­ne Stutt­gart und hier­zu im Wege des Eil­rechts­schut­zes ergan­ge­ne ver­wal­tungs­ge­richt­li­che Ent­schei­dun­gen betra­fen. Eine Begrün­dung der Nicht­an­nah­me durch

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Die Revision der Nebenklägerin - zur Änderung des Rechtsfolgenausspruchs

Die Revi­si­on der Neben­klä­ge­rin – zur Ände­rung des Rechts­fol­gen­aus­spruchs

Nach § 400 Abs. 1 StPO kann das Urteil von der Neben­klä­ge­rin nicht mit dem Ziel ange­foch­ten wer­den, dass eine ande­re Rechts­fol­ge der Tat ver­hängt wird. Unzu­läs­sig ist nicht nur die aus­drück­lich auf die Rechts­fol­gen­fra­ge beschränk­te Revi­si­on des Neben­klä­gers, son­dern auch das in vol­lem Umfang ein­ge­leg­te Rechts­mit­tel, wenn sei­ne Begrün­dung ergibt,

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Mord - zur Wiederherstellung der Familienehre

Mord – zur Wie­der­her­stel­lung der Fami­li­en­eh­re

Die Beur­tei­lung der Fra­ge, ob Beweg­grün­de der Tat "nied­rig" sind, also nach all­ge­mei­ner sitt­li­cher Wer­tung auf tiefs­ter Stu­fe ste­hen, mit­hin in deut­lich wei­ter­rei­chen­dem Maße als bei einem Tot­schlag als ver­werf­lich und des­halb als beson­ders ver­ach­tens­wert erschei­nen, hat auf­grund einer Gesamt­wür­di­gung aller äuße­ren und inne­ren für die Hand­lungs­an­trie­be des Täters maß­geb­li­chen

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Erhöhung des unpfändbaren Betrages - zur Steuerzahlung

Erhö­hung des unpfänd­ba­ren Betra­ges – zur Steu­er­zah­lung

Die Ent­ste­hung einer Steu­er­schuld, wel­che der Schuld­ner beglei­chen möch­te, ist in der Regel kein aus­rei­chen­der Grund für die Erhö­hung des unpfänd­ba­ren Betra­ges. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof für einen Fall, in dem noch die Vor­schrif­ten der Insol­venz­ord­nung in der bis zum 30.06.2014 gel­ten­den Fas­sung anzu­wen­den waren (Art. 103h EGIn­sO). Am

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Kraftfahrzeugsteuerbefreiung für Krankenbeförderung

Kraft­fahr­zeug­steu­er­be­frei­ung für Kran­ken­be­för­de­rung

Die Kran­ken­be­för­de­rung i.S. des § 3 Nr. 5 Satz 1 Kraft­StG setzt vor­aus, dass kran­ke Men­schen beför­dert wer­den. Steu­er­be­freit sind nur Fahr­zeu­ge, die aus­schließ­lich für Fahr­ten im Zusam­men­hang mit der Behand­lung kran­ker Men­schen ver­wen­det wer­den . Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 Kraft­StG unter­liegt der Kfz-Steu­er das Hal­ten von inlän­di­schen Fahr­zeu­gen zum Ver­kehr auf öffent­li­chen

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Umpacken importierter Arzneimittel

Umpa­cken impor­tier­ter Arz­nei­mit­tel

In einem einst­wei­li­gen Ver­fü­gungs­ver­fah­ren um das Umpa­cken eines Krebs­me­di­ka­ments durch einen Arz­nei­mit­tel­im­por­teur hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln dem kla­gen­den Phar­ma­un­ter­neh­men Recht gege­ben; die EUFäl­schungs­schutz­richt­li­nie ver­langt kein Umpa­cken von impor­tier­ten Arz­nei­mit­teln durch den Impor­teur. Die Antrag­stel­le­rin in dem vom OLG Köln ent­schie­de­nen Ver­fah­ren ist Inha­be­rin der Mar­ken­rech­te für das Medi­ka­ment. Sie hat

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Einziehung - und die erlangte Tatbeute

Ein­zie­hung – und die erlang­te Tat­beu­te

Es genügt für das Erlan­gen im Sin­ne des § 73 Abs. 1 StGB, dass ein Tat­be­tei­lig­ter in irgend­ei­ner Pha­se der Tat­be­stands­ver­wirk­li­chung die fak­ti­sche oder wirt­schaft­li­che Mit­ver­fü­gungs­macht über die Tat­beu­te inne­hat . Es ist daher auch nicht erfor­der­lich, dass er an der Weg­nah­me der Tat­beu­te selbst betei­ligt ist. Viel­mehr genügt es, wenn

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Kürzung des vertraglichen Urlaubsanspruchs bei unterjährigem Ausscheiden

Kür­zung des ver­trag­li­chen Urlaubs­an­spruchs bei unter­jäh­ri­gem Aus­schei­den

Aus § 5 Abs. 1 Buchst. c BUr­lG ergibt sich im Unkehr­schluss, dass nach erfüll­ter War­te­zeit bei Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses in der zwei­ten Jah­res­hälf­te eine Ver­rin­ge­rung des gesetz­li­chen Min­dest­ur­laubs nach §§ 1, 3 BUr­lG unzu­läs­sig ist . Den Arbeits­ver­trags­par­tei­en ist es zwar gemäß § 5 Abs. 1 Buchst. c BUr­lG iVm. § 13 Abs. 1 Satz 3 BUr­lG ver­wehrt,

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Der kommerzialisierbare Teils des Namensrechts - und seine Überlassung

Der kom­mer­zia­li­sier­ba­re Teils des Namens­rechts – und sei­ne Über­las­sung

Der kom­mer­zia­li­sier­ba­re Teil des Namens­rechts einer natür­li­chen Per­son stellt unab­hän­gig davon, ob er zivil­recht­lich (end­gül­tig) über­trag­bar ist, ertrag­steu­er­recht­lich ein Wirt­schafts­gut dar. Der kom­mer­zia­li­sier­ba­re Teil des Namens­rechts ist kein blo­ßes Nut­zungs­recht und daher ein­la­ge­fä­hig . Vom Ein­la­ge­wert des kom­mer­zia­li­sier­ba­ren Teils des Namens­rechts kön­nen AfA vor­ge­nom­men wer­den . In dem hier vom

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Veräußerungsgewinn aus Anteilsverkauf - und das Währungskurssicherungsgeschäft

Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus Anteils­ver­kauf – und das Wäh­rungs­kurs­si­che­rungs­ge­schäft

Bei der Bemes­sung des nach § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG steu­er­frei­en Ver­äu­ße­rungs­ge­winns aus einem in Fremd­wäh­rung abge­wi­ckel­ten Anteils­ver­kauf ist der Ertrag aus einem Devi­sen­ter­min­ge­schäft, das der Ver­äu­ße­rer vor der Ver­äu­ße­rung zum Zweck der Mini­mie­rung des Wäh­rungs­kurs­ri­si­kos in Bezug auf den Ver­äu­ße­rungs­er­lös abge­schlos­sen hat, als Bestand­teil des Ver­äu­ße­rungs­prei­ses i.S. des §

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Zugang einer Kündigungserklärung - durch Einwurf in den Hausbriefkasten

Zugang einer Kün­di­gungs­er­klä­rung – durch Ein­wurf in den Haus­brief­kas­ten

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts und des Bun­des­ge­richts­hofs geht eine ver­kör­per­te Wil­lens­er­klä­rung unter Abwe­sen­den iSv. § 130 Abs. 1 Satz 1 BGB zu, sobald sie in ver­kehrs­üb­li­cher Wei­se in die tat­säch­li­che Ver­fü­gungs­ge­walt des Emp­fän­gers gelangt ist und für die­sen unter gewöhn­li­chen Ver­hält­nis­sen die Mög­lich­keit besteht, von ihr Kennt­nis zu neh­men. Zum

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Abgeltung von bereits verfallenen Urlaubsansprüchen

Abgel­tung von bereits ver­fal­le­nen Urlaubs­an­sprü­chen

Dem Arbeit­ge­ber steht es frei, mit dem Arbeit­neh­mer eine Ver­ein­ba­rung zu tref­fen, die ihn ver­pflich­tet, Urlaub zu gewäh­ren, obwohl die­ser bereits ver­fal­len ist. Glei­ches gilt für eine Ver­ein­ba­rung, die die Abgel­tung ver­fal­le­nen Urlaubs vor­sieht . Eine Ver­ein­ba­rung in die­sem Sin­ne kommt durch auf den Ver­trags­schluss gerich­te­te, ein­an­der ent­spre­chen­de Erklä­run­gen zustan­de,

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"30 Werktage Urlaub"

"30 Werk­ta­ge Urlaub"

Eine arbeits­ver­trag­li­che Rege­lung "Der Urlaubs­an­spruch der Mit­ar­bei­te­rin beträgt 30 Werk­ta­ge." stellt auf eine an sechs Wochen­ta­gen bestehen­de Arbeits­pflicht ab. Die Klau­sel bestimmt, dass der Urlaubs­an­spruch im Kalen­der­jahr "30 Werk­ta­ge" betra­gen soll. Bedient sich der Arbeit­ge­ber in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Rechts­be­griffs, der im juris­ti­schen Sprach­ge­brauch eine bestimm­te Bedeu­tung hat, ist der

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Verfall des Urlaubsanspruchs - und die Mitwirkungsobliegenheiten des Arbeitgebers

Ver­fall des Urlaubs­an­spruchs – und die Mit­wir­kungs­ob­lie­gen­hei­ten des Arbeit­ge­bers

Der Anspruch auf den gesetz­li­chen Min­dest­ur­laub (§§ 1, 3 Abs. 1 BUr­lG) erlischt bei einer mit Art. 7 der Richt­li­nie 2003/​88/​EG kon­for­men Aus­le­gung von § 7 BUr­lG nur dann am Ende des Kalen­der­jah­res (§ 7 Abs. 3 Satz 1 BUr­lG) oder eines zuläs­si­gen Über­tra­gungs­zeit­raums (§ 7 Abs. 3 Satz 2 und Satz 4 BUr­lG), wenn der Arbeit­ge­ber den Arbeit­neh­mer zuvor in

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Lebensversicherung auf den Tod eines anderen - und die Änderung der Bezugsberechtigung

Lebens­ver­si­che­rung auf den Tod eines ande­ren – und die Ände­rung der Bezugs­be­rech­ti­gung

Bei einer Lebens­ver­si­che­rung auf den Tod eines ande­ren erfor­dert die Ände­rung der Bezugs­be­rech­ti­gung im Todes­fall in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 159 Abs. 2 Satz 1 VVG die schrift­li­che Ein­wil­li­gung der ver­si­cher­ten Per­son. Ent­spre­chend § 159 Abs. 2 Satz 2 VVG kann jeden­falls der für den Auf­ga­ben­kreis Gesund­heits­für­sor­ge bestell­te Betreu­er der ver­si­cher­ten Per­son die­se bei

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Annahmeverzug,Urlaubsabgeltung - und die Reichweite der Rechtskraft

Annahmeverzug,Urlaubsabgeltung – und die Reich­wei­te der Rechts­kraft

Die Arbeit­ge­be­rin ist auf­grund der prä­ju­di­zi­el­len Wir­kung arbeits­ge­richt­li­cher Urtei­le, mit denen sie rechts­kräf­tig ver­ur­teilt wur­de, an die Arbeit­neh­me­rin für einen bestimm­ten Zeit­raum Ver­gü­tung wegen Annah­me­ver­zugs zu zah­len, mit dem Ein­wand aus­ge­schlos­sen, sie habe der Arbeit­neh­me­rin im sel­ben Zeit­raum Urlaub gewährt. Die Rechts­kraft bewirkt, dass (unter den Par­tei­en) über das Bestehen

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Rechtsfragen bei Krediten aus dem Ausland

Rechts­fra­gen bei Kre­di­ten aus dem Aus­land

Bei der Ver­ga­be von Kre­di­ten sind deut­sche Geld­häu­ser streng. Das spü­ren nicht nur klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men, die drin­gend auf einen Kre­dit ange­wie­sen sind. Pri­vat­ver­brau­cher erle­ben­des eben­so häu­fig, dass ihre Anfra­ge nicht erfolg­reich ist. Die Zahl der abge­wie­se­nen Anträ­ge ist hoch. Es ist sinn­voll, bei der Kre­dit­ver­ga­be auf eine aus­rei­chen­de

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Gehalt und Vergütung in der Ausbildung

Gehalt und Ver­gü­tung in der Aus­bil­dung

Die Ent­schei­dung, wie es nach dem Schul­ab­schluss in beruf­li­cher Hin­sicht wei­ter­ge­hen soll, ist eine der schwie­rigs­ten, die ein jun­ger Mensch in sei­nem Leben tref­fen muss. Aus­bil­dung oder Stu­di­um? In wel­che Rich­tung will man sich ent­wi­ckeln, wel­che beruf­li­che Per­spek­ti­ve ein­schla­gen? Ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um bei der Berufs­wahl ist für vie­le nach wie

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Rechtliche Grundlagen bei der Erstellung von Dienstplänen

Recht­li­che Grund­la­gen bei der Erstel­lung von Dienst­plä­nen

Ein Dienst­plan ist in der Regel – und mit den pas­sen­den Tools – schnell erstellt. Doch dabei geht es nicht nur dar­um, Schich­ten und Diens­te zu beset­zen oder Mit­ar­bei­ter­wün­sche zu berück­sich­ti­gen. Arbeit­ge­ber müs­sen dabei beson­ders auf den Arbeit­neh­mer­schutz ach­ten, denn hier gel­ten beson­de­re gesetz­li­che Rege­lun­gen. Wur­den Dienst­plä­ne frü­her noch bevor­zugt

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Die Folgen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes für Personaldienstleister und Zeitarbeitsunternehmen

Die Fol­gen des Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­ge­set­zes für Per­so­nal­dienst­leis­ter und Zeit­ar­beits­un­ter­neh­men

Seit dem Jah­re 1922 wer­den Arbeits­kräf­ten gegen Ent­gelt ver­mit­telt. Durch Leih­ar­beit sol­len Betrie­be kurz­fris­tig ihre per­so­nel­len Eng­päs­se abde­cken. Zahl­rei­che Geset­ze wur­den über die Jah­re ein­ge­führt mit dem Ziel, die Rech­te der Leih­ar­bei­ter zu stär­ken und die­se zu schüt­zen. Mit dem Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­ge­setz (AÜG) wur­de ab 1972 die gesetz­li­che Erlaub­nis­pflicht für die

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Bauherren - und die   Bürgenhaftung nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz

Bau­her­ren – und die Bür­gen­haf­tung nach dem Arbeit­neh­mer-Ent­sen­de­ge­setz

Nach dem Arbeit­­neh­­mer-Ent­­­sen­­de­ge­­setz haf­tet ein Unter­neh­mer, der einen ande­ren Unter­neh­mer mit der Erbrin­gung von Werk- oder Dienst­leis­tun­gen beauf­tragt, für des­sen Ver­pflich­tung zur Zah­lung des Min­des­t­ent­gelts an sei­ne Arbeit­neh­mer wie ein Bür­ge, der auf die Ein­re­de der Vor­aus­kla­ge ver­zich­tet hat. Die­ser Haf­tung unter­lie­gen aller­dings nicht Unter­neh­mer, die ledig­lich als blo­ße Bau­her­ren

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Passivierung von Filmförderdarlehen

Pas­si­vie­rung von Film­för­der­dar­le­hen

Ist ein gewähr­tes Film­för­der­dar­le­hen nur aus zukünf­ti­gen Ver­wer­tungs­er­lö­sen zu bedie­nen, erstre­cken sich die Rück­zah­lungs­ver­pflich­tun­gen aus die­sem Dar­le­hen nur auf künf­ti­ges Ver­mö­gen. Das Dar­le­hen unter­fällt dann dem Anwen­dungs­be­reich des § 5 Abs. 2a EStG (Ansatz­ver­bot). Die Rege­lung des § 5 Abs. 2a EStG betrifft auch den (wei­te­ren) Ansatz "der Höhe nach", nach­dem til­gungs­pflich­ti­ge

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