Der Sedlmayr-Mord und der Kölner Stadtanzeiger

Der Sedl­mayr-Mord und der Köl­ner Stadtanzeiger

Wenn sich ein Mün­che­ner mit einem Köl­ner Zei­tungs­ver­lag vor dem Ham­bur­ger Land­ge­richt und Ober­lan­des­ge­richt strei­tet, muss es wie­der ein­mal der Bun­des­ge­richts­hof rich­ten. Und so hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof nun erneut mit der Fra­ge der Zuläs­sig­keit des Bereit­hal­tens von Kurz­mel­dun­gen zum Abruf im Inter­net, in denen ein ver­ur­teil­ter Straf­tä­ter nament­lich genannt

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Veröffentlichungen über den Sedlmayr-Mord - zum dritten Mal beim BGH

Ver­öf­fent­li­chun­gen über den Sedl­mayr-Mord – zum drit­ten Mal beim BGH

Der Bun­des­ge­richts­hof muss­te sich erneut mit der Fra­ge befas­sen, ob der Mör­der des Schau­spie­lers Wal­ter Sedl­mayr einen Anspruch dar­auf hat, dass die sei­ner­zei­ti­gen Ver­öf­fent­li­chun­gen heu­te nicht mehr frei im Inter­net zugäng­lich sind. Nach­dem der Bun­des­ge­richts­hof in sei­ner ers­ten Fall, in dem es um Ver­öf­fent­li­chun­gen im Inter­net­auf­tritt einer öster­rei­chi­schen Zei­tung ging,

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Der Sedlmayr-Mord im Rundfunk-Archiv

Der Sedl­mayr-Mord im Rundfunk-Archiv

Das Deutsch­land­ra­dio darf Mit­schrif­ten nicht mehr aktu­el­ler Rund­funk­bei­trä­ge, in denen im Zusam­men­hang mit dem Mord an Wal­ter Sedl­mayr der Name der Ver­ur­teil­ten genannt wird, in ihrem „Online-Archiv“ wei­ter­hin zum Abruf bereit­hal­ten. Der Bun­des­ge­richts­hof ent­schied jetzt, dass die wegen Mor­des an dem Schau­spie­ler Wal­ter Sedl­mayr Ver­ur­teil­ten von Deutsch­land­ra­dio nicht ver­lan­gen können,

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Der Apollonia-Prozess und die Online-Presse-Archive

Der Apol­lo­nia-Pro­zess und die Online-Presse-Archive

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof erneut mit der Fra­ge der Zuläs­sig­keit des Bereit­hal­tens von zeit­ge­schicht­lich bedeut­sa­men, den Täter nament­lich nen­nen­den Pro­zess­be­rich­ten über ein Kapi­tal­ver­bre­chen in dem Online-Archiv einer Zeit­schrift zu befas­sen. Anlass war dies­mal aller­dings nicht die Bericht­erstat­tung über dem Sed­l­­mayr-Mord, son­dern der „Apol­­lo­­nia-Pro­­­zess“ aus den 80er Jah­ren: Das Magazin

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Persönlichkeitsverletzungen im Internet und die Zuständigkeit deutscher Gerichte

Per­sön­lich­keits­ver­let­zun­gen im Inter­net und die Zustän­dig­keit deut­scher Gerichte

Mit der inter­na­tio­na­len Zustän­dig­keit deut­scher Geri­che bei Per­sön­lich­keits­rechts­ver­let­zun­gen durch Inter­net­ver­öf­fent­li­chun­gen hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Anlass hier­zu bot – wie­der ein­mal – die Pres­se­be­richt­erstat­tung zum Sedl­mayr-Mord. Der Klä­ger des jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streits wur­de im Jahr 1993 zusam­men mit sei­nem Bru­der wegen Mor­des an dem Schau­spie­ler Walter

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Internationale Persönlichkeitsverletzungen im Internet

Inter­na­tio­na­le Per­sön­lich­keits­ver­let­zun­gen im Internet

Inter­net­sei­ten haben nun ein­mal die tech­nisch beding­te Eigen­schaft, bei­na­he über­all auf der Welt abruf­bar zu sein. Doch begrün­det die­se Abruf­bar­keit auch eine Zustän­dig­keit der Gerich­te jedes die­ser Län­der für eine Kla­ge auf Unter­las­sung die­ser Ver­öf­fent­li­chun­gen? Und wel­ches Recht ist für die­sen Unter­las­sungs­an­spruch anwend­bar, das Recht des Ver­öf­fent­li­chungs­staa­tes oder das Recht

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