Gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­run­gen – Leis­tun­gen nur noch mit elek­tro­ni­scher Gesundheitskarte

Gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te kön­nen von ihren Kran­ken­kas­sen kei­nen papier­ge­bun­de­nen Berech­ti­gungs­nach­weis („Kran­ken­schein“) ver­lan­gen. In den bei­den jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Ver­fah­ren hat­ten zwei Mit­glie­der einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se gel­tend gemacht, die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te (eGK) und die dahin­ter ste­hen­de Tele­ma­tik­in­fra­struk­tur wie­sen Sicher­heits­män­gel auf, sen­si­ble Daten sei­en nicht aus­rei­chend vor unbe­rech­tig­tem Zugriff geschützt. Das Bundessozialgericht

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Begrün­dung der Beitragserhöhung

Die Mit­tei­lung der maß­geb­li­chen Grün­de für die Neu­fest­set­zung der Prä­mie nach § 203 Abs. 5 VVG erfor­dert die Anga­be der Rech­nungs­grund­la­ge, deren nicht nur vor­über­ge­hen­de Ver­än­de­rung die Neu­fest­set­zung nach § 203 Abs. 2 Satz 1 VVG ver­an­lasst hat. Dage­gen muss der Ver­si­che­rer nicht mit­tei­len, in wel­cher Höhe sich die­se Rech­nungs­grund­la­ge ver­än­dert hat. Er

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Bekleidungsgeschäft

Die Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und ihre Begründung

Die Begrün­dung einer Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung erfor­dert nach § 203 Abs. 5 VVG die Anga­be der Rech­nungs­grund­la­ge (Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen oder Ster­be­wahr­schein­lich­keit), deren Ver­än­de­rung die Prä­mi­en­an­pas­sung ver­an­lasst hat. Dage­gen muss der Ver­si­che­rer nicht mit­tei­len, in wel­cher Höhe sich die­se Rech­nungs­grund­la­ge ver­än­dert hat. Er hat auch nicht die Ver­än­de­rung wei­te­rer Fak­to­ren, welche

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Versicherung

Prä­mi­en­er­hö­hung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Unab­hän­gig­keit des Treuhänders

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs haben die Zivil­ge­rich­te im Rechts­streit um die Berech­ti­gung einer Prä­mi­en­er­hö­hung nicht zu prü­fen, ob der Treu­hän­der tat­säch­lich von dem­je­ni­gen Ver­si­che­rer unab­hän­gig sei, des­sen Prä­mi­en­er­hö­hung er zuge­stimmt habe. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat nun eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de, die sich gegen die­se Recht­spre­chung des BGH rich­tet, nicht zur Ent­schei­dung angenommen.

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Kos­ten­er­stat­tung durch Kran­ken­ver­si­che­rung bei Diagnosefehler

Ist für die Behand­lung einer objek­tiv vor­lie­gen­den Erkran­kung von Anbe­ginn der Ein­satz von spe­zi­el­len Leis­tun­gen zuge­las­sen und medi­zi­nisch indi­ziert gewe­sen, kann die Kran­ken­kas­se die Kos­ten­er­stat­tung nicht mit Hin­weis auf Dia­gno­se­feh­ler ver­wei­gern. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kran­ken­kas­se ver­pflich­tet, die Kos­ten für eine

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Auge

Lasern beim Grau­en Star – und die Zah­lung der Krankenversicherung

Ver­langt ein Arzt für eine Augen­ope­ra­ti­on mit einem bestimm­ten Laser deut­lich mehr als für eine Ope­ra­ti­on allein mit Skal­pell, so muss die Kran­ken­ver­si­che­rung unter Umstän­den nicht die höhe­ren Kos­ten tra­gen. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Streits über die Erstat­tung von Kos­ten einer Kata­rakt-Ope­ra­­ti­on unter

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Die geplan­te Aus­wer­tung von Krankenversicherungsdaten

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat einen Antrag auf vor­läu­fi­ge Außer­kraft­set­zung des Voll­zugs der durch Art. 1 des Geset­zes für eine bes­se­re Ver­sor­gung durch Digi­ta­li­sie­rung und Inno­va­ti­on vom 09.12 2019 in das Fünf­te Buch Sozi­al­ge­setz­buch ein­ge­füg­ten § 68a Abs. 5 und §§ 303a bis 303f SGB V abge­lehnt, die die Nut­zung von Daten gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­ter in pseudonymisierter

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Auf­schub der Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht – und der Ent­gel­tersatz im Krankheitsfall

Der Auf­schub des Beginns der Ver­si­che­rungs­pflicht setzt nicht vor­aus, dass der Beschäf­tig­te über eine dem Kran­ken­geld ver­gleich­ba­re Absi­che­rung gegen den krank­heits­be­ding­ten Aus­fall von Arbeits­ent­gelt ver­fügt. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richts eine Revi­si­on der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund zurück­ge­wie­sen und die Ent­schei­dun­gen der Vor­in­stan­zen inso­weit bestä­tigt. Ent­schei­dend ist, dass die

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Hör­ge­rä­te – und die pri­va­te Krankenversicherung

Für wel­ches Hör­ge­rät muss die (pri­va­te) Kran­ken­ver­si­che­rung leis­ten – und ab wann kann sich die Kran­ken­ver­si­che­rung auf den Leis­tungs­aus­schluss für eine Über­maß­be­hand­lung beru­fen? Nach § 5 Abs. 2 S. 1 der AVB (MB/​KK) kann der Ver­si­che­rer sei­ne Leis­tung zwar auf einen ange­mes­se­nen Betrag her­ab­set­zen. Vor­aus­set­zung ist jedoch, dass eine Heil­be­hand­lung oder sons­ti­ge Maßnahme,

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Der Not­la­gen­ta­rif der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Auf­rech­nung mit rück­stän­di­gen Beiträgen

Im Not­la­gen­ta­rif der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ist der Ver­si­che­rer nicht gehin­dert, mit rück­stän­di­gen Bei­trä­gen gegen Kos­ten­er­stat­tungs­an­sprü­che des Ver­si­che­rungs­neh­mers auf­zu­rech­nen. Die Neu­re­ge­lung des so genann­ten Not­la­gen­ta­rif gemäß § 193 Abs. 6 bis 9 VVG wur­de mit Wir­kung zum 1.08.2013 durch das Gesetz zur Besei­ti­gung sozia­ler Über­for­de­rung bei Bei­trags­schul­den in der Kran­ken­ver­si­che­rung vom 15.07.2013 eingeführt.

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Prä­mi­en­an­pas­sun­gen in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Unab­hän­gig­keit des Treuhänders

Eine vom Ver­si­che­rer mit Zustim­mung eines „unab­hän­gi­gen Treu­hän­ders“ gemäß § 203 Abs. 2 VVG vor­ge­nom­me­ne Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ist nicht allein wegen einer ggf. zu ver­nei­nen­den Unab­hän­gig­keit des Treu­hän­ders als unwirk­sam anzu­se­hen. Ist der zustim­men­de Treu­hän­der gemäß den Vor­schrif­ten des Ver­si­che­rungs­auf­sichts­ge­set­zes (hier noch § 12b VAG a.F.) ord­nungs­ge­mäß bestellt

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung als attrak­ti­ve Absicherung

Das Por­tal Rechts­lu­pe ist eine her­vor­ra­gen­de Adres­se, die jeden Inter­es­sier­ten mit den wich­tigs­ten Nach­rich­ten aus Recht und Steu­ern ver­sorgt. Im Bereich Recht ent­geht einem kei­ne neue Info mehr, ganz gleich ob es sich um Arbeits­recht, Umwelt­recht, Fami­li­en­recht, Han­dels­recht oder auch Straf- und Sozi­al­recht geht. Im Zusam­men­hang mit den Steu­ern erhält

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Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für das Kind – und der Sonderausgabenabzug

Tra­gen Steu­er­pflich­ti­ge auf­grund einer Unter­halts­ver­pflich­tung die Kran­­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge des Kin­des, kön­nen sie die­se als eige­ne Bei­trä­ge nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG abset­zen. Die Unter­halts­ver­pflich­tung der Eltern ist zwin­gen­de Tat­be­stands­vor­aus­set­zung und daher posi­tiv fest­zu­stel­len. Die Erstat­tung der eige­nen Bei­trä­ge des Kin­des ist nur im Wege des Bar­un­ter­halts möglich.

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Wenn die Kran­ken­ver­si­che­rung die Erstat­tung der Behand­lungs­kos­ten ablehnt

Der Hin­weis auf einen ver­mu­te­ten Behand­lungs­feh­ler eines Arz­tes ist einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung gestat­tet. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Zahn­arz­tes ent­schie­den, der durch die Aus­sa­ge einer Kran­ken­kas­se sei­ne Repu­ta­ti­on und das Pati­en­ten­ver­hält­nis beschä­digt gese­hen hat. Die Ver­si­che­rung hat­te gegen­über der Pati­en­tin die Erstat­tung der Behandlungskosten

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Ver­sor­gungs­be­zü­ge in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Beitragspflicht

Die Bei­trags­pflicht für Ver­sor­gungs­be­zü­ge in der gesetz­li­chen Kran­­ken- und sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung ist ver­fas­sungs­ge­mäß. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt auf eine Rich­ter­vor­la­ge des Sozi­al­ge­richts Osna­brück zu der Fra­ge, ob die Vor­schrift des § 229 Absatz 1 Satz 1 Num­mer 5 in Ver­bin­dung mit § 226 Absatz 1 Satz 1 Num­mer 1 SGB V in der Fas­sung vom 20.12

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Bundesfinanzhof (BFH)

Ver­wen­dungs­be­zo­ge­ne Zuschüs­se für eine pri­va­te Zusatz­kran­ken­ver­si­che­rung – als Barlohn

Ein vom Arbeit­ge­ber an einen Arbeit­neh­mer gezahl­ter Zuschuss für des­sen pri­va­te Zusatz­kran­ken­ver­si­che­rung wird ange­sichts des durch die För­de­rung des zusätz­li­chen Ver­si­che­rungs­schut­zes für den Arbeit­neh­mer sich erge­ben­den eige­nen Vor­teils nicht im ganz über­wie­gend eigen­be­trieb­li­chen Inter­es­se des Arbeit­ge­bers erbracht. Zahlt der Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer einen Zuschuss unter der Bedin­gung, dass die­ser mit

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Die pri­va­te Zusatz­kran­ken­ver­si­che­rung des Arbeit­neh­mers – und die Bei­trä­ge des Arbeitgebers

Die Gewäh­rung von Kran­ken­ver­si­che­rungs­schutz ist in Höhe der geleis­te­ten Bei­trä­ge Sach­lohn, wenn der Arbeit­neh­mer auf­grund des Arbeits­ver­trags von sei­nem Arbeit­ge­ber aus­schließ­lich Ver­si­che­rungs­schutz und nicht auch eine Geld­zah­lung ver­lan­gen kann. Die Ver­schaf­fung von Kran­ken­ver­si­che­rungs­schutz unter­liegt als Sach­be­zug der Frei­gren­ze i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG. Arbeits­lohn i.S. des § 19 Abs.

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Ver­sor­gungs­be­zü­ge ‑und die Bei­trags­pflicht in der gesetz­li­chen Krankenversicherung

Die Bei­trags­zah­lung durch die Bezie­her von Ver­sor­gungs­be­zü­gen in die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung und sozia­le Pfle­ge­ver­si­che­rung ist mit der Ver­fas­sung ver­ein­bar. Sie stellt weder einen Ver­stoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG dar noch greift sie unver­hält­nis­mä­ßig in die Rech­te der Betrof­fe­nen ein. Dies hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt auf einen Vor­la­ge­be­schluss des Sozi­al­ge­richts Osna­brück jetzt unter

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Dok­to­ran­den – und die stu­den­ti­sche Krankenversicherung

Dok­to­ran­den, die ihr Pro­mo­ti­ons­stu­di­um nach Abschluss eines Hoch­schul­stu­di­ums auf­neh­men, kön­nen nicht von der kos­ten­güns­ti­gen Kran­ken­ver­si­che­rung als Stu­dent in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung pro­fi­tie­ren. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in zwei bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren von Dok­to­ran­den. Der in der gesetz­li­chen Kran­­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung ver­wen­de­te Begriff des ein­ge­schrie­be­nen Stu­den­ten ist nicht deckungsgleich

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen: das Wich­tigs­te im Überblick

Die gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­run­gen bie­ten allen Ver­si­cher­ten den­sel­ben Schutz. Den­noch sind die Leis­tun­gen der GKV teil­wei­se beschränkt. Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen garan­tie­ren Leis­tun­gen, die über den gesetz­li­chen Schutz hin­aus­ge­hen. Von einem Basis­ta­rif bis zum Top­schutz kann der Leis­tungs­um­fang indi­vi­du­ell aus­ge­wählt wer­den. Wer kann sich pri­vat kran­ken­ver­si­chern? Eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung kann prin­zi­pi­ell jeder abschließen,

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Ver­pflich­tungs­er­klä­rung für Aus­län­der – und die Haf­tung für Krankenversicherungsbeiträge

Bereits aus dem Geset­zes­wort­laut des § 68 Abs. 1 Satz 1 Auf­en­thG ergibt sich, dass der Ver­pflich­te­te sämt­li­che öffent­li­chen Mit­tel zu erstat­ten hat, die für den Lebens­un­ter­halt des Aus­län­ders auf­ge­wen­det wer­den. Als erstat­tungs­pflich­tig wer­den im Gesetz aus­drück­lich auch auf­ge­wen­de­te Mit­tel zur Ver­sor­gung im Krank­heits­fall und bei Pfle­ge­be­dürf­tig­keit genannt. Das kön­nen für Inhaber

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen auf dem Prüfstand

Die Mit­glie­der­zah­len in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV) sta­gnie­ren schon seit Jah­ren. Vie­le Ver­si­cher­te zei­gen sich unzu­frie­den oder wür­den nicht wie­der in eine PKV ein­tre­ten. Eini­ge Par­tei­en sehen das dua­le Ver­si­che­rungs­sys­tem als ver­al­tet an und Alter­na­ti­ven wie das Ham­bur­ger Modell wer­den dis­ku­tiert. Wie steht es um die Zukunft der Pri­va­ten Krankenversicherungen?

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge – und die Doppelversicherung

Ist ein Steu­er­pflich­ti­ger sowohl Pflicht­mit­glied in einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se als auch frei­wil­lig pri­vat kran­ken­ver­si­chert, kann er ledig­lich die Bei­trä­ge gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG abzie­hen, die er an die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung ent­rich­tet. Der Abzug der nicht als Son­der­aus­ga­ben abzieh­ba­ren Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung schei­det eben­falls aus. Im Streitfall

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – neben der gesetz­li­chen KV

Bei­trä­ge zu einer pri­va­ten Basis­kran­ken­ver­si­che­rung sind neben Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung nicht als unbe­schränkt abzugs­fä­hi­ge Son­der­aus­ga­ben zu berück­sich­ti­gen. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a) Satz 1 EStG sind Son­der­aus­ga­ben auch Bei­trä­ge zu Kran­ken­ver­si­che­run­gen, soweit die­se zur Erlan­gung eines durch das Zwölf­te Buch Sozi­al­ge­setz­buch bestimm­ten sozi­al­hil­fe­glei­chen Ver­sor­gungs­ni­veaus erfor­der­lich sind und

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – Bei­trags­an­pas­sun­gen 2018 und Unrecht­mä­ßig­kei­ten in Millionenhöhe

Pri­vat Kran­ken­ver­si­cher­te müs­sen im kom­men­den Jahr mit teil­wei­se immensen Erhö­hun­gen der monat­li­chen Bei­trä­ge rech­nen. Bis zu 38 Pro­zent zusätz­lich ver­lan­gen eini­ge Ver­si­che­rer künf­tig für ihre Leis­tun­gen. Wäh­rend sich vie­le Ver­brau­cher über die zusätz­li­chen Kos­ten ärgern wer­den, besteht bei ande­ren Grund zur Freu­de: Einem Urteil des Pots­da­mer Land­ge­richts zufol­ge, steht manchen

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Bele­ge für die Erstat­tung durch die Auslandsreisekrankenversicherung

Eine Rei­se­ver­si­che­rung hat die wäh­rend einer Rei­se ange­fal­le­nen Behand­lungs­kos­ten dann nicht zu erset­zen, wenn die Bele­ge unvoll­stän­dig sind und der Rei­sen­de den Ver­si­che­rungs­fall nicht nach­wei­sen kann. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Vaters abge­wie­sen, der für sich und sei­ne Kin­der die Erstattung

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