Cybersecurity ist für jedes Unternehmen essenziell

Jede Innovation war bisher dadurch gekennzeichnet, dass sie die Produktion und die Dienstleistung schneller, flexibler und ökonomischer gestaltete. Doch bei der Digitalisierung gilt es jetzt auch noch die Sicherheit der Daten und der firmeninternen Systeme zu beachten. Dies betrifft allerdings nicht nur die IT, sondern auch die Produktionsprozesse. Cybersecurity schützt Unternehmen davor, ihr wertvolles Wissen zu verlieren. Je mehr Prozesse automatisiert werden, desto wichtiger wird der Schutz. Schließlich geht es hier nicht nur um Daten, sondern auch um Produktionsprozesse und mögliche Imageverluste.

Cybersecurity ist für jedes Unternehmen essenziell

Diese entstehen nicht nur durch negative Kommentare auf Facebook und Co, sondern auch wenn der Datenschutz nicht ernst genommen wird. Schon jetzt muss man bei Verstößen hohe Bußgelder bezahlen. Ein Bereich, der von Unternehmen gerne übersehen wird, sind die Industrieanlagen. Dabei hilft die Künstliche Intelligenz (KI). Die KI kann Unternehmen auch gegen komplexe Bedrohungen aus dem Netz schützen. Sie ist in der Lage, große Datenmengen blitzschnell zu analysieren und Risiken zu erkennen. Damit nicht genug versetzt das maschinelle Lernen die KI in die Lage Risiken vorherzusagen. Diese sogenannte vorausschauende KI sammelt automatisch Daten, untersucht und testet sie. Ihr Aufbau ist dem menschlichen Gehirn nachempfunden, diesem jedoch hinsichtlich Geschwindigkeit und Leistung weit überlegen.

Schutz des Geschäftsmodells und aller Daten

Heute wird die Cybersecurity-Technologie überall dort eingesetzt, wo es gilt, sensible Daten zu schützen. So arbeiten beispielsweise Banken wie die Sparkasse bei ihren Produkten wie Online-Banking, Autokrediten oder der Baufinanzierung mit Sicherheitssystemen, die Kundendaten verschlüsseln. So können diese weder gelesen noch verändert werden. Ein internationales Unternehmen wie PokerStars, welches sich auf das Bereitstellen von Online-Poker spezialisiert hat, stellt damit den problemlosen Zugriff auf die Kundenguthaben sicher. Diese werden auf separaten Konten geführt, sodass schneller Zugriff jederzeit möglich wird. Mehrere Expertenteams stellen mit technischer Unterstützung sicher, dass die Spielintegrität gewährleistet ist. Die Cybersecurity schützt so auch das Geschäftsmodell des Online-Pokerraums. Von seiner Professionalität im Zusammenspiel zwischen enormem Angebot und Kundenbeziehungen profitiert auch der amerikanische Shopping-Riese Amazon. Er garantiert ein sicheres Einkaufen durch die Verschlüsselung persönlicher Informationen. Die Kreditkartennummern der Kunden werden auf Servern gespeichert, die über keinen Zugang zum Internet verfügen. Es handelt sich dabei um eine Einweg-Schnittstelle, die ein Absaugen von Daten verhindert. All diese Lösungen kann Cybersecurity sicherstellen. Sie erkennt komplexe Zusammenhänge und sperrt System sofort, wenn ungewöhnlicher Datenverkehr auftritt. Künstliche Intelligenz stellt dabei einen wesentlichen Bestandteil dar, weil nur sie in der Lage ist, mit jenen riesigen Datenmengen umzugehen, die tagtäglich durch die Netze fließen. Doch Produktionsanlagen bieten hingegen eine andere Angriffsfläche.

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Die Verknüpfung öffnet Schlupflöcher

Auch diese werden immer stärker digitalisiert und vernetzt. Doch das setzt sie gleichzeitig neuen Risiken aus. Diese Optimierung erfordert ein verstärktes Augenmerk auf die Cybersecurity. Denn wenn Industrieanlagen mit den IT-Systemen aus dem Büro und der Cloud verknüpft sind, gewähren sie Angreifern aus dem Netz Zugriff auf das gesamte Unternehmen und damit auch auf das Herzstück der Produktion. Wenn Unternehmen die Cybersecurity jedoch als fixen Bestandteil aller Abläufe aufsetzen, eröffnet sich dadurch nicht nur die Chance auf ein schnelles, sondern auch auf ein sicheres Wachstum. Damit dieser Wettbewerbsvorteil zum Tragen kommt, müssen alle Systeme geschützt sein. Die Sicherheit in der Produktion hat sich zwar in den letzten Jahren allgemein verbessert, doch bei den sogenannten OT-Systemen, also der operativen Technologie, herrscht nach wie vor Aufholbedarf. Das hängt auch damit zusammen, dass diese Anlagen nach funktionalen Kriterien entwickelt wurden. Dies geschah zu einer Zeit, in der die Digitalisierung noch kaum ein Thema war und daher keine Gefahr von Cyberangriffen bestand. Doch das hat sich dramatisch geändert. Zumeist gilt in der Produktion das Motto: „Never touch a running system“. Das kann sich schnell als gefährlich erweisen. Heute ist es wichtig, alle IT-Systeme regelmäßig auf dem neuesten Stand zu halten, um einem Angreifer aus dem Netz keine Angriffsfläche zu bieten.

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Cybersecurity

Für die Industrie hängt ihr zukünftiger Erfolg auch von der Cybersecurity ab. Die Digitalisierung versetzt die Unternehmen zwar in die Lage, schneller, flexibler und günstiger zu produzieren, doch dabei dürfen sie die Sicherheit ihrer Daten nicht aus den Augen verlieren. Ohne die Cybersecurity kann die digitale Transformation nicht erfolgreich sein. Daher muss sich jedes Unternehmen, dass verstärkt in digitale Prozesse investieren möchte, folgende Frage stellen: Wie kann ich die Sicherheit aller meiner Systeme gewährleisten?

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