Digitalisierung und die DSGVO

Im ersten Halbjahr 2018 bietet das Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag rund 25 – 30 Informationsveranstaltungen zur Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) an.

Digitalisierung und die DSGVO

Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mitgeteilt hat, soll diese Veranstaltung vor Allem für kleine und mittlere Unternehmen eine Unterstützung sein. Am 25. Mai 2016 ist die DSGVO bereits in Kraft getreten. Doch erst nach einer zweijährigen Übergangsfrist findet die Verordnung ab dem 25. Mai 2018 unmittelbar Anwendung.

Gerade wenn ein Unternehmen sich die Digitalisierung als Ziel gesetzt hat, können damit große Herausforderungen verbunden sein. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein, ist die Digitalisierung aber unverzichtbar. Denn nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums sind derzeit über 20 Milliarden Geräte und Maschinen über das Internet vernetzt. Diese Zahl wächst auf rund eine halbe Billion bis 2030 an. Allgemein wird die Digitalisierung als ein Motor für Wachstum und Wohlstand angesehen. So wie in der Industrie mittels der Digitalisierung eine höhere Produktivität und Effizienz durch intelligente Produktionsverfahren erzielt werden kann, können fast alle Unternehmen und Betriebe vom digitalen Wandel profitieren. Unter anderem ist bei digitalen Daten die Verarbeitung, Nutzung und nicht zuletzt die Wiedergabe in elektronischen Datenverarbeitungssystemen möglich. Außerdem erfolgt diese Nutzung maschinell, d. h. schneller. Außerdem werden Fehler und Verfälschungen bei mehrfacher Bearbeitung enorm minimiert bzw. ausgeschlossen (was bei einer analogen Verarbeitung nicht der Fall ist). Weiterhin bedarf eine Langzeitarchivierung weitaus weniger Platz durch digitale Datenträger. Die Digitalisierung ist aus der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken: Die Kommunikation mit dem Kunden, die Erfüllung individueller Kundenwünsche, vollkommen neue Geschäftsmodelle und die Eroberung neuer Absatzmärkte sprechen für den digitalen Wandel. Inzwischen haben sich auch einige Werbeagenturen auf die Unterstützung bei der Digitalisierung spezialisiert. So ist z. B. unter www.credia.de die Berücksichtigung digitaler Medien in der Werbung durchaus ein wichtiges Thema. Denn auch die Kundenaquise findet zum Teil digital statt. Die Möglichkeiten in der Werbung und im Marketing sind durch den Wandel vergrößert worden. Werbung ohne Digitale Medien ist aktuell nicht mehr denkbar. Ein Mittelständler, der auf die Digitalisierung verzichtet, verschenkt ein großes Wachstumspotential.

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