E-Commerce und Steuertrends 2021 – Was darf erwartet werden?

Die Corona-Krise hat in unserem täglichen Leben als auch in der Wirtschaft für einen ordentlichen Wirbel gesorgt. Nachdem die Aktienkurse gewaltig in den Keller gegangen sind und einige Unternehmen in die Insolvenz gingen, so haben andere Branchen ordentlich profitiert. Das gilt ganz besonders für den Onlinehandel. Laut Statista wird der eCommerce Umsatz 2021 bei etwa 84 Milliarden Euro. Doch wie geht es jetzt weiter? Welche Auswirkungen und Trends sind nun zu erwarten?

E-Commerce und Steuertrends 2021 – Was darf erwartet werden?

Die Digitalisierung schreitet weltweit weiter voran

Mittlerweile sind nahezu alle Menschen in den großen Industrienationen im Internet angekommen. Dementsprechend digital wird der tägliche Alltag gestaltet. Die neuen Technologien haben uns noch mehr miteinander verbunden, als je zuvor. Doch neben all den positiven Entwicklungen bringt die neugewonnen Konnektivität auch Herausforderungen mit sich. Einzelhändler verkaufen ihre Waren immer öfter über die eigenen Landesgrenzen hinweg. Diese Entwicklung hat vor allen Dingen steuerliche Auswirkungen.

Allein in den Vereinigten Staaten gibt es mehr als 11.000 Gerichtsbarkeiten, die zusammen mehr als 700.000 Regeln umfassen. Diesen Dschungel an Vorschriften und Gesetze einzuhalten ist gar nicht so leicht. Schließlich ändern sich die gesetzlichen Vorgaben regelmäßig, um Steuerschlupflöcher zu schließen. Einfluss auf die Steuerlast haben unter anderem geschäftliche Veränderungen, Umwelteinflüsse oder Katastrophen, wie die derzeitige Corona-Pandemie. Es bleibt daher abzuwarten, ob die Regierungen die Steuersätze anheben werden, nachdem das Virus die Kassen geplündert hat.

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Neue Entwicklungen im Handel

Der Handel wird immer schneller, so viel steht fest. Die Konzerne, Marktplätze als auch Einzelhändler müssen darauf reagieren. Meist sehen viele die strategische Vereinheitlichung von Angeboten und Marken als Mittel zur Lösung. War es bei vielen großen Versandhäusern möglich, Produkte online zu kaufen und im Geschäft abzuholen, umzutauschen oder zurückzugeben, so wird dieses Angebot nach der Krise keinen Bestand mehr haben. Zumal sich aus diesem Konstrukt auch steuerliche Unterschiede ergeben.

Viele eCommerce Händler, die zugleich auch physische Stores in den Innenstädten betreiben, sind mit der schieren Menge an Waren und Produkten in den Läden überfordert. Aufgrund von Ausgangssperren und Co. sind die Kunden und somit Umsätze eingebrochen. Um dieser Entwicklung wiederstand zu leisten, begannen einige Händler die Waren online zu verkaufen und aus dem Stores zu verschicken. Diese Änderungen werden sich, wie bereits der Standort, der Zeitpunkt und die Transaktionsart, auf die Steuern einwirken.

Die große Macht von Online-Marktplätzen

Große Marktplätze wie eBay oder Amazon sind die bevorzugte Wahl kleinerer Läden und Händler, um ihre Waren einem großen Publikum zu präsentieren. Dabei kommt immer wieder die Frage auf, wer, wo und wie die anfallenden Steuern bezahlt werden sollen? – Diese Frage ist selbstverständlich keine leichte. Immerhin gibt es in den vielen Ländern dieser Erde und den dazugehörigen Landkreisen, Städten und Region unterschiedliche gesetzliche Vorgaben. Es wird sich daher erst noch zeigen müssen, ob die Gesetzgeber auf diesen Umstand mit geeigneten Maßnahmen reagieren werden. Jetzt, nachdem der Onlinehandel weiter an Fahrt aufnimmt, ist damit zu rechnen.

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Gesetzeskonform sein und Kundenzufriedenheit herstellen

Omnichannel Verkäufe machen Einzelhändler Probleme. Für das Jahr 2021 sollten sich daher sämtliche eCommerce Händler damit auseinandersetzen, wie die Verkäufe in verschiedenen Regionen strukturiert werden sollten. Gerade bei Mischformen, wie dem Online-Verkauf und der Rückgabe in einem Store haben aus steuerlicher Sicht viele Tücken.Ein Vorbild, wie eCommerce Händler in vielen Ländern erfolgreich tätig und alle Regelungen einhalten können ist MAKEUP. Seit mehr als 10 Jahren ist der Händler für Kosmetik- und Pflegeprodukte bereits am Markt und ist in mehr als 14 Ländern tätig. Neben einem Produktportfolio von mehr als 82.000 Produkten und dem großen Onlineshop muss der Kosmetikhändler ebenso die steuerlichen Belange in den Griff bekommen. Gelöst wurde dies mit einem intelligenten Shopsystem, welches auf unterschiedlichen Domains erreichbar ist und so die jeweiligen Gegebenheiten bedienen kann.

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