E‑Zigaretten in ver­schie­de­nen Urlaubs­län­dern – wo sie erlaubt oder ver­bo­ten sind

Vie­le Rau­cher wol­len auch auf Rei­sen nicht auf ihre gelieb­te E‑Zigarette ver­zich­ten. Der Kof­fer mit E‑Zigarette, Liquids und Ersatz­ak­ku ist schnell gepackt. Und doch sind vie­le Urlau­ber bezüg­lich der Rechts­la­ge unsi­cher. Nicht in jedem Land ist das Damp­fen mit E‑Zigarette erlaubt, in eini­gen Län­dern ist sogar deren Ein­fuhr untersagt.

E‑Zigaretten in ver­schie­de­nen Urlaubs­län­dern – wo sie erlaubt oder ver­bo­ten sind

Ins­ge­samt gibt es im inter­na­tio­na­len Raum kei­ne ein­heit­li­che Rege­lung. Daher ist es wich­tig, dass sich Urlau­ber und Geschäfts­rei­sen­de vor jeder Rei­se ins Aus­land über die län­der­spe­zi­fi­schen Bestim­mun­gen auf den Sei­ten des Aus­wär­ti­gen Amtes infor­mie­ren. Als Faust­for­mel gilt: Elek­tro­ni­sche Ziga­ret­ten sind in Euro­pa meist dort legal, wo Rau­chen eben­falls gestat­tet ist. Um recht­lich abge­si­chert zu sein, soll­ten Tou­ris­ten an öffent­li­chen Plät­zen damp­fen und auf Ver­bots­schil­der ach­ten.

E‑Zigaretten im Flug­zeug: Die­se Bestim­mun­gen gelten

Für eine Flug­rei­se gilt gemäß den Bestim­mun­gen der Inter­na­tio­na­len Zivil­luft­fahrt-Orga­ni­sa­ti­on fol­gen­de Rege­lung: Es ist ver­bo­ten, die Akkus der E‑Zigaretten im Auf­ga­be­ge­päck mit­zu­füh­ren. Der Grund dafür ist die Gefahr einer Über­hit­zung, die zu einem unbe­merk­ten Brand oder einer Explo­si­on füh­ren kön­ne. Die­se Brand­ge­fahr besteht zwar grund­sätz­lich auch im Hand­ge­päck, kön­ne von den Mit­rei­sen­den jedoch früh­zei­ti­ger bemerkt wer­den. Gene­rell soll­te der Akku einer E‑Zigarette auf­ge­la­den und akti­viert sein. Es ist not­wen­dig, die­sen auf­grund der Brand­ge­fahr ein­zeln in einer siche­ren Auf­be­wah­rungs­box mit sich zu füh­ren.

Im Hand­ge­päck ist die Mit­nah­me der elek­tro­ni­schen Ziga­ret­ten gestat­tet, solan­ge die all­ge­mei­ne Men­gen­be­gren­zung beach­tet wird. Alle Flüssigkeiten/​Liquids gehö­ren in den dafür vor­ge­se­he­nen, maxi­mal 100 Mil­li­li­ter fas­sen­den durch­sich­ti­gen Behäl­tern auf­be­wahrt. Inter­na­tio­nal ist es über­all unter­sagt, im Flug­zeug zu Rau­chen oder zu Damp­fen. Selbst das Auf­la­den einer E‑Zigarette unter­sa­gen vie­le Flug­ge­sell­schaf­ten auf­grund der mög­li­chen Brandgefahr.

E‑Zigarette im Urlaub: In die­sen euro­päi­schen und nicht­eu­ro­päi­schen Län­dern sind sie erlaubt

Wäh­rend E‑Zigaretten in vie­len außer­eu­ro­päi­schen Län­dern strikt unter­sagt sind, stellt das Damp­fen in Euro­pa weni­ger ein Pro­blem dar. Die nach­fol­gen­de Län­der­auf­lis­tung zeigt, an wel­chen Orten das Damp­fen erlaubt bzw. ver­bo­ten ist.

Afri­ka: Auf dem afri­ka­ni­schen Kon­ti­nent sind E‑Zigaretten grund­sätz­lich nicht ver­bo­ten, aber den­noch ledig­lich gedul­det. Ägyp­ten und Marok­ko erlau­ben den Kon­sum der E‑Zigaretten, der Ver­kauf und Han­del ist dort aller­dings verboten.

Bar­ba­dos: Auf der kari­bi­schen Insel ist es gestat­tet, E‑Zigaretten für den per­sön­li­chen Gebrauch mit sich zu füh­ren. Wer damp­fen möch­te, muss dies wie­der­um im öffent­li­chen Bereich in den dort zuläs­si­gen Zonen tun. In geschlos­se­nen Räu­men, öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen, Restau­rants und Geschäf­ten sowie in öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln gilt Dampfverbot.

Chi­na: In Chi­na flo­riert der Markt der E‑Zigaretten. Regio­na­le Ein­schrän­kun­gen sind jedoch dort mög­lich, wo Rau­chen gene­rell nicht erwünscht ist.

Dubai: Dubai hat das Benut­zen und Mit­füh­ren von E‑Zigaretten erst­mals seit April 2019 erlaubt.

Domi­ni­ka­ni­sche Repu­blik: In der Domi­ni­ka­ni­schen Repu­blik sind sowohl der Import, als auch die Nut­zung von E‑Zigaretten recht­lich legal. Aller­dings ist es unter­sagt, niko­tin­hal­ti­ge Liquids zu ver­kau­fen. Niko­tin­freie Liquids wer­den vie­ler­orts, etwa in Puer­to Pla­ta, Pun­ta Cana oder San­to Dom­in­go angeboten.

Eng­land: Eng­län­der akzep­tie­ren das Rau­chen in öffent­li­chen und pri­va­ten Räumen.

Frank­reich: Die Fran­zo­sen tole­rie­ren das Rau­chen, schrän­ken jedoch die Erlaub­nis für öffent­li­che Plät­ze ein. In Parks oder an Strän­den dür­fen Ein­hei­mi­sche und Urlau­ber nicht rau­chen. Bei Ver­stö­ßen dro­hen Buß­gel­der in Höhe von bis zu 750 Euro.

Finn­land: In Finn­land gel­ten inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on eini­ge Aus­nah­me­re­ge­lun­gen, was das Damp­fen angeht. Es gibt in die­sem Land ein strik­tes Wer­be­ver­bot für E‑Zigaretten. Eltern ist es zudem nicht erlaubt, im geschlos­se­nen Auto im Bei­sein von unter 15-jäh­ri­gen Kin­dern zu rau­chen. Seit 2017 sind in Finn­land außer­dem aus­schließ­lich Liquids mit Tabak-Aro­ma gestat­tet. Ins­ge­samt herr­schen in Finn­land stren­ge Vor­schrif­ten zu E‑Zigaretten. Zu beach­ten ist auch, dass die Fin­nen die im Han­del erhält­li­chen Liqui­de mit 0,30 Euro je Mil­li­li­ter teu­er besteuern.

Grie­chen­land: Vie­le Grie­chen rau­chen Tabak in unter­schied­li­chen For­men. Daher rau­chen die Grie­chen auch ger­ne in Loka­len, obwohl dies recht­lich eigent­lich unter­sagt ist. Ins­be­son­de­re in Restau­rants ist das Damp­fen mit E‑Zigaretten strikt ver­bo­ten und wird mit Geld­stra­fen geahndet.

Ita­li­en: Bel­la Ita­lia kann sich für Rau­cher als Para­dies erwei­sen. E‑Zigaretten sind sowohl drau­ßen, als auch inner­halb von Loka­len erlaubt. Eine Aus­nah­me gilt für Orte und Ein­rich­tun­gen, an denen Kin­der zuge­gen sind, wie Schu­len oder Kin­der­gär­ten. Auch der Ver­kauf von E‑Zigaretten an unter 18-Jäh­ri­ge ist wie in Deutsch­land nicht gestattet.

Kolum­bi­en: Bis heu­te ist die Rechts­la­ge zu E‑Zigaretten in Kolum­bi­en unklar. Dort gibt es Dampf-Shops, die Liqui­de zum Ver­kauf anbie­ten. Bei der Ein­fuhr kon­trol­lie­ren die Zoll­be­hör­den die E‑Zigaretten manch­mal, ver­hän­gen jedoch kei­ne har­ten Strafen.

Kroa­ti­en: Die Kroa­ten stu­fen E‑Zigaretten als Tabak­pro­duk­te ein, die nicht über­all kon­su­miert wer­den dür­fen. In geschlos­se­nen öffent­li­chen Räu­men, zu denen die Regie­rung auch über­dach­te Außen­plät­ze zählt, darf nicht geraucht werden.

Kuba: Auf recht­li­cher Basis sind E‑Zigaretten in Kuba nicht ver­bo­ten, wer­den in der Pra­xis aber häu­fig bei Rei­sen­den beschlag­nahmt. Urlau­ber soll­ten des­halb ein mög­lichst güns­ti­ges Modell mit ins Land nehmen.

Nie­der­lan­de: In den Nie­der­lan­den ist es legal, E‑Zigarette zu damp­fen und Produkte/​Zubehörteile zu erwer­ben. Neu­er­dings ver­bie­tet das Land E‑Zigaretten mit süß­li­chen Aro­men, um das Rau­chen für Jugend­li­che unat­trak­ti­ver zu machen.

Öster­reich: Ziga­ret­ten gel­ten in Öster­reich als eben­so akzep­tiert wie in Deutschland.

Polen: In Polen ist es kein Pro­blem, Liquids ein­zu­füh­ren. Der Nach­kauf wird jedoch zum teu­ren Ver­gnü­gen, da die Pro­duk­te in Polen mit 30 Pro­zent besteu­ert werden.

Russ­land: Erstaun­li­cher­wei­se zeigt sich Russ­land sehr libe­ral im Umgang mit E‑Zigaretten. Die Ein­fuhr sowie der An- und Ver­kauf aller Pro­duk­te, die mit E‑Zigaretten zusam­men­hän­gen, sind legal. Da die Nicht­rau­cher­ge­set­ze in Russ­land nicht bei E‑Zigaretten ange­wen­det wer­den, dür­fen die­se sogar in Restau­rants oder an öffent­li­chen Plät­zen genutzt werden.

Schwe­den: Schwe­den ist im Hin­blick auf E‑Zigaretten sehr libe­ral ein­ge­stellt. Das Damp­fen im öffent­li­chen Raum ist gestat­tet, außer­dem bie­ten die Schwe­den niko­tin­hal­ti­ge Liquids in der Öffent­lich­keit eben­so wie ande­re Tabak­wa­ren an.

Schweiz: Die Schwei­zer gestat­ten es seit April 2018, E‑zigaretten ein­zu­füh­ren und niko­tin­hal­ti­ge Liquids zu ver­kau­fen. Wer sol­che Liquids ins schwe­di­sche Land ein­führt, muss sich aller­dings auf eine Men­ge von 150 Mil­li­li­ter begrenzen.

Süd­ko­rea: In Süd­ko­rea dür­fen Ein­hei­mi­sche und Urlau­ber damp­fen. Auch der An- und Ver­kauf von Liquids ist unkom­pli­ziert mög­lich. Urlau­ber soll­ten beach­ten, dass die Süd­ko­rea­ner Tabak­pro­duk­te hoch besteuern.

Tsche­chi­sche Repu­blik: In Tsche­chi­en sind die Ein­fuhr und Nut­zung der E‑Zigaretten gestat­tet. Auch der Ver­kauf ist im Land grund­sätz­lich legal.

Tune­si­en: In Tune­si­en dür­fen Tou­ris­ten rau­chen und mit elek­tro­ni­schen Ziga­ret­ten han­deln. Gleich­zei­tig ist qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Zube­hör auch pro­blem­los vor Ort erhältlich.

Tür­kei: In der Tür­kei gibt es wider­sprüch­li­che Bestim­mun­gen. Einer­seits ste­hen die Tür­ken der Ein­fuhr elek­tro­ni­scher Ziga­ret­ten offen gegen­über. Ande­rer­seits ver­bie­ten sie es, damit Han­del zu betrei­ben und gestat­ten das Damp­fen nur in gekenn­zeich­ne­ten Bereichen.

USA: Wer als E‑Zigarettenraucher in die USA rei­sen möch­te, soll­te sich vor­her genau über die kon­kre­ten Bestim­mun­gen infor­mie­ren. Die Bun­des­staa­ten stel­len teil­wei­se sehr unter­schied­li­che Regeln auf. In der Öffent­lich­keit ist das Damp­fen zwar gestat­tet, doch es ist rat­sa­mer, ledig­lich auf Pri­vat­grund­stü­cken zu rauchen.

Wei­te­re Län­der, in denen E‑Zigaretten und Liquids erlaubt sind:

  • Alba­ni­en
  • Aser­bai­dschan
  • Est­land
  • Geor­gi­en
  • Irland
  • Island
  • Lett­land
  • Luxem­burg
  • Mal­ta
  • Mon­go­lei
  • Nepal
  • Por­tu­gal
  • Peru
  • Rumä­ni­en
  • Ser­bi­en
  • Slo­wa­kei
  • Slo­we­ni­en
  • Ukrai­ne
  • Ungarn
  • Uru­gu­ay

Ver­kaufs- oder Ein­fuhr­ver­bot von E‑Zigaretten

Eini­ge Län­der erlau­ben es zwar, E‑Zigaretten zu nut­zen, ver­bie­ten jedoch deren Ein­fuhr. In fol­gen­den Län­dern gilt die Ein­fuhr niko­tin­hal­ti­ger E‑Zigaretten als ille­ga­ler Straf­be­stand:

Aus­tra­li­en: In Aus­tra­li­en gel­ten der Import und der Besitz von E‑Zigaretten man­cher­orts als ille­gal. Für Rei­sen­de ist die Ein­fuhr nur mit einer medi­zi­nisch begrün­de­ten Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung möglich.

Isra­el: Die Israe­lis erlau­ben zwar die Ein­fuhr von elek­tro­ni­schen Ziga­ret­ten mit Aus­nah­me der Mar­ke „Juul“, unter­sa­gen aller­dings den Ver­kauf niko­tin­hal­ti­ger Liquids.

Japan: Die Japa­ner ver­bie­ten sowohl die Ein­fuhr, als auch den Ver­kauf niko­tin­hal­ti­ger Liquids.

Sau­di-Ara­bi­en: Die Sau­dis erlau­ben es Urlau­bern, E‑Zigaretten ins Land ein­zu­füh­ren, sofern die­se aus­schließ­lich für den per­sön­li­chen Gebrauch vor­ge­se­hen sind. Dies gilt für klei­ne Men­gen. Das Damp­fen an öffent­li­chen Plät­zen sowie der Ver­kauf von E‑Zigaretten sind hin­ge­gen illegal.

In wel­chen Län­dern E‑Zigaretten gesetz­lich ver­bo­ten sind

Anders als in wei­ten Tei­len Euro­pas ist es in den nach­fol­gen­den Län­dern ver­bo­ten, E‑Zigaretten ein­zu­füh­ren, zu rau­chen oder rele­van­te Zube­hör­tei­le zu kaufen:

Argen­ti­ni­en: Die Argen­ti­ni­er haben im Jahr 2011 ein voll­stän­di­ges Ver­bot für den Import und (Ver)Kauf von E‑Zigaretten erlas­sen. Im Land gibt es jedoch einen flo­rie­ren­den Schwarz­markt und auch Tou­ris­ten sol­len mit mit­ge­brach­ten E‑Zigaretten damp­fen dür­fen. Wer auf Num­mer sicher gehen möch­te, reist ohne die eige­ne E‑Zigarette nach Argen­ti­ni­en ein.

Bra­si­li­en: Die Bra­si­lia­ner sehen Ziga­ret­ten und Tabak als gesund­heits­schä­di­gend an, obwohl renom­mier­te Ein­rich­tun­gen wie das Bun­des­amt für Risi­ko­be­wer­tung bis­her kei­ne unmit­tel­ba­ren Gesund­heits­schä­den infol­ge eines E‑Zigarettendampfens fest­ge­stellt haben. In Groß­städ­ten wie­der­um sol­len Berich­ten zufol­ge den­noch E‑Zigaretten zum Kauf ange­bo­ten werden.

Bru­nei: In Bru­nei gilt ein strik­tes Ver­bot von E‑Zigaretten. Zuwi­der­hand­lun­gen zie­hen hohe Geld­stra­fen von bis zu 5.000 Dol­lar nach sich.

Hong­kong: Hong­kong plant, sei­ne Geset­ze zu ver­schär­fen. Wer­bung und Han­del mit E‑Zigaretten soll­ten fort­an Geld­bu­ßen im Wert von bis zu 50.000 Dol­lar oder eine sechs­mo­na­ti­ge Haft­stra­fe nach sich zie­hen. Unklar bleibt, ob und wann der Geset­zes­ent­wurf von offi­zi­el­ler Sei­te geneh­migt wird.

Indi­en: Auch in Indi­en ist die Ein­fuhr und Benut­zung von E‑Zigaretten seit Novem­ber 2019 unter­sagt. Wer gegen die Vor­schrif­ten ver­stößt, muss mit hohen Geld­stra­fen oder sogar Frei­heits­ent­zug rech­nen. Bis­her set­zen ledig­lich sie­ben von 29 indi­schen Bun­des­staa­ten das Ver­bot durch: Jam­mu, Kar­nataka, Kash­mir, Kera­la, Maha­rash­tra, Miz­oram und Punjab.

Indo­ne­si­en: In Indo­ne­si­en gilt offi­zi­ell ein Ver­bot für E‑Zigaretten, das in der Pra­xis eher lax gehand­habt wird. Vor allem in tou­ris­ti­schen Gebie­ten gibt es kaum Kon­trol­len. Im Ernst­fall müs­sen Rau­cher damit rech­nen, dass ihre E‑Zigarette kon­fis­ziert und ver­nich­tet wird.

Jemen & Jor­da­ni­en: Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass Damp­fen von elek­tro­ni­schen Ziga­ret­ten in bei­den Län­dern ver­bo­ten ist.

Liba­non: Auch im Liba­non ist das Damp­fen und die Ein­fuhr von E‑Zigaretten illegal.

Kam­bo­dscha: Kam­bo­dscha zählt zu den Län­dern, in denen der Besitz, die Ein­fuhr und der Ver­kauf von E‑Zigaretten ille­gal ist.

Malay­sia: In Malay­sia exis­tie­ren unter­schied­li­che Rege­lun­gen. In vie­len Bun­des­staa­ten ist es ver­bo­ten, E‑Zigaretten und rele­van­te Zube­hör­tei­le zu ver­kau­fen und damit Han­del zu betrei­ben. In Sal­angor ist das Rau­chen in der Öffent­lich­keit strikt unter­sagt und wird mit einem Buß­geld von bis zu 2.000 Euro geahndet.

Mexi­ko: Mexi­ko ist für Damp­fer ein unsi­che­res Pflas­ter. Gesetz­lich ist die Nut­zung der E‑Zigaretten ver­bo­ten und schon die Ein­fuhr an sich ist pro­ble­ma­tisch. Gleich­zei­tig ahn­den die Mexi­ka­ner in der Regel nicht so streng wie ande­re Nationen.

Pana­ma: Pana­ma ver­bie­tet die Ein­rei­se, die Benut­zung sowie den An- und Ver­kauf von elek­tro­ni­schen Zigaretten.

Oman: Im Oman sind sowohl die Ein­fuhr, als auch die Nut­zung und der Ver­kauf von E‑Zigaretten und Liquids grund­sätz­lich gesetz­lich verboten.

Sey­chel­len: Auf den Sey­chel­len darf nicht gedampft wer­den. Unab­hän­gig davon dür­fen Ein­hei­mi­sche und Tou­ris­ten grund­sätz­lich mit E‑Zigaretten und Liquids im Gepäck einreisen.

Sin­ga­pur: Das Land Sin­ga­pur hat in Bezug auf E‑Zigaretten eine der strengs­ten Rege­lun­gen welt­weit. Damp­fen ist in der Öffent­lich­keit ver­bo­ten. Zuwi­der­hand­lun­gen zie­hen hohe Stra­fen bis zu 10.000 Euro oder ein hal­bes Jahr Frei­heits­ent­zug nach sich.

Tai­wan: In Tai­wan sol­len Rei­sen­de aus Deutsch­land nicht stark kon­trol­liert wer­den. Von Geset­zes wegen ist es ver­bo­ten, E‑Zigaretten ein­zu­füh­ren. Wer zuwi­der­han­delt, muss mit einer Kon­fis­zie­rung der E‑Zigarette und schlimms­ten­falls mit einer hohen Geld­stra­fe rechnen.

Thai­land: In Thai­land wird bereits die Ein­fuhr von E‑Zigaretten hart bestraft. Hohe Geld­stra­fen sind eben­so üblich wie Gefäng­nis­stra­fen bis zu zehn Jah­ren. Es wird in Thai­land drin­gend emp­foh­len, aus­schließ­lich in pri­va­ten Räu­men zu dampfen.

Vene­zue­la: In Vene­zue­la ist es ver­bo­ten, mit E‑Zigaretten ein­zu­rei­sen, die­se zu nut­zen und Zube­hör­tei­le zu (ver)kaufen.

Wel­che Rechts­la­ge für E‑Zigaretten auf Kreuz­fahrt­schif­fen gilt

Kreuz­fahrt­fah­rer dür­fen prin­zi­pi­ell sowohl auf Fluss‑, als auch auf Hoch­see­fahr­ten damp­fen. Den­noch spricht auf die­ser Rei­se schluss­end­lich die Ree­de­rei das letz­te Wort. Die 1‑AVista etwa gestat­tet das Damp­fen nur in aus­ge­wähl­ten Außen­be­rei­chen. Auf der Car­ni­val Crui­se Line hin­ge­gen dür­fen Gäs­te ihre elek­tro­ni­sche Ziga­ret­te auch in Nacht­clubs und Casi­nos mit­neh­men. Die Cos­ta Kreuz­fahr­ten sehen stren­ge­re Bestim­mun­gen vor: Hier dür­fen Gäs­te ledig­lich auf dem Pri­vat­bal­kon in ihrer Kabi­ne sowie in einer Smo­ker-Lounge damp­fen. Hur­tig­ru­ten erlaubt das Damp­fen nur in gekenn­zeich­ne­ten Bereichen.

Bei MSC Kreuz­fahr­ten gibt es vie­le Rau­cher­be­rei­che, in denen E‑Zigarettenliebhaber Dampf ablas­sen dür­fen. Nor­we­gi­an Crui­se Line erlaubt das Damp­fen auf den Son­nen­decks sowie gekenn­zeich­ne­ten Außen­be­rei­chen. Auch die Casi­no­spie­ler dür­fen in der Spiel­hal­le nach Belie­ben quar­zen. Schluss­end­lich bie­tet auch TUI Crui­ses sei­nen Gäs­ten aus­ge­wähl­te Rau­cher­zo­nen im Innen- und Außen­be­reich an. Übri­gens: Bei Land­gän­gen gel­ten immer die orts­üb­li­chen Regeln.