Eines der klassischen Studienfächer: Jura

Bei der Wahl des Studiums gehen viele junge Menschen nach wie vor traditionell vor. Doch nicht nur aus diesem Grund steht das Studium der Rechtswissenschaften so hoch im Kurs. Dieses Studium öffnet den Weg zu vielen angesehenen Berufen, wie etwa dem des Richters, Staatsanwalts oder auch des Rechtsanwalts.

Eines der klassischen Studienfächer: Jura

Bestandteile und Aufbau des Jura-Studiums

Das Jura-Studium unterteilt sich in mehrere Phasen. Eine festgelegte Regelstudienzeit existiert nicht. Hinzu kommt, dass sich die Studienzeit zwischen Bachelor und Master sowie von Universität zu Universität unterscheidet. In der Regel liegt die Studienzeit bei zehn Semestern, der Bachelor dauert sechs und für den Master kommen weitere vier Semester hinzu.

Das Studium selbst unterteilt sich in Grundstudium und Hauptstudium. Darauf folgt das Studium der Schwerpunktbereiche. Während des Grundstudiums werden die Grundlagen der Rechtswissenschaften gelegt. Hier gibt es Kurse zum Zivilrecht, dem öffentlichen Recht oder dem Strafrecht. In diesen Rechtsgebieten müssen dann auch Zwischenprüfungen abgelegt werden, spätestens zum vierten Semester.

Während des Hauptstudiums erfolgt eine Vertiefung des Wissens in den unterschiedlichen Rechtsgebieten. Es gibt außerdem Übungen für Fortgeschrittene, die zum Pflichtprogramm gehören. Ab dem vierten Semester erfolgt zudem die Spezialisierung. Mit Schwerpunkten durch die Belegung entsprechender Kurse lässt sich das eigene Studium in die gewünschte Richtung lenken.

Mit der ersten Juristischen Prüfung endet das Jura-Studium. Sie besteht aus zwei Bereichen, der staatlichen Pflichtfachprüfung sowie der universitären Schwerpunktbereichsprüfung. Der erste Teil macht 70 Prozent der Gesamtnote aus, die Schwerpunktbereichsprüfung die restlichen 30 Prozent.

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Heutzutage gibt es neben dem klassischen Studium auch die Möglichkeit, ein Jura-Fernstudium zu belegen. Die allermeisten Kurse und Lesungen lassen sich dann online erledigen, lediglich zu den Prüfungen ist eine Anreise zur Universität notwendig.

Hilfe beim Jura-Studium

Das Studium der Rechtswissenschaften gehört sicherlich zu den schwersten Studiengängen überhaupt. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig um Unterstützung beim Lernen zu kümmern. In Zeiten des Internets finden sich online viele Möglichkeiten, sich sinnvolle Hilfe für den Lernprozess im Studium zu holen.

Eine dieser Optionen ist die Jura Nachhilfe über Superprof. Hierbei handelt es sich um eine Community-Plattform, die Hilfesuchende mit Nachhilfelehrern verbindet. Bei diesen Lehrern handelt es sich oft um Studenten, die bereits Teile des Studiums absolviert haben und in bestimmten Bereichen Nachhilfe geben.

Dank der modernen Technik ist es auch möglich, die Nachhilfe via Webcam in Anspruch zu nehmen. Dies gibt Freiheit und Flexibilität, sodass auch Hilfesuchende und Nachhilfelehrer aus unterschiedlichen Städten zusammenkommen können. Alternativ bieten viele Nachhilfelehrer auch die klassische Version an, nämlich ein Treffen bei einem der beiden Teilnehmer zu Hause.

In diesen Berufen wird ein Jura-Studium benötigt

Ein Studium der Rechtswissenschaften qualifiziert den Absolventen für eine Vielzahl an Berufen. Mit einem abgeschlossenen Jura-Studium stehen beispielsweise faktisch alle Berufe im Rechtsbereich offen. Dies sind auf staatlicher Seite der Richter oder der Staatsanwalt. Ebenfalls ist es möglich, sich freiberuflich als Rechtsanwalt oder Notar zu betätigen.

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Doch auch für die freie Wirtschaft ist ein Studium der Rechtswissenschaften hilfreich. So ist die Tätigkeit als Unternehmensberater möglich. Viele wissen auch nicht, dass im Sportbereich Absolventen des Jura-Studiums gesucht werden. Professionelle Vereine benötigen einen Justiziar, der sich um alle Rechtsfragen kümmert. Weitere Möglichkeiten bieten sich im Bereich des Journalismus, als Lektor oder auch beim Bundeskriminalamt.

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