Elek­tro­ni­sche Beglau­bi­gung

Mit dem Jus­tiz­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­setz wur­den nun auch im Beur­kun­dungs­ge­setz Vor­schrif­ten auf­ge­nom­men, wonach ein Notar "elek­tro­ni­sche beglau­big­te Abschrif­ten" her­stel­len kann. Die qua­li­fi­zier­te elek­tro­ni­sche Signa­tur ersetzt dabei die Unter­schrift des Notars. Die Bestä­ti­gung der Notar­ei­gen­schaft durch ein ent­spre­chen­des Zer­ti­fi­kats­at­tri­but ersetzt das Amts­sie­gel.

Elek­tro­ni­sche Beglau­bi­gung

Elek­tro­ni­sche beglau­big­te Abschrif­ten“ kön­nen von Papier­do­ku­men­ten her­ge­stellt wer­den. Zu die­sem Zweck wird eine inhalt­lich mit dem Aus­gangs­do­ku­ment über­ein­stim­men­de elek­tro­ni­sche Datei erstellt (z.B. durch Ein­scan­nen). Die Datei wird sodann mit dem elek­tro­ni­schen Beglau­bi­gungs­ver­merk sowie einer qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Signa­tur ver­se­hen. Umge­kehrt kann der Notar aus elek­tro­ni­schen Datei­en, die mit einer elek­tro­ni­schen Signa­tur ver­se­hen sind, beglau­big­te Papier­do­ku­men­te aus die­sen elek­tro­ni­schen Doku­men­ten erstel­len, indem er das elek­tro­ni­sche Doku­ment aus­druckt und die Über­ein­stim­mung des Aus­drucks mit dem elek­tro­ni­schen Doku­ment sowie die erfolg­rei­che Prü­fung der elek­tro­ni­schen Signa­tur bestä­tigt.

Nähe­res hier­zu fin­det sich im lesens­wer­ten Bei­trag eines Ber­li­ner Kol­le­gen.