Feu­er­wer­ke und ihre Sicher­heit

Wie alle Jah­re hat auch jetzt wie­der der Ver­kauf von Syl­ves­ter­feu­er­werk begon­nen. Und viel­leicht sind auch Ihnen bereits eini­ge Bil­lig­an­ge­bo­te begeg­net. Zu Ihrer eige­nen Sicher­heit soll­ten Sie hier dar­auf ach­ten, dass Sie nur zuge­las­se­ne Feu­er­werks­kör­per für Ihr Sil­ves­ter­feu­er­werk ver­wen­den. Seit die­sem Jahr ist die neue euro­päi­sche Richt­li­nie 2007/​23/​EG über das Inver­kehr­brin­gen pyro­tech­ni­scher Gegen­stän­de, also auch von Sil­ves­ter­feu­er­werk, in Kraft. Die­se EU-Richt­li­nie soll das Qua­li­täts- und Sicher­heits­ni­veau der pyro­tech­ni­schen Gegen­stän­de in Euro­pa ver­ein­heit­li­chen.

Feu­er­wer­ke und ihre Sicher­heit

Die Sicher­heit von Feu­er­werks­kör­pern ist hoch, wenn sie ein gül­ti­ges Zulas­sungs­zei­chen der Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und -prü­fung (BAM) auf­wei­sen. Die­se Zulas­sungs­zei­chen set­zen sich aus dem Kür­zel "BAM", der Pro­dukt­klas­se (bei Syl­ves­ter­feu­er­werk meist "PII") und einer Num­mer zusam­men, z.B.: "BAM-PII-2526". Alter­na­tiv kann die Zulas­sung auch durch eine ver­gleich­ba­re Insti­tu­ti­on eines ande­ren EU-Lan­des erfolgt sein, dies kön­nen Sie dann aber eben­falls dem Auf­druck ent­neh­men.

Die Ein­hal­tung euro­päi­scher Qua­li­täts- und Sicher­heits­stan­dards ist ein häu­fi­ges Pro­blem bei Impor­ten aus Dritt­län­dern. Das Pro­blem liegt dabei vor­nehm­lich in der Über­wa­chung und Durch­set­zung der Sicher­heits­stan­dards. Sil­ves­ter­feu­er­werk wird zum über­wie­gen­den Teil in Chi­na pro­du­ziert. Vie­le deut­sche Fir­men haben Nie­der­las­sun­gen in Chi­na gegrün­det. Die deut­schen Impor­teu­re haben sich mitt­ler­wei­le für eine ver­stärk­te Fer­ti­gungs­kon­trol­le vor Ort ein­ge­setzt, die auch den deut­schen bzw. euro­päi­schen Sicher­heits­an­for­de­run­gen genü­gen.

So audi­tie­ren Mit­ar­bei­ter der BAM vor Ort in Chi­na Her­stel­ler und Impor­teu­re von Feu­er­werks­ar­ti­keln und über­prü­fen ins­be­son­de­re die Qua­li­tät der Pro­duk­te. Hier­bei wer­den sie unter­stützt durch von der BAM für die­se Auf­ga­ben zer­ti­fi­zier­te staat­li­che chi­ne­si­sche Insti­tu­tio­nen.