Geschäfts­ge­bühr, Ver­fah­rens­ge­bühr und kei­ne Anrech­nung

Die Anrech­nung einer Geschäfts­ge­bühr auf die Ver­fah­rens­ge­bühr gemäß Teil 3, Vor­be­mer­kung 3 Abs. 4 Satz 1 VV RVG kommt nicht in Betracht, wenn zwi­schen der erstat­tungs­be­rech­tig­ten Par­tei und ihrem Pro­zes­ses­be­voll­mäch­tig­ten kei­ne Geschäfts­ge­bühr im Sin­ne von Nr. 2300 VV RVG ent­stan­den ist, son­dern sie ihrem Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten für des­sen anwalt­li­ches vor­pro­zes­sua­les Tätig­wer­den ein von ein­zel­nen Auf­trä­gen unab­hän­gi­ges Pau­schal­ho­no­rar schul­det.

Geschäfts­ge­bühr, Ver­fah­rens­ge­bühr und kei­ne Anrech­nung

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 18. August 2009 – VIII ZB 17/​09