Kei­ne Eva­lu­ie­rung der Waf­fen­ge­setz­no­vel­le von 2003

Die Bun­des­re­gie­rung lehnt eine Eva­lu­ie­rung der Waf­fen­rechts­no­vel­le von 2003 ab. Man habe, so die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag, die Vor­schrif­ten, die sich "im Wesent­li­chen bewährt" hät­ten, in den ver­gan­ge­nen vier Jah­ren umfas­send eva­lu­iert. Drin­gen­de Ände­run­gen und Klar­stel­lun­gen sei­en in dem Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Waf­fen­rechts vor­ge­se­hen, der dem Bun­des­ka­bi­nett in Kür­ze zuge­lei­tet wer­de.

Kei­ne Eva­lu­ie­rung der Waf­fen­ge­setz­no­vel­le von 2003

In die­sem neu­en Gesetz­ent­wurf gehe es dar­um,

  • das Schuss­waf­fen­pro­to­koll der Ver­ein­ten Natio­nen umzu­set­zen,
  • das "Füh­ren von Anscheins­waf­fen" in der Öffent­lich­keit zu ver­bie­ten,
  • Klar­stel­lun­gen zur Gel­ben Waf­fen­be­sitz­kar­te und für den Bereich des orga­ni­sier­ten Sport­schüt­zen­we­sens aus­zu­füh­ren und
  • eine Pflicht zur Aus- bzw. Nach­rüs­tung von Erb­waf­fen ein­zu­füh­ren.

Der Gesetz­ent­wurf befin­det sich nach Aus­kunft der Bun­des­re­gie­rung der­zeit aller­dings noch "am Ende der Abstim­mungs­pha­se".

Die Fra­ge der Libe­ra­len, ob eine Erwei­te­rung des Kenn­zeich­nungs­sys­tems von Waf­fen geplant sei, wird von der Regie­rung ver­neint. Der Ent­wurf sehe ledig­lich eine "Klar­stel­lung zur ein­heit­li­chen Mar­kie­rung von Schuss­waf­fen" vor. Sie sieht auch kei­nen Bedarf dafür, die Lis­te der ver­bo­te­nen Waf­fen aus­zu­wei­ten.