Kre­dit neh­men leicht­ge­macht: Wor­auf soll­ten Sie ach­ten?

Aus den ver­schie­dens­ten Anläs­sen kann es not­wen­dig wer­den, einen Kre­dit auf­zu­neh­men. Was soll­ten Sie beach­ten, damit Ihr Antrag erfolg­reich wird? 

Kre­dit neh­men leicht­ge­macht: Wor­auf soll­ten Sie ach­ten?

Was sind Grün­de, um einen Kre­dit auf­zu­neh­men?

Es gibt vie­le Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen, die auf Finan­zie­rung gekauft wer­den. Dazu gehö­ren in der Haupt­sa­che Immo­bi­li­en, Autos und ande­re hoch­wer­ti­ge Kon­sum­gü­ter. Kaum jemand hat so viel Geld frei ver­füg­bar, um ein Haus oder ein Auto mit einem ein­zi­gen Betrag zu bezah­len. Auch man­che Dienst­leis­tun­gen wie Umzü­ge, Hoch­zei­ten oder Beer­di­gun­gen wer­den häu­fig mit einem Kre­dit finan­ziert. In die­sen Fäl­len han­delt es sich um grö­ße­re Beträ­ge, die vie­le Ver­brau­cher nicht ange­spart haben. Nicht weni­ge Fami­li­en zah­len 3 Kre­di­te ab:

  • Immo­bi­li­en­kre­dit oder Bau­fi­nan­zie­rung
  • Auto­kre­dit
  • Raten­kre­dit für Woh­nungs­ein­rich­tung

Meh­re­re Kre­di­te auf­zu­neh­men ist mög­lich, wenn Ihr frei ver­füg­ba­res Ein­kom­men hoch genug ist, um die Raten zu bezah­len und Ihnen noch Reser­ven für Unvor­her­seh­ba­res blei­ben. 

Wo soll­ten Sie einen Kre­dit auf­neh­men?

In Deutsch­land gibt es meh­re­re Hun­dert Finanz­in­sti­tu­te. Fast alle bie­ten Raten­kre­di­te, auch Ver­brau­cher­kre­di­te oder Kon­su­men­ten­kre­di­te genannt, an. Wenn Sie noch wenig Erfah­rung haben, ist es bes­ser, wenn Sie sich an einen Kre­dit­ver­mitt­ler wen­den. Zu den Markt­füh­rern der Bran­che gehört Bon-Kre­dit. Das Schwei­zer Unter­neh­men ist seit vie­len Jah­ren tätig und hat schon unzäh­li­ge Kre­di­te an sei­ne Kli­en­ten ver­mit­telt.

Kre­dit­ver­mitt­ler arbei­ten mit einer gan­zen Rei­he von Ban­ken zusam­men. Dar­un­ter sind auch klei­ne­re Fami­li­en­un­ter­neh­men, die nur wenig bekannt sind. Der Kre­dit­ver­mitt­ler reicht Ihre Kre­dit­an­fra­ge an sei­ne Part­ner­ban­ken wei­ter, die dann ent­schei­den, ob sie Ihnen das Geld zur Ver­fü­gung stel­len. Auf­grund ihrer Erfah­rung kön­nen Kre­dit­ver­mitt­ler gut ein­schät­zen, ob Sie kre­dit­wür­dig sind. Da Ihre Anfra­ge an meh­re­re Ban­ken wei­ter­ge­lei­tet wird, stei­gert das die Erfolgs­chan­cen beträcht­lich, ins­be­son­de­re wenn Ihre finan­zi­el­le Situa­ti­on kom­pli­ziert ist. Das Ein­schal­ten eines Kre­dit­ver­mitt­lers ist kos­ten­los und unver­bind­lich. Eine Ver­mitt­lungs­ge­bühr wird nur erho­ben, wenn der Kre­dit­an­trag geneh­migt und das Geld aus­ge­zahlt wird. 

Tipp:

Las­sen Sie die Fin­ger von Anbie­tern, die Vor­kas­se ver­lan­gen. Das sind Abzo­cker, die nur auf die Gebühr aus sind, aber kei­nen Kre­dit ver­mit­teln!

Was sind die Vor­aus­set­zun­gen für einen Kre­dit?

Damit Sie einen Kre­dit bekom­men kön­nen, müs­sen Sie bestimm­te Kon­di­tio­nen erfül­len. Zu den wich­tigs­ten gehört ein aus­rei­chend hohes monat­li­ches Ein­kom­men. Es muss ober­halb der Pfän­dungs­frei­gren­ze lie­gen, die aktu­ell ca. 1.180 EUR/​Monat beträgt. Die meis­ten Ban­ken ver­lan­gen außer­dem, dass der Kre­dit­neh­mer unbe­fris­tet beschäf­tigt ist und die Pro­be­zeit absol­viert hat. Des­halb muss der Antrag­stel­ler eine Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit von min­des­tens 6 Mona­ten nach­wei­sen kön­nen. Alle in Deutsch­land täti­gen Finanz­in­sti­tu­te sind außer­dem ver­pflich­tet, bei jedem Kre­dit­an­trag die Schufa-Daten­bank nach nega­ti­ven Ein­trä­gen abzu­fra­gen. Soll­ten der­ar­ti­ge Ein­trä­ge über Sie gespei­chert sein, wird der Kre­dit­an­trag abge­lehnt. Dann bleibt nur noch, einen schufafrei­en Kre­dit zu bean­tra­gen. Der wird jedoch nur von einer Bank mit Sitz in Liech­ten­stein ver­ge­ben und hat wesent­lich schlech­te­re Kon­di­tio­nen. 

Tipp:

Wenn Sie einen grö­ße­ren Kre­dit auf­neh­men wol­len, soll­ten Sie zuvor auf der Home­page der Schufa Ihre kos­ten­lo­se Selbst­aus­kunft (Daten­ko­pie laut Art. 15 DSGVO) anfor­dern. Sie wird Ihnen per Brief zuge­schickt und ent­hält alle Daten, die bei der Schufa über Sie gespei­chert sind. Eine Über­prü­fung lohnt sich, weil die Anga­ben oft falsch oder ver­al­tet sind. 

Was tun, wenn Ihr Kre­dit­an­trag abge­lehnt wird?

Gehen Sie kei­nes­falls zu einer ande­ren Bank, son­dern ver­lan­gen Sie Aus­kunft über den Grund der Ableh­nung. Jede Kre­dit­an­fra­ge wird 10 Tage lang bei der Schufa gespei­chert. Meh­re­re ver­geb­li­che Anfra­gen in kur­zer Zeit ver­schlech­tern Ihre Kre­dit­wür­dig­keit. Wenn Sie einen Kre­dit selbst bean­tra­gen möch­ten, ver­glei­chen Sie die Ange­bo­te sorg­fäl­tig. Es gibt enor­me Unter­schie­de zwi­schen güns­ti­gen und teu­ren Ange­bo­ten. Bei hohen Kre­di­ten mit lan­ger Lauf­zeit kann es Preis­un­ter­schie­de im vier­stel­li­gen Bereich geben.

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