Nega­ti­ver Arbeits­lohn bei fehl­ge­schla­ge­nem Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gungs­pro­gramm

Wird ein fehl­ge­schla­ge­nes Mit­ar­bei­ter­ak­ti­en­pro­gramm rück­gän­gig gemacht, indem zuvor ver­güns­tigt erwor­be­ne Akti­en an den Arbeit­ge­ber zurück­ge­ge­ben wer­den, lie­gen nega­ti­ve Ein­nah­men bzw. Wer­bungs­kos­ten vor.

Nega­ti­ver Arbeits­lohn bei fehl­ge­schla­ge­nem Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gungs­pro­gramm

Die Höhe des Erwerbs­auf­wands bemisst sich in einem sol­chen Fall nach dem ursprüng­lich gewähr­ten geld­wer­ten Vor­teil; zwi­schen­zeit­lich ein­ge­tre­te­ne Wert­ver­än­de­run­gen der Akti­en sind unbe­acht­lich.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 17. Sep­tem­ber 2009 – VI R 17/​08