Neue Buß­geld­sät­ze ab 1. Mai

Zum 1. Mai ändern sich im Buß­geld­ka­ta­log eine Rei­he von Regel­sät­zen. Ins­be­son­de­re für Drän­geln und noto­ri­sches Links­fah­ren gel­ten dann höhe­re Buß­gel­der. Auch sieht der neue Buß­geld­ka­ta­log vor, Fahr­ver­bo­te bereits bei wesent­lich gerin­ge­ren Ver­kehrs­ver­stö­ßen als bis­her zu ver­hän­gen.

Neue Buß­geld­sät­ze ab 1. Mai

Zu gerin­ger Sicher­heits­ab­stand
Bei der Nicht­ein­hal­tung des Sicher­heits­ab­stan­des zum vor­aus­fah­ren­den Fahr­zeug wer­den die Regel­sät­ze von bis­her maxi­mal 150,- ? auf bis zu 250,- ? (und bis zu 4 Punk­te) erhöht, Fahr­ver­bo­te sind künf­tig bereits bei einem Abstand von weni­ger als 3/​10 des hal­ben Tacho­wer­tes bei einer Geschwin­dig­keit von mehr als 100 km/​h vor­ge­se­hen. Bei weni­ger als 2/​10 des hal­ben Tacho­wer­tes beträgt das Regel­fahr­ver­bot statt bis­her einem nun zwei Mona­te, bei weni­ger als 1/​10 des hal­ben Tacho­wer­tes sogar drei Mona­te.

Bahn­über­gän­ge
Auch das nicht ver­kehrs­ge­rech­te Ver­hal­ten an Bahn­über­gän­gen, ins­be­son­de­re das Umfah­ren von Schran­ken und das Miss­ach­ten der Blink­lich­ter, die das Über­que­ren des Bahn­über­gangs unter­sa­gen, wird ab Mai teue­rer.

Sonn­tags­fahr­ver­bot
Ein Ver­stoß gegen das Sonn­tags­fahr­ver­bot kos­tet ab Mai für den Fah­rer 40,- ?, für den Hal­ter sogar 200,- ?.

Das Sonn­tags­fahr­ver­bot gilt im Übri­gen nicht nur, wie oft­mals ange­nom­men wird, für schwe­re LKW mit einem zuläs­si­gen Gesamt­ge­wicht über 7,5 t, son­dern klei­ne­re LKW (ein­schließ­lich pri­va­ter Kas­ten­wa­gen und Pick­ups), sofern sie mit einem Anhän­ger unter­wegs sind.