Ratgeber E-Zigarette: Trends und die rechtliche Lage in Deutschland

Die klassische Zigarette verliert in Deutschland sowie in anderen europäischen Ländern immer mehr an Bedeutung. Moderne Produkte wie z.B. E-Zigaretten und Verdampfer übernehmen die Vorherrschaft auf dem Markt. Die Auswahl an Produkten ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Nahezu alle großen Tabakkonzerne haben eigene Tabakerhitzer und E-Zigaretten im Sortiment. Online Shops haben sich darauf spezialisiert, eine große Auswahl an E-Zigaretten inklusive des notwendigen Zubehöres anzubieten. Somit stehen für Anfänger bzw. Umsteiger von der klassischen Zigarette zahlreiche Produkte zur Verfügung.

Ratgeber E-Zigarette: Trends und die rechtliche Lage in Deutschland

Die Arten der E-Zigarette sind sehr verschieden. Wer von der klassischen Zigarette kommt, sollte einen klassischen MTL E-Zigarette wählen. Dieser arbeitet nach dem „Mouth to Lung“ Prinzip und erinnert stark an den Konsum einer herkömmlichen Zigarette. Für den Betrieb werden E-Liquids benötigt, welche in verschiedenen Geschmacksrichtungen mit und ohne Nikotin erworben werden können. Auch CBD Liquids können über Online Shops problemlos bezogen werden. Alternativ ist es auch möglich, dass die Bestandteile des Liquids erworben werden können, so dass eigene Liquids daraus gemischt werden können. Im E-Zigarette Online Shop Hamburg stehen eine herausragende Auswahl an E-Zigaretten sowie an passenden Zubehörprodukten zur Verfügung.

Wie sieht die rechtliche Lage zur E-Zigarette in Deutschland aus?

Die Produktion und der Vertrieb von Tabak bzw. tabakhaltigen Produkten wird in Europa durch diverse Richtlinien gesteuert. Die Europäische Union hat im Jahr 2014 eine Tabakproduktrichtlinie beschlossen, welche seit dem Februar 2016 in Deutschland über das Tabakproduktgesetzt dargestellt wird. Generell gibt die Europäische Union lediglich die Richtlinien vor, welche dann auf Ebene der Mitgliedländer in Gesetze umgesetzt werden. Abgekürzt wird die Richtlinie auch durch das Kürzel TPD. Wer gegen die TPD verstößt, kann in Deutschland lediglich vor Gericht kommen, weil er gegen das entsprechende Gesetz hierzulande verstößt. Gegen die europäische Richtlinie kann de facto rechtlich nicht verstoßen werden.

  • Die Tabakproduktrichtlinie ist eine Empfehlung der Europäischen Union
  • Die Länder in der Europäischen Union setzen die Richtlinie in eigenen Gesetzen um
  • Die Gesetze richten sich vornehmlich an die Händler der Tabakerzeugnisse
  • Eine Überarbeitung der Richtlinie inkl. folgender Anpassung der Gesetze ist nicht vor 2022 zu erwarten

Ergänzend muss erwähnt werden, dass die TPD sich an die Händler richtet und diese reguliert. Das bedeutet, dass die Konsumenten sich mit dieser weniger befassen müssen. Ein Konsument kann aus diesem Grund auch nicht gegen das Tabakerzeugnisgesetz eine Klage einreichen, da sich dieses Gesetz nicht an ihn richtet. Bei der TPD handelt es sich um eine Richtlinie, die von Zeit zu Zeit überarbeitet wird. Im Jahr 2001 gab es die erste große Richtlinie der EU zur Produktion von Tabakerzeugnissen. Diese wurde 2014 überarbeitet und es ist davon auszugehen, dass in den Jahren 2021 und 2022 eine weitere Überarbeitung stattfindet. Konkret steht diese also erst in Zukunft auf der Tagesordnung im Parlament. Die Gesetzgebung in Deutschland wird erst nach der Überarbeitung der TPD angepasst. Das bedeutet, dass frühestens im Jahr 2023 mit einer entsprechenden Anpassung zu rechnen ist.

Welche Anpassungen der Richtlinie sind für 2022 denkbar?

Es ist denkbar, dass die Grenzen für den Nikotingehalt angepasst werden. Dies bedeutet, dass man auf Ebene der europäischen Union bereits im Jahr 2014 eine maximale Grenze von 10ml und 20mg in Europa durchgeführt hat. Darüber hinaus könnte es weitere Regulierungen geben, was die Inhaltsstoffe des Liquids angeht. Fakt ist, das davon auszugehen ist, dass das fertige Liquid unter die Regulierung fällt. Ein großer Anteil der Absätze und Artikel in der Tabakproduktrichtlinie kümmert sich um klassischen Tabak. Auch im deutschen Tabakerzeugnisgesetz wird in der Regel der klassische Tabak behandelt. Nur sehr wenige Artikel in der Richtlinie sowie im Gesetz befassen sich mit der E-Zigarette.

E-Zigaretten und Verdampfer sollen durch andere Inhaltsstoffe sowie einen geringeren Nikotingehalt oder sogar den Verzicht von Nikotin dazu beitragen, dass das Rauchen deutlich gesünder gestaltet werden kann. So sollen die Nebenwirkungen und Erkrankungen, die mit dem Rauchen einhergehen können, deutlich reduziert werden können. Wenn das Risiko gesenkt wird bedeutet dies, dass Raucherinnen und Raucher deutlich weniger schädlich ihrer Lust nach Tabakprodukten nachgehen können.

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