Rat­ge­ber Ghost­wri­ting: Wel­che Rechts­la­ge gilt in Deutsch­land aktuell?

Das The­ma Ghost­wri­ting hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren in Deutsch­land gro­ße Krei­se gezo­gen. Immer wie­der kommt es vor, dass Ghost­wri­ter Jobs über­neh­men und für bestimm­te Leis­tun­gen hono­riert wer­den. Eini­ge Leis­tun­gen bewe­gen sich in einer recht­li­chen Grau­zo­ne, bei ande­ren hin­ge­gen ist die Lage eindeutig.

Rat­ge­ber Ghost­wri­ting: Wel­che Rechts­la­ge gilt in Deutsch­land aktuell?

Häu­fig wer­den Ghost­wri­ter Agen­tu­ren wie bei­spiels­wei­se ghostwriter-arbeiten.de bei wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten in Deutsch­land ein­ge­setzt. Hier ist die recht­li­che Situa­ti­on recht leicht zu erklä­ren. Vie­les erklärt sich bereits durch den gesun­den Men­schen­ver­stand. Das bedeu­tet jedoch nicht, dass Ghost Wri­ting ille­gal ist, son­dern viel­mehr ent­schei­dend ist, was mit den schrift­li­chen Erzeug­nis­sen pas­siert und unter wel­chem Namen sie publi­ziert werden.

Wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten – was darf ich unter mei­nem Namen abgeben?

Wer eine wis­sen­schaft­li­che Arbeit abgibt, die er selbst ver­fasst hat, begeht damit auf kei­nen Fall einen Rechts­bruch. Anders sieht es aus, wenn eine wis­sen­schaft­li­che Arbeit abge­ge­ben wird, die nicht vom ange­ge­be­nen Ver­fas­ser stammt. Zunächst ver­stößt man hier in der Theo­rie gegen das Urhe­ber­recht und dann natür­lich auch gegen das Recht bzw. gegen die Ver­ord­nung der Hoch­schu­le oder der Universität.

  • Wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten dür­fen nur unter dem eige­nen Namen abge­ge­ben wer­den, wenn sie auch selbst ver­fasst wor­den sind
  • Die eides­statt­li­che Ver­si­che­rung ist bei der Abga­be zu unterzeichnen
  • Nicht selbst ver­fass­te Tex­te unter dem eige­nen Namen abzu­ge­ben bedeu­tet einen kla­ren Rechts­bruch inklu­si­ve mög­li­cher recht­li­cher Stra­fen (z.B. Ver­lust des aka­de­mi­schen Titels)
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Wer bei solch einem Han­deln auf­fliegt, begehrt einen kla­ren Rechts­bruch und kann dabei auch zur Rechen­schaft gezo­gen wer­den. In der eides­statt­li­chen Erklä­rung der Abschluss­ar­beit wird in der Regel per Unter­schrift sicher­ge­stellt, dass die Arbeit kom­plett allei­ne und ohne frem­de Hil­fe geschrie­ben wor­den ist. Wer die Arbeit nicht selbst geschrie­ben hat, sie jedoch unter sei­nem Namen abgibt, ver­stößt gegen die­se eides­statt­li­che Ver­si­che­rung und gegen vie­le ande­re Regeln.

Ghost Wri­ting Agen­tu­ren lie­fern wert­vol­le Text­vor­la­gen und Inspirationen!

Erlaubt ist es, dass ein Lek­tor oder Coach die Arbeit kon­trol­liert und Feed­back gibt. Das führt dann meist dazu, dass eine Arbeit kor­ri­giert wird, oder z.B. sti­lis­tisch ver­bes­sert wird.

Das Ghost­wri­ting über eine Agen­tur selbst ist eben­falls nicht straf­bar. Das bedeu­tet, dass es voll­kom­men legi­tim ist, dass ein Ghost Wri­ter einen Auf­satz oder eine Arbeit ver­fasst und sein Recht an der Nut­zung abtritt. Urhe­ber­rech­te hin­ge­gen kön­nen gemäß UrhG nicht abge­ge­ben wer­den. Das bedeu­tet, dass der Ver­fas­ser des Tex­tes in jedem Fall der Urhe­ber bleibt.

  • Ghost Wri­ting Agen­tu­ren kön­nen lega­le und wert­vol­le Vor­la­gen für wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten schreiben
  • Aka­de­mi­sches Fach­per­so­nal sorgt für ein hohes Maß an Qua­li­tät in den ver­fass­ten Texten
  • Die Zusam­men­ar­beit mit Ghost Wri­ting Agen­tu­ren kann inspi­ra­tiv wir­ken und hel­fen, eige­ne Tex­te zu ver­fas­sen, oder z.B. The­men zu identifizieren
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Agen­tu­ren, die als Ghost­wri­ter agie­ren ver­fas­sen ger­ne Tex­te im Auf­trag des Kun­den. Die­se Tex­te kön­nen zum Bei­spiel als Vor­la­ge für eine Arbeit ver­wen­det wer­den. Offi­zi­ell han­delt es sich also um ein Draft Doku­ment, dass dann vom Kun­den genutzt wer­den kann, um sei­ne eige­ne Arbeit zu schrei­ben. Die Dienst­leis­tun­gen, die von den Autoren mit in der Regel einem aka­de­mi­schen Hin­ter­grund ver­fasst wor­den sind, sind auf kei­nen Fall als ille­gal zu betrach­ten. Häu­fig füh­ren Arbei­ten von Ghost­wri­tern dazu, dass z.B. Stu­die­ren­de inspi­riert wer­den, eine eige­ne Abschluss­ar­beit zu schrei­ben und somit auf voll­kom­men neue Gedan­ken­gän­ge kom­men. Wer auf Basis eines Doku­men­tes, dass von Ghost­wri­tern geschrie­ben wor­den ist, sei­ne eige­ne Arbeit schreibt, darf natür­lich kei­ne Pas­sa­gen kom­plett wort­wört­lich über­neh­men, son­dern soll­te sich eige­ne Gedan­ken und For­mu­lie­run­gen machen. Ziel ist es, dass eine wis­sen­schaft­li­che Arbeit selbst erstellt wird, die ruhi­gen Gewis­sens auch unter dem eige­nen Namen publi­ziert wer­den darf. Letzt­end­lich kann die Zusam­men­ar­beit mit einer Agen­tur aber unter den rich­ti­gen Zie­len und Vor­aus­set­zun­gen durch­aus wert­schöp­fend sein und das Ergeb­nis der eige­nen Arbeit deut­lich ver­bes­sern und neue The­men inkludieren