Ratgeber: Tipps zum Thema Entrümpelung

12. Januar 2018 | Allgemeines
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Im Keller oder auf dem Dachboden stehen oft viele Dinge, die nicht mehr benötigt werden. Aber auch ein Todesfall kann die Entrümplung einer Wohnung notwendig machen. Der häufigste Grund ist ein Umzug. Meist muss die Aufräumaktion dann innerhalb weniger Wochen durchgeführt werden. Das kann man selbst in Angriff nehmen oder bei einem professionellen Entrümplungs- Unternehmen in Auftrag geben.

Oftmals lagert der Sperrmüll über viele Jahre im Keller und auf dem Dachboden. Die meisten Menschen haben keinen Überblick mehr darüber. Es wird also Zeit, mit der Entrümpelung zu beginnen, um wieder Platz zu schaffen.

Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden und die nicht in den Müllcontainer für den Hausmüll passen, sind dem Sperrmüll zuzuordnen. Dieser kann zur Deponie gebracht werden. Auch ist eine Abholung möglich. Allerdings müssen die Gegenstände dann an der Straße bereitgestellt werden. Bei einem großen Aufkommen an Sperrmüll oder bei Haushaltsauflösungen gestaltet sich das schwierig. Hier bietet es sich an, eine entsprechende Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.

Wenn noch etwas Zeit ist, kann vorab schon einmal wertloser Sperrmüll von Sondermüll, der extra zu entsorgen ist, und von Gegenständen, die noch etwas wert sein könnten, getrennt werden. Wertvolles kann im Rahmen einer Auktion oder durch einen persönlichen Verkauf gute Preise erzielen, wenn eine entsprechende Nachfrage besteht.

Wichtig ist es, sich vor unseriösen Anbietern zu schützen. Wird der Auftrag ohne Nachfrage angenommen, ist das ein Indiz dafür, dass etwas nicht stimmt. Ein professionelles Entrümplungsunternehmen wird sich vor Ort im Rahmen einer Besichtigung ein Bild machen und über die angebotenen Leistungen informieren. Nur so können Aufwand, Arbeitszeit und Zusatzleistungen abgeschätzt werden. Ein Kostenvoranschlag wird erstellt. Es ist also ratsam, sich vor der Auftragsvergabe im Bekanntenkreis umzuhören. Vielleicht hat jemand im näheren Umfeld bereits Erfahrungen gemacht und kann eine Empfehlung aussprechen.
Da Preise unterschiedlich sein können, empfiehlt sich ein Vergleich. Die Abrechnung richtig sich meist nach den Arbeitsstunden und der Müllmenge. Sind wertvolle Gegenstände vorhanden, kann die Entsorgung durch den möglichen Wiederverkauf dieser Dinge auch kostenlos sein. Womöglich findet auch ein Flohmarkthändler noch Schätze. Im Vertrag sollte in diesem Fall dann immer vermerkt sein, dass Keller, Dachboden oder Wohnung vollständig geräumt werden.

 
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