Rechts­an­walt für fran­zö­si­sches Recht

Im heu­ti­gen Euro­pa ist es kei­ne Sel­ten­heit mehr, dass ein Bür­ger eines Staa­tes die Lan­des­gren­ze über­schrei­tet und im euro­päi­schen Aus­land ein­kauft. Gera­de der Weg­fall der Gren­zen und die Ein­füh­rung des Euro haben dem Ver­brau­cher den Grenz­über­tritt ins Nach­bar­land noch ein­fa­cher gemacht. So macht man sich kei­ne wei­te­ren Gedan­ken, wenn der Ein­kauf dann eben mal in Frank­reich statt­fin­det.

Rechts­an­walt für fran­zö­si­sches Recht

Doch spä­tes­tens, wenn nach dem Auto­kauf in Frank­reich der Wagen nicht mehr läuft oder die dort erstan­de­ne Sitz­gar­ni­tur Män­gel auf­weist, steht der Ver­brau­cher meist vor einem Pro­blem. Denn wer kennt sich schon mit den Rechts­vor­schrif­ten in Frank­reich aus oder weiss, ob man sei­ne Ansprü­che auch in Deutsch­land gel­tend machen kann. In Frank­reich ist das Kauf­recht kodi­fi­ziert im Code Civil sowie im Code de la Con­som­ma­ti­on. Dar­über hin­aus hat Frank­reich als Mit­glied der Euro­päi­schen Uni­on die EU-Richt­li­nie über den Ver­brauchs­gü­ter­kauf voll­stän­dig umge­setzt. Kassationsgericht_ParisDamit sind die Rege­lun­gen bezüg­lich eines Ver­brau­chers beim Kauf und Ver­kauf weit­ge­hend inhalt­lich mit denen des deut­schen Kauf­rechts ver­gleich­bar. Also hat auch in Frank­reich der Ver­käu­fer für einen Man­gel an der gekauf­ten Sache ein­zu­ste­hen. Die Rekla­ma­ti­on eines man­gel­haf­ten Sofas mit der Mög­lich­keit der Nach­bes­se­rung oder der Ersatz­lie­fe­rung ist daher auch in Frank­reich mög­lich – solan­ge man sich mit dem fran­zö­si­schen Ver­trags­part­ner einig wird.

Stößt man aller­dings bei der Rekla­ma­ti­on auf Wider­stand, bleibt dem Ver­brau­cher viel­fach kei­ne ande­re Wahl als sein Recht ein­zu­kla­gen. Wer sei­ne Ansprü­che in Frank­reich gericht­lich gel­tend machen will oder muss, soll­te sich nicht an den erst­bes­ten fran­zö­si­schen Anwalt wen­den, son­dern gezielt nach einem Rechts­an­walt für fran­zö­si­sches Recht suchen.

Eben­so wie eine Pri­vat­per­son ist ein Unter­neh­men, das inter­na­tio­nal tätig ist, auf die Kom­pe­tenz eines Juris­ten ange­wie­sen, wenn z.B in den Geschäfts­be­zie­hun­gen mit einem fran­zö­si­schen Geschäfts­part­ner Schwie­rig­kei­ten auf­tre­ten. Unab­hän­gig davon, ob ein Unter­neh­men im Dienst­leis­tungs­sek­tor, Hand­werks­be­reich oder im Ein­zel­han­del tätig ist, geschieht das nicht ohne Ein­hal­tung des jewei­li­gen natio­na­len Rechts. Daher ist im Fal­le einer gericht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung nicht nur Kom­pe­tenz in allen Rechts­ge­bie­ten des z.B. fran­zö­si­schen Rechts gefragt, son­dern auch die Schwie­rig­kei­ten in Bezug auf die Fach­spra­che zu über­win­den. Die Lösung kann z.B. die Rechts­an­walts­so­zie­tät Wen­ner sein: eine Sozie­tät u.a. mit fran­zö­si­schen und deut­schen Rechts­an­wäl­ten für fran­zö­si­sches Recht. Mit einem inter­na­tio­nal aus­ge­rich­te­tes, mehr­spra­chi­gen Team wird der mög­li­che Nach­teil der Fremd­spra­che kom­pen­siert, so dass ein deut­sches Unter­neh­men in einem Gerichts­ver­fah­ren in Frank­reich kei­ne Sprach­bar­rie­ren zu fürch­ten braucht.