Reit­kenn­zei­chen

Auf­grund der gesetz­li­chen Rege­lung in Nord­rhein-West­fa­len müs­sen Pfer­de­hal­ter, die in der frei­en Land­schaft oder im Wald rei­ten, ein beid­sei­tig am Zaum­zeug befes­tig­tes Kenn­zei­chen, das soge­nann­te Reit­kenn­zei­chen, füh­ren. Die Pflicht zur Kenn­zeich­nung gilt für jeden, der in der frei­en Land­schaft oder im Wal­de, auf pri­va­ten Stra­ßen oder Wegen rei­tet, aber auch auf amt­li­chen Stra­ßen und Wegen, es sei denn, dass es sich um Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, Erb­bau­be­rech­tig­te oder Nieß­brau­cher han­delt, die auf eige­nen Grund­stü­cken rei­ten.

Reit­kenn­zei­chen

Das Kenn­zei­chen bezieht sich auf den Hal­ter des Pfer­des. Der Hal­ter hat dafür Sor­ge zu tra­gen, dass in geeig­ne­ter Wei­se auf­ge­zeich­net wird, wer jeweils mit sei­nen Pfer­den gerit­ten ist; er hat den zustän­di­gen Behör­den die Auf­zeich­nung auf Ver­lan­gen vor­zu­le­gen. Wer auf pri­va­ten Stra­ßen und Wegen ohne Reit­kenn­zei­chen und/​oder gül­ti­ge Pla­ket­te aus­rei­tet, han­delt ord­nungs­wid­rig und muss mit einer Geld­bu­ße rech­nen.

Zustän­dig für die Bean­tra­gung des Kenn­zei­chens ist die Unte­re Land­schafts­be­hör­de (also die Kreis­ver­wal­tung oder bei kreis­frei­en Städ­ten die Stadt­ver­wal­tung).