Sexu­el­ler Miss­brauch von Jugend­li­chen – und das Ruhen der Ver­jäh­rung

Die Ruhens­vor­schrift des § 78b Abs. 1 Nr. 1 StGB erfasst die Norm des § 182 StGB erst mit Wir­kung zum 27.01.2015 [1].

Sexu­el­ler Miss­brauch von Jugend­li­chen – und das Ruhen der Ver­jäh­rung

Sie greift daher nicht bei Taten, bei denen die Ver­jäh­rungs­frist78 Abs. 3 Nr. 4 StGB; vgl. auch BGH, Beschlüs­se vom 04.06.2019 – 2 StR 31/​19 Rn. 6; und vom 10.08.2017 – 1 StR 218/​17 Rn. 15; je mN) zu die­sem Tag bereits abge­lau­fen war.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 12. Febru­ar 2020 – 1 StR 481/​19

  1. 49. Gesetz zur Ände­rung des Straf­ge­setz­bu­ches – Umset­zung euro­pa­recht­li­cher Vor­ga­ben zum Sexu­al­straf­recht vom 21.01.2015, BGBl. I 2015 S. 10, 11, 15[]