Sicher­heits­kon­trol­len am Flug­ha­fen

Die Bun­des­re­gie­rung kann kei­ne Anga­ben über die Gesamt­ge­wichts­men­ge der Waren machen, die Pas­sa­gie­re an Flug­hä­fen auf­grund der EU-Sicher­heits­be­stim­mun­gen zurück­las­sen müs­sen. In ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag betont sie, die „fort­be­stehen­de Bedro­hungs­la­ge und die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten zur Detek­ti­on von Flüs­sig­kei­ten“ erlaub­ten der­zeit kei­ne Ände­rung der gel­ten­den Rechts­la­ge. Danach dür­fen Pas­sa­gie­re nur maxi­mal 100 Mil­li­li­ter Flüs­sig­kei­ten mit an Bord neh­men.

Sicher­heits­kon­trol­len am Flug­ha­fen

Die Regie­rung ver­weist aller­dings dar­auf, dass die­se Flüs­sig­kei­ten, die nicht mit­ge­nom­men wer­den dür­fen, nicht kon­fis­ziert oder in sons­ti­ger Wei­se in öffent­li­che Ver­wah­rung genom­men wer­den dürf­ten. Die Pas­sa­gie­re wür­den selbst ent­schei­den, wie damit ver­fah­ren wer­den soll – oft mach­ten sie aller­dings von der Mög­lich­keit Gebrauch, „diver­se Gegen­stän­de bei Gele­gen­heit der Kon­trol­le zu ver­nich­ten“. Man sehe kei­nen Bedarf für Ände­run­gen des Haf­tungs- oder Zoll­rechts. Auf die Fra­ge nach wei­te­ren geplan­ten Sicher­heits­maß­nah­men heißt es in der Ant­wort, eine Rege­lung zur Beschrän­kung der Hand­ge­päcks­grö­ße sei um ein Jahr bis Mai 2008 sus­pen­diert wor­den, um „deren Sicher­heits­ge­winn noch ein­mal zu über­prü­fen“.