Tief­boh­run­gen in Meck­len­burg-Vor­pom­mern

Eine Berg­ver­ord­nung soll im Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern zukünf­tig das Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren für Tief­boh­run­gen – etwa für Auf­su­chungs­boh­run­gen oder geo­ther­mi­sche Tie­fen­boh­run­gen – ver­ein­fa­chen. Die neue Ver­ord­nung fußt auf der Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge des Bun­des­berg­ge­set­zes (BBergG).

Tief­boh­run­gen in Meck­len­burg-Vor­pom­mern

Da eine sol­che Ver­ord­nung in Meck­len­burg-Vor­pom­mern bis­her nicht bestand, waren Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren sowohl für das Berg­amt des Lan­des, beson­ders aber für antrag­stel­len­de Unter­neh­men mit hohem Auf­wand ver­bun­den. Meh­re­re Bun­des­län­der ver­fü­gen bereits über eine der­ar­ti­ge Rege­lung, die für Boh­run­gen mit einer Tie­fe von mehr als hun­dert Metern gel­ten.

In Meck­len­burg-Vor­pom­mern lau­fen der­zeit Tie­fen­boh­run­gen für den Bau von Erd­gas­spei­chern sowie Erkun­dungs­boh­run­gen für Erd­öl­la­ger­stät­ten in Vor­pom­mern. Unter Berg­auf­sicht ste­hen auch das ers­te Geo­ther­mie­heiz­werk Deutsch­lands in Waren und das ers­te Geo­ther­mie­heiz­kraft­werk Deutsch­lands in Neu­stadt-Glewe. Wei­te­re Vor­ha­ben, wie das geplan­te Geo­ther­mie­kraft­werk Schwe­rin-Wai­sen­haus­gär­ten der Stadt­wer­ke Schwe­rin GmbH, sol­len fol­gen.