Torlinientechnologie

War es nun ein Tor – oder war es doch kein Tor? Diese Frage wird es bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien nicht geben: Denn die FIFA hat sich für dieses Turnier zur Nutzung der Torlinientechnologie entschieden.

Torlinientechnologie

Nachdem die Entscheidung im Jahre 2010 noch gegen dieses Hilfsmittel ausfiel, haben die Verantwortlichen am 05.07.2012 beschlossen, diese Technik nun doch einzuführen. Dieser Beschluss ist vom IFAB, dem „International Football Association Board“ gefasst worden. Als internationales Gremium besteht es aus 8 Mitgliedern, die sich einmal jährlich treffen, um über Fußballregeln zu diskutieren, Änderungen und Neuerungen besprechen und entsprechende Beschlüsse fassen. Die Hälfte des IFAB besteht aus Mitgliedern der FIFA, dazu kommen noch jeweils ein Mitglied aus Schottland, England, Nordirland und Wales. Änderungsbeschlüsse können nur mit einer Stimmenmehrheit von 6 gefasst werden.

Der positiv verlaufende Probeeinsatz bei der Klub-Weltmeisterschaft 2012 in Japan war der Auslöser für den erstmaligen Einsatz der Torlinientechnik in Brasilien bei der WM. Und unter der Vorraussetzung, dass ein weiterer Praxistest auf dem Turnier des Konföderationen-Pokals im Jahr 2013 reibungslos verlaufen sollte (was der Fall war), wird diese viel diskutierte Technologie bei der WM nun Realität.

Bemerkenswert: Eine deutsche Firma, der Sieger der Ausschreibung, hat die erforderliche Ausstattung für Brasilien geliefert.

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