Zurück­stel­lung der Straf­voll­stre­ckung gem. § 35 BtMG – und der Streit­wert

Der Gegen­stands­wert des Ver­fah­rens nach § 23 EGGVG wegen Anfech­tung der Ableh­nung einer Zurück­stel­lung der Straf­voll­stre­ckung gem. § 35 BtMG beträgt nach dem all­ge­mei­nen Geschäfts­wert des § 36 Abs. 3 GNot­KG regel­mä­ßig 5.000 €.

Zurück­stel­lung der Straf­voll­stre­ckung gem. § 35 BtMG – und der Streit­wert

Nach Weg­fall von § 30 Abs. 1 EGGVG a.F. mit Wir­kung vom 01.08.2013 durch das 2. KostRMoG v. 23.07.2013 1 folgt die Kos­ten­grund­ent­schei­dung nun aus § 1 Abs. 2 Nr.19, § 22 GNot­KG, i. V. m. Teil 1, Haupt­ab­schnitt 5, Abschnitt 3, Nr. 15301 des Kos­ten­ver­zeich­nis­ses zum GNot­KG 2.

Die Fest­set­zung des Geschäfts­wer­tes beruht auf § 36 Abs. 3 GNot­KG. Danach ist in Erman­ge­lung genü­gen­der Anhalts­punk­te für eine Bestim­mung des Wer­tes ein Geschäfts­wert von 5.000 € anzu­set­zen.

Ober­lan­des­ge­richt Cel­le, Beschluss vom 28. August 2013 – 2 VAs 10/​13

  1. BGBl. I S. 2586; zum Über­gangs­recht s. § 136 Abs. 1, Abs. 5 Nr. 1 GNot­KG[]
  2. vgl. hier­zu die Stel­lung­nah­me des Bun­des­ra­tes zu dem Gesetz­ent­wurf, BR-Drs. 517/​12 S. 445[]